14. Mai 2018

Android P macht vieles anders

Android P bringt grundlegende Neuerungen. KI, Navigation und Phone-Life-Balance sind wichtige Stichworte.

DR_Titelbild_Android P

Zugegeben, bei Android-Versionen kann man schon mal den Überblick verlieren. Kaum wird eine Version auf Smartphones ausgerollt, startet schon die Beta-Phase für die nächste. Android P sollte man aber auf dem Zettel haben. Im Vergleich zu anderen Updates des mobilen OS bringt Android P einige besonders weitreichende Änderungen.

Die öffentliche Testphase – nach der Vorstellung auf der Entwicklerkonferenz I/O – hat begonnen. Damit steht der Nachfolger von Android Oreo in den Startlöchern. Die finale Version soll im Spätsommer bzw. Herbst 2018 erscheinen.

Android P krempelt Navigation um

In Android P ist die Navigation durch das System grundlegend anders gestaltet. Die altbekannten Navigationstasten verschwinden zum Teil. Im Mittelpunkt stehen ein Homebutton und die Gestensteuerung.

  • Ein Wisch vom Homebutton nach oben ruft eine Übersicht der zuletzt geöffneten Apps auf. Durch diese kann man horizontal scrollen.
  • Langer oder doppelter Wisch vom Homebutton nach oben öffnet eine Übersicht aller installierten Apps (App-Drawer).
  • Ein Wisch nach rechts ruft ebenfalls eine scrollbare App-Übersicht auf.
  • Die Zurücktaste erscheint nur im App-Modus.

Wie KI auf Android P zum Einsatz kommt

Maschinelles Lernen soll die Leistung des Akkus unter Android P verbessern. Das Betriebssystem wird sich darauf einstellen, wann Apps gebraucht werden und entsprechend die Hintergrundaktivität einschränken. Auch die Helligkeit des Displays soll sich anpassen.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sollen auch Nutzerwünsche „vorhersagen“ können. Das am häufigsten genannte Beispiel ist das Anschließen von Kopfhörern: Wird der Kopfhörerstecker angeschlossen, öffnet sich automatisch Spotify oder sogar die Lieblingsplaylist.

Eine bessere Phone-Life-Balance

Bekanntlich ist nicht jede Minute am Smartphone sinnvoll verbrachte Zeit und manchmal dominiert es sogar den Tag. Phone-Life-Balance ist hierfür ein wichtiges Stichwort. Android P will Nutzern dabei helfen, bewusster mit Smartphones umzugehen – hier bekommst du mehr Informationen zum Thema Handysucht.

In P wird es möglich sein, Zeitlimits für die Nutzung von Apps zu setzen. Durch die Funktion „Wind Down“ lässt sich das Smartphone sogar zu bestimmten Zeiten automatisiert in den Ruhemodus versetzen. Im Dashboard ist auch einfach nachvollziehbar, wie viel Zeit einzelne Apps „fressen“. Außerdem verfügt das Android Update über einen augenschonenden Schwarz-Weiß-Modus.

Push-Meldungen haben auf Android weniger zu melden. Die Nicht-stören-Funktion blendet auf Wunsch auch Display-Mitteilungen aus. Wird ein Android-P-Handy mit dem Display nach unten abgelegt, schaltet es automatisch auf stumm. Es besteht die Möglichkeit, Kontakte festzulegen, die weiterhin anrufen können.

Wann kommen die ersten Smartphones mit Android P?

Android P wird noch in diesem Jahr werkseitig auf neuen Smartphones zu finden sein. Google Handys werden sehr wahrscheinlich als erste mit der neuen Software auf den Markt kommen, aber auch andere Hersteller wollen ihre Geräte schnell mit dem Update versorgen.

Bisher lag zwischen Android-Release und Einbindung auf den verschiedenen Endgeräten häufig viel Zeit. Einige Android-Versionen wurden sogar nur sehr eingeschränkt verbreitet. Durch parallele Software-Entwicklung und Hardware-Integration (Project Treble) soll die Zusammenarbeit zwischen Google und Herstellern deutlich schneller funktionieren.

Das neue Mobile-OS kann auf den Google Geräten Pixel, Pixel XL, Pixel 2 und Pixel 2 XL installiert werden. Außerdem ist eine Beta-Version für diese Geräte verfügbar:

  • Sony Xperia XZ2
  • Xiomi M Mix 2S
  • Nokia 7 Plus
  • Oppo R15 Pro
  • Vivo X21
  • Essential PH-1

Das Wichtigste zu Android P zusammengefasst

  • Die finale Version von Android P soll im Spätsommer/Herbst erscheinen.
  • Noch dieses Jahr sollen Smartphones verschiedener Hersteller mit der 9. Android-Version auf den Markt kommen.
  • Navigationstasten werden durch einen Homebutton und Gestensteuerung ersetzt.
  • Künstliche Intelligenz wird u. a. zur Akku-Optimierung und zum Aufrufen von Apps eingesetzt.
  • Android P enthält eine Reihe von Funktionen zur besseren Kontrolle der am Smartphone verbrachten Zeit.
Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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