15. Juni 2017

Handyversicherung: Wie sinnvoll ist sie?

Ist die Handyversicherung ein sinnvoller Schutz? Mitentscheidend sind der Wert eines Geräts sowie bestimmte Versicherungsdetails.

DR_handyversicherung_Titelbild

Solche Horrorgeschichten hört man immer wieder: Neues Smartphone schon nach einer Woche „mit Spider-App ausgestattet“, defekter Home-Button raubt einem den letzten Nerv, Sonnencreme ausgelaufen, das Gerät ist hinüber und der Urlaub gleich mit.

Mit der entsprechenden Versicherung haben viele dieser Geschichten doch noch ein Happy End. Wir erklären, wann sich eine Handyversicherung lohnt, welche Leistungen sie bietet und worin sich die Policen unterscheiden.

Eine Frage des Werts

Smartphones werden immer wichtiger – und immer teurer. So zahlt man im Jahr 2017 für ein High-End-Gerät 600 Euro und mehr. Zur Erinnerung: Das erste iPhone kam vor zehn Jahren für einen Verkaufspreis von 399 Euro auf den Markt. Je höher der Kaufpreis des Smartphones ist, desto eher lohnt es sich, eine Handyversicherung abzuschließen.

Allerdings lässt sich schwerlich sagen, ab welchem Betrag genau sich der Abschluss einer solchen Versicherung lohnt. Als Richtwert gilt Folgendes: Ab einem Kaufpreis von 350 bis 400 Euro sollte man eine Smartphone-Versicherung  in Erwägung ziehen.

Was ist durch eine Handyversicherung abgedeckt?

Das Display ist so etwas wie die Achillesferse des Smartphones. Laut einer Umfrage hatten es immerhin 60 % der Smartphone-Nutzer schon mal mit einem zerbrochenen Display zu tun; gut die Hälfte weiß von Akku-Ausfällen zu berichten.

Auf den weiteren Plätzen folgen: defekte Tasten, Wasserschäden sowie defekte Lautsprecher, Kameras und Mikrofone. Welche dieser Schäden decken Handyversicherungen ab?

Das gesplitterte oder zerbrochene Display und andere Sturzschäden decken die meisten Handyversicherungen ab. Gleiches gilt für Feuchtigkeitsschäden. Die Versicherungen übernehmen im Schadensfall die gesamten Reparaturkosten. Ein Diebstahlschutz dagegen stellt in nahezu allen Handyversicherungen eine Wahlleistung dar.

Wenn keine Reparatur möglich ist oder deren Kosten in keinem Verhältnis zum Wert des Smartphones stehen, kommt es auf die Versicherungsbedingungen an. In solchen Fällen kommen verschiedene Beteiligungsmodelle zum Einsatz. Meist wird dafür der Wert des Geräts zum Zeitpunkt des Schadens (sogenannter Zeitwert) herangezogen.

Unterschiede zwischen den Handyversicherungen

Manche Policen sehen im Schadensfall auch eine Selbstbeteiligung vor. Besonders was diesen Punkt angeht, sollten Sie vor Abschluss die Versicherungsbedingungen genau prüfen.

Variabel ist auch die Schadenssumme – das ist der maximale Betrag, für den die Versicherung aufkommt. Er sollte immer dem Neupreis des versicherten Geräts entsprechen. Unterschiede existieren zudem hinsichtlich der Versicherung von Verschleiß- und Elektronikschäden.

Was ist im Fall der Fälle zu tun?

Kommt es zu einer Beschädigung des Handys, sollte man diese möglichst schnell melden. Welche Fristen dafür gelten, hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Handelt es sich um einen sichtbaren Defekt, ist es sinnvoll, am besten an Ort und Stelle ein Foto davon zu machen, falls ein zweites Gerät gerade zur Verfügung steht.

Und wann sollte man nun eine Handyversicherung abschließen? Am sinnvollsten ist eine Versicherung bei einem Neugeräten. Schließlich ist bei einem solchen Smartphone nicht nur die Angst vor Schäden, sondern auch das finanzielle Risiko am größten. Weil mit steigendem Gerätealter der Wert sinkt, lohnt sich der nachträgliche Abschluss einer Versicherung demgegenüber häufig nicht.

Foto: © Fotolia / Yuri Bizgaimer

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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