22. Juni 2018

Passwortschutz für Apps

Passwörter für Apps können ein wertvoller Schutz sein. Denk daran, wenn du dein Smartphone aus der Hand gibst.

DR_Titelbild_Passwortschutz_Apps

Eine Displaysperre reicht nicht immer aus, um sensible Daten vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Dabei muss es sich nicht einmal um einen Hackerangriff handeln: Auch wenn du dein Smartphone freiwillig an jemanden weitergibst, soll die Person nicht immer auf alle deine Apps zugreifen können.

Die Bildergalerie, E-Mails oder Messenger-Dienste enthalten sensible Inhalte, die du wahrscheinlich nicht jedem zeigen möchtest.

Es gibt verschiedene Methoden, das Smartphone weiterzugeben und sensible Daten trotzdem geschützt zu wissen. Das iPhone bietet die Möglichkeit, in den Einstellungen einzelne Apps zu sperren. Anders sieht es bei Android-Smartphones aus. Hier kannst du ein Passwort für jede App auf drei Wegen festlegen.

Apps sperren auf iPhone oder iPad

Das Apple-Betriebssystem iOS gilt als sicherer als Android. Bekanntermaßen mag es der Großkonzern Apple nicht, wenn andere Programme Veränderungen an iOS vornehmen – der höhere Sicherheitsstandard resultiert demnach aus stärkeren Zugriffsbeschränkungen.

Auf iPhone und iPad ist es möglich, den Zugriff auf einzelne Apps über das Einstellungen-Menü zu blockieren. Auf diese Weise lässt sich auch eine Kindersicherung einrichten. Die gesperrten Apps werden auf den Geräten ausgeblendet und lassen sich ohne die Deaktivierung der Sperre nicht mehr aufrufen.

Die Apps lassen sich in nur 3 Schritten sperren:

  1. Gehe dafür in den Einstellungen zum Punkt Allgemein und dann zu Einschränkungen.
  2. Über die Option Einschränkung aktivieren schaltest du die Funktion ein. Danach folgt die zweimalige Abfrage des gewünschten PIN-Codes.
  3. Anschließend lässt sich für alle angezeigten Apps der Schutz festlegen.

Zusätzlich zu der Benutzungseinschränkung durch ein Passwort für jede App lassen sich weitere Funktionen sperren, etwa das Ändern der Account-Daten oder das Löschen von Apps. Unter Zulässige Inhalte lassen sich zudem Altersfreigaben für Filme oder Apps im eingeschränkten Modus festlegen.

Den Vollzugriff kannst du ebenfalls in nur 3 Schritten wiederherstellen:

  1. Dafür gehst du wieder zum Punkt Einstellungen und dann zu Einschränkungen.
  2. Allerdings sind die Optionen erst wieder zugänglich, wenn die zuvor festgelegte vierstellige PIN eingegeben wurde.
  3. Tippe auf Einschränkungen deaktivieren, zur Sicherheit wird nochmal die PIN abgefragt. Jetzt müsste dein iPad oder iPhone wieder uneingeschränkt funktionieren.

Android-Apps mit App-Lock-Apps sperren

Eine beliebte Methode, Apps auf Android-Smartphones zu schützen, ist der Einsatz von App-Lock-Apps. Über sie lässt sich für jede installierte App ein Passwort oder ein Entsperrmuster festlegen. Am weitesten verbreitet in Deutschland ist "Schützen" (AppLock) vom Entwickler DoMobile Lab (Android). Die App ist kostenlos, lässt sich einfach bedienen und bietet viel Spielraum bei der Individualisierung.

Nach dem Start der App muss zunächst ein Sperrcode (Entsperrmuster oder Passwort) festgelegt werden und zur Sicherheit eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden. Danach werden dir in einer Übersicht alle Apps und Dienste aufgelistet, die du vor fremden Zugriffen schützen kannst. Via Schieberegler wählst du aus, welche Programme gesperrt werden sollen.

Versuchst du jetzt eine gesicherte App zu starten, musst du vorher den festgelegten Sperrcode eingeben. Seit Android 6.0 geht dies auch per Fingerabdruck. Möchtest du das Passwort für eine App wieder entfernen, musst du wieder in die AppLock-Übersicht gehen, deinen Sperrcode eingeben und die App „befreien“.

Android-Apps mit Bordmitteln sichern

Es muss nicht immer ein Passwort für jede App sein, um sich vor Neugier zu schützen. Seit Android 5.0 Lollipop gibt es zwei Features, die genauso effektiv sind.

1. Einen zweiten Nutzer oder ein Gastkonto anlegen

Android bietet seit Lollipop die Möglichkeit, ein Gastkonto oder einen zweiten Nutzer auf deinem Smartphone anzulegen. Das lässt sich schnell über einen Button bewerkstelligen, der sich über den Schnelleinstellungen am oberen Rand befindet.

Der Zweitnutzer darf nur sein eigenes (oder gar kein) Google-Konto nutzen, nicht telefonieren oder SMS versenden und – wenn überhaupt – nur Apps aus dem Play Store installieren. Anders sieht es beim Gastkonto aus. Es funktioniert ähnlich wie ein normales Nutzerprofil.

Der Gast kann sich in seinem Google-Konto und anderen Konto-Typen anmelden, den Start- und Sperrbildschirm oder andere Einstellungen anpassen sowie Apps hinzufügen, aktualisieren oder löschen. Anrufe kann der Gerätebesitzer dem Gast ebenfalls erlauben. Allerdings werden im Gastmodus alle Informationen oder Daten nur temporär vom System während der Sitzung gespeichert.

 2. Nur eine App nutzen durch Bildschirmfixierung

Android erlaubt es, eine App auf dem Bildschirm zu fixieren, sodass nur diese verwendet werden kann. Durch das gleichzeitige Drücken der Zurück- und der Multitasking-Tasten lässt sich die Bildschirmfixierung wieder lösen, allerdings muss dafür der Sicherheitscode der Bildschirmsperre eingegeben werden.

Foto: ©Shutterstock/TY Lim

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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