02. November 2015

Wenn die Drohne abstürzt... Wer zahlt?

Dohnen sind im Trend. Doch was passiert, wenn das Fluggerät abstürzt? Nicht jede Versicherung zahlt.

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Drohnen und Flugmodelle fliegen zu lassen, bringt Spaß und kann einen – wenn man Pech hat – ganz schön was kosten. Für Schäden durch Fluggeräte kommt die Haftpflichtversicherung nämlich nur selten auf.

Drohnenfliegen – was für ein Spaß! Manchmal auch ein teurer. Zumindest wenn die Drohne abstürzt. Dann wird es nämlich ganz schön kompliziert. Wer zahlt? Die Haftpflichtversicherung? Das könnte man zumindest meinen.

Tatsächlich wurden Drachen und Drohnen bis 2005 noch regulär von der privaten Haftpflicht abgesichert, sofern sie nicht mehr als 5 Kilo wogen.

Alte Haftpflicht zahlt beim Drohnen-Absturz

Bei alten Haftpflichtverträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, gilt dementsprechend noch diese Regelung. Bei Verträgen, die später abgeschlossen wurden, gestaltet sich die Versicherung von Drohnen schwieriger.

Ob eine Drohne, die weniger als 5 Kilo wiegt, versichert werden muss oder nicht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Drohnen-Besitzer müssen hier selbst die Initiative ergreifen und mit ihrem Privathaftplicht-Versicherer sprechen.

Meistens sind Flugobjekte mit mehreren Rotoren allerdings, genau wie Segelflugzeuge oder Modellflugzeuge mit Motor, in Deutschland von der Privatpflichtversicherung ausgenommen und versicherungspflichtig.

Es besteht Versicherungspflicht

Die Spaßgeräte gehören laut Versicherung zu den Luftfahrzeugen. Als solche benötigen sie eine spezielle Haftpflichtversicherung für Luftfahrzeuge. Ein Verzicht auf die Versicherung der Fluggeräte ist nicht ratsam, da einerseits eine Versicherungspflicht besteht. Andererseits sind auch die Schäden, die mit Drohnen und Drachen angerichtet werden können, nicht zu unterschätzen.

Auch privat genutzte Drohnen werden von Versicherungen als Geräte, die besondere Gefahren für die Luftfahrt mit sich bringen, eingeschätzt. Zu Recht, denn selbst eine Hobby-Drohne kann, wenn der Nutzer sehr viel Pech hat, zu einem Unfall und einer anschließenden Verschuldung führen.

Bei hohen Windstärken wirken erhebliche Kräfte, die der Drohne oder dem elektrischen Fluggerät zusätzliches Gewicht verleihen. Stürzt eine Drohne auf ein Fenster ab oder trifft ein geparktes Auto, einen Passanten oder ein Haus, kann dies verheerende Folgen haben.

Folgekosten können sehr hoch sein

Für den entstandenen Sach-, Gebäude- oder Personenschaden muss der Verursacher – der Nutzer der Drohne – aufkommen. Ist die Drohe nun nicht versichert, muss der Verursacher den Schaden aus eigener Tasche zahlen.

Im schlimmsten Fall kann das eine lebenslange Rente für einen Personenschaden bedeuten. Ist die Drohne dagegen versichert, leistet der Versicherer Schadenersatz. Je nach Anbieter können die Fluggeräte bis zu einer Summe von 6 Millionen versichert werden.

Drohnen können über verschiedene Anbieter versichert werden, wie zum Beispiel über die Allianz-Tochter AGCS. Diese bietet für 50 Euro eine Versicherung für Lenkdrachen und ferngesteuerte Flugzeuge an.

Drohnen mit Vorsicht steuern

Auch wenn für die Drohne eine Versicherung abgeschlossen ist, sollten Drohnen dennoch mit Vorsicht und nicht unsachgemäß fliegen gelassen werden. Einige Gebiete, wie zum Beispiel der Innenstadtbereich, sind für Drohnen immer tabu.

Hier würde eine Versicherung folglich für keine Schäden aufkommen. Grundsätzlich darf sich die Drohne nicht aus der Sichtweite des Piloten entfernen. Wenn man all dies im Hinterkopf behält, kann beim Drohnen-Fliegen nichts mehr schiefgehen.

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