06. Oktober 2017

Neue Hardware: Made by Google

Google hat es ordentlich rappeln lassen und neue Hardware vorgestellt. Alle Infos gibt es von Caschy.

Caschys Rückblick

What can your phone do for you? - Mit dieser Frage hat Google im Vorfeld auf seine Hardware-Vorstellungsrunde am 4. Oktober aufmerksam gemacht. Und es wurde schnell klar, dass es nicht die Smartphones sein werden, die den Abend bestimmen werden, sondern die Gesamtheit der Produkte "made by Google", die uns Nutzer mit künstlicher Intelligenz in eine bessere Zukunft führen möchte. Denn der eigentliche Held der Präsentation waren Googles Fortschritte in künstlicher Intelligenz.

So wurden alleine in den letzten 12 Monaten 100 Millionen neue Informationsschnipsel eingespeist, sodass der Google Assistant noch besser versteht und noch besser antworten kann. Aber nicht nur für Fragen ist künstliche Intelligenz brauchbar, auch für Bilder oder Übersetzungen. Das zeigen auch gleich zwei neue Produkte, von denen leider nur eines nach Deutschland kommen wird.

Google Clips agieren eigenständig

Google Clips ist eine kleine Kamera, die unabhängig vom Smartphone aufgestellt, aufgehängt oder angeclipt werden kann, explizit entwickelt für Eltern und Haustierbesitzer, die die schönsten Momente festhalten möchten. Die Kamera fertigt Aufnahmen automatisch an, erkennt nicht nur Personen in den Bildern, sondern auch Haustiere und sogar die Mimik der im Bild befindlichen Personen.

Aufnahmen erfolgen dann, wenn Clips meint, es wäre an der Zeit. Das Besondere - aber auch enorm wichtige - an dieser ganzen Geschichte: Alle Bilder und Videos verbleiben auf der Kamera, bis man sie explizit freigibt oder in Google Fotos speichert. Laut Google muss man sich also keine Gedanken machen, dass peinliche Momente unbeabsichtigt irgendwo landen, wo sie nicht hin sollten.

Außerdem sieht Google Clips auch aus wie eine Kamera, man kann das Gadget also nicht unbedingt verwenden, um heimlich von jemandem Aufnahmen anzufertigen. Google Clips kommt aber eh erst einmal nicht nach Deutschland, in den USA werden für die Kamera 249 Dollar fällig.

Neues Headset von Google

Nicht minder futuristisch kommen die Pixel Buds daher, ein Headset, das ebenfalls mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Die Pixel Buds verbinden sich drahtlos mit dem Smartphone, können sowohl unter Android als auch unter iOS genutzt werden.

Sie dienen dabei nicht nur als normales Bluetooth-Headset, sondern auch als Schnittstelle zum Google Assistant, der per Tap auf einen Ohrhörer aufgerufen wird und entsprechend helfen kann. Ein sehr cooles Feature ist die Übersetzung in nahezu Echtzeit, fraglich ist bei solchen Dingen allerdings, wie häufig man sie tatsächlich einsetzen wird.

Davon ab kommt das Headset mit einer Akkuladung fünf Stunden aktiv über die Runden, weitere Ladungen hält das Case der Pixel Buds bereit. 179 Euro möchte Google für das doch recht interessante Headset haben.

Google Home in neuer Version

Auch für Google Home wurden zwei Neuzugänge präsentiert. Mit dem Google Home Mini gibt es eine kleine Variante des Google Home, die ab dem 19. Oktober auch in Deutschland verfügbar ist. Der kleine Lautsprecher kann zudem mit Cast-fähigen Lautsprechern kommunizieren, lässt sich allerdings nicht via Bluetooth oder Klinkenstecker mit vorhanden Boxen verbinden.

Die Fähigkeiten des Google Home Mini entsprechen denen des großen Modells, man kann also Fragen stellen oder auch Smart Home-Geräte steuern. Für 59 Euro ein vergleichsweise günstige Möglichkeit zum Einstieg in die Smart Speaker von Google.

Der Google Home Max richtet sich an Nutzer, die eine bessere Soundqualität möchten. Der große Lautsprecher kann an allerlei vorhandene Soundanlagen angeschlossen werden, kommt aber natürlich ebenfalls mit allen Google Home-Fähigkeiten. Es dauert aber noch ein Weilchen bis der Lautsprecher verfügbar ist, 399 Dollar werden für ihn dann verlangt.

Kompaktes Chrombook

Chromebooks sind in den USA ein größeres Thema als hierzulande, deshalb gibt es dort ab dem 31. Oktober auch das Pixelbook ab 999 Dollar. Ausstattungen bis 16 GB RAM und 512 GB Speicher sind möglich, ein Touchscreen mit Stylus-Unterstützung (Pixelbook Pen kann für 99 Dollar gekauft werden) ist ebenfalls an Bord. Und eben Chrome OS.



Interessanter Ansatz, den Google da verfolgt, Chromebooks waren bislang vor allem für ihr flottes Arbeiten mit vergleichsweise schwacher Ausstattung bekannt und sind auch für die Cloud-Nutzung ausgelegt. Immerhin ist das Pixelbook sehr kompakt und wiegt gerade einmal ein Kilogramm.

Apple oder Samsung? Hier ist das Pixel 2

Und auch zwei neue Smartphones "made by Google" wurden vorgestellt, das Pixel 2 und das Pixel 2 XL. Zwei solide High-End-Smartphones, die allerdings auch eines deutlich zeigen: Man kann keine großen Sprünge mehr erwarten, die Zeiten von bahnbrechend innovativer Hardware im Bereich Smartphones sind laut Googles Rick Osterloh für die nächste Dekade vorbei.

So gibt es in den Geräten auch keine großen Überraschungen. Sie sind mit einem Snapdragon 835 ausgestattet, bieten die üblichen 4 GB RAM und kommen mit 64 GB oder 128 GB Speicher. Unterschiedlich sind die Akkus, das Pixel 2 XL ist mit einer Kapazität von 3520 mAh ausgestattet, das kleine Modell mit 2700 mAh.

Das Pixel 2 XL ist dabei mit einem 2880 x 1440 Pixel auflösenden 6 Zoll OLED-Display ausgestattet, das 18:9-Format erlaubt schmale Ränder. Die gibt es beim kleineren Modell nicht, es kommt zwar auch mit einem OLED-Display, dieses löst allerdings 1920 x 1080 Pixel auf und kommt im 16:9-Format.



Die OLED-Displays sorgen mit ihrer Always-on-Fähigkeit auch für eine interessante Funktion, Music ID hört auf Wunsch jederzeit zu und zeigt an, welche Musik gerade gespielt wird. Cooler Song im Kaufhaus? Ein Blick auf das Pixel 2 genügt, um zu erfahren, wer da singt, außerdem kann man natürlich auch gleich weitere Informationen einholen.

Pixel 2 mit starker Kamera

Eine Funktion, die ebenfalls der Hardware geschuldet ist, ist die Squeeze-Funktion. Kennt man bereits von HTC, ein Druck auf den Rahmen des Smartphones ruft den Google Assistant auf, der dann per Sprache bedient werden kann.

Rückseitig verzichtet Google auf eine Dual-Kamera, bietet aber dennoch Funktionen wie einen Porträtmodus, der den Hintergrund verschwimmen lässt. Ermöglicht wird dies auch hier wieder durch Machine Learning. Die Kamera ist zudem mit OIS und EIS ausgestattet, das zeigt sich auch vorteilhaft bei den neuen Motion Photos. Dabei handelt es sich um Bilder, die mit einem kurzen Video versehen sind.


Das Pixel 2 bringt aber auch Vorteile abseits der Hard- und Software. So werden nun zum Beispiel drei Jahre lang Updates garantiert, gerade bei Android-Geräten keine Selbstverständlichkeit. Außerdem gibt es unbegrenzten Speicher bei Google Fotos für alle Aufnahmen in voller Auflösung, inklusive Videos und Motion Photos.

Die neuen Pixel-Smartphones werden außerdem die ersten sein, die Google Lens unterstützen. Google Lens verarbeitet Aufnahmen und zeigt Informationen zu diesen an. Hält man Lens auf den Eiffelturm, bekommt man Informationen angezeigt, aber man kann zum Beispiel auch eine Telefonnummer von einem Plakat kopieren und direkt anrufen.

Ab 799 Euro geht es für das Pixel 2 los, das Pixel 2 XL kostet ab 939 Euro. Ein Preisbereich, in dem man die freie Auswahl hat. Da sich die Geräte technisch kaum noch unterscheiden, kann man hier getrost nach den persönlichen Vorlieben gehen. Liegen diese bei einem Pixel-Smartphone, spricht wenig gegen ein solches Gerät.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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