11. Juni 2018

Handysicherheit geht jeden an

Ein paar einfache Maßnahmen reichen häufig, um die Handysicherheit herzustellen. Nur umsetzen musst du sie auch!

DR_Titelbild_Handysicherheit

Surfen, Online-Banking, Chatten, Fotografieren – ein Großteil des digitalen Lebens findet heute auf dem Smartphone statt. Was viele aber vernachlässigen, ist, ihr Smartphone vor unberechtigtem Zugriff und Datenklau ebenso gut zu schützen wie ihren Laptop oder PC.

Die Möglichkeiten, Smartphones anzugreifen, sind vielfältig. Sie reichen von Diebstahl und neugierigem Stöbern auf gefundenen Smartphones bis hin zum Einsatz von Schad- und Spionagesoftware. Wir haben wichtige Tipps und Ratschläge für dich noch einmal als Checkliste für deine mobile Sicherheit zusammengetragen.

1. Smartphone-Sicherung mit PIN oder Fingerabdrucksensor
Das Handy zu nutzen, ohne zuerst die PIN einzugeben, finden viele bequemer. Doch ein PIN-Code (am besten sechs- und nicht vierstellig) oder ein Entsperrmuster (wenn auch nicht sonderlich sicher) ist eine erste Hürde, um unbefugte Dritte daran zu hindern, auf dein Gerät zuzugreifen. Falls dein Handy für zusätzliche Sicherheit über einen Fingerabdrucksensor verfügt, solltest du ihn verwenden.

2. Unsichere Passwörter meiden
Trotz nahezu täglichen Meldungen über Datendiebstahl und Cyberattacken sind schwache Passwörter keine Seltenheit. Zahlenfolgen wie 1234 gehören immer noch zu den beliebtesten Passwörtern weltweit. Das freut Hacker – doch solltest du dringend deine Passwörter ändern, falls du solche leicht zu erratenden Kombinationen verwendest.

Infografik: Jeder Vierte ändert seine Passwörter nie | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

3. Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen
Noch mehr Sicherheit verspricht bei Onlinekonten seit einiger Zeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie gilt als einwandfreier Identitätsnachweis eines Nutzers durch die Kombination zweier Authentifizierungskomponenten. Viele Onlinedienste wie beispielsweise Facebook, Whatsapp, Google oder Twitter bieten diese Sicherheitsmaßnahme an.

4. Schnellen Wechsel in Display-Ruhezustand einstellen
Eine weitere Möglichkeit, die Smartphone-Sicherheit zu erhöhen, ist die Einstellung eines kurzen Zeitraums bis zur Aktivierung des Ruhezustands. Wenn zudem die PIN- oder Fingerabdrucksperre aktiviert ist, wird das Smartphone beim Ausschalten des Displays sofort gesperrt

5. Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm ausschalten
Benachrichtigungen werden auf dem Sperrbildschirm häufig in vollem Umfang angezeigt und bleiben neugierigen Augen mitunter nicht verborgen. In den Einstellungen lässt sich das ändern. Bei Android-Smartphones z. B. lässt sich in der Benachrichtigungsverwaltung unter der Option „Alle Benachrichtigungen“ der Status in „Benachrichtigungen nicht anzeigen“ oder „Inhalt der Benachrichtigungen ausblenden“ ändern.

6. Apps nur aus offiziellen Stores von vertrauenswürdigen Anbietern kaufen
Damit keine Schadsoftware auf dem Smartphone landet, ist es wichtig, Apps und Games nur aus offiziellen Quellen wie Google Play Store, App Store, F-Droid oder Amazons App-Shop zu installieren. Außerdem sollte in den Einstellungen unter Sicherheit die Funktion „Installation aus unbekannter Herkunft“ deaktiviert sein. Aber auch in die offiziellen Stores können sich Betrüger einschleichen. Da heißt es, ein waches Auge zu behalten und genau hinzuschauen. Nicht selten befinden sich Kopien bekannter Apps mit Schadcode in den Stores.

7. Updates aktuell halten
Für das Betriebssystem und die Apps auf deinem Smartphone sollte immer gelten: aktuell halten. Neue Versionen enthalten neben neuen Funktionen häufig Fehlerbehebungen und Sicherheits-Patches. Die automatische Update-Funktion sollte aber abgestellt sein. Bei einer manuellen Installation lässt sich besser verfolgen, ob beispielsweise die AGB aktualisiert und Zugriffsberechtigungen angepasst wurden.

8. Zugriffsrechte von Apps kontrollieren
Man kennt das ja: Der eine oder andere App-Anbieter möchte gerne umfassende Berechtigungen haben, braucht sie aber nicht unbedingt. In den App-Einstellungen kannst du auswählen, welche Berechtigungen eine App haben soll. Übertreiben solltest du es mit den Einschränkungen je nach App aber nicht. Eine Telefon-App sollte schon auf das Mikrofon und die Kontakte zugreifen können. Bei einer Taschenlampen-App sieht das schon anders aus.

9. Auf öffentliche Hotspots verzichten
Immer öfter werden kostenlose öffentliche Hotspots angeboten– beispielsweise in Cafés und oder Zügen. Was sich gut anhört, stellt sich schnell als Nachteil für die Smartphone-Sicherheit heraus. Denn auch Datendiebe oder Hacker können die Hotspots nutzen. Wirklich absichern kann sich nur, wer ganz auf die öffentlichen WLAN-Verbindungen verzichtet. Wer die Hotspots weiter nutzen möchte, sollte sensible Daten wie beim Onlinebanking nur über passwortgeschützte Netzwerke abzurufen.

10. Bluetooth- und WLAN-Module ausschalten
Wenn sie nicht benötigt werden, sollten Bluetooth- und WLAN-Verbindungen unterwegs deaktiviert sein. Ansonsten könnten Angreifer über Schnittstellen auf das Gerät zugreifen, um deine Daten zu klauen oder ihre einzuschleusen. Wenn du Bluetooth-Kopfhörer oder -Headsets nutzt, sollte die Verbindung für Dritte unsichtbar sein.

11. Smartphone wieder aufspüren
Eine weitere Möglichkeit, die Mobile Security zu erhöhen, ist das Orten deines verloren gegangenen oder gestohlenen Smartphones aus der Ferne mithilfe der Tools „Find my iPhone“ von Apple sowie „Mein Gerät finden“ von Google. Mit ihnen kannst du dein Smartphone gegebenenfalls sperren oder Daten löschen.

12. Finger weg vom Rooten und Jailbreaken
Durch das Rooten bei Android oder Jailbreaken bei iOS lassen sich die Nutzerrechte erweitern. Einige Nutzer tun dies, um ihre Geräte stärker zu individualisieren oder Anwendungen in erweitertem Funktionsumfang zu nutzen. Dadurch werden aber auch zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen ausgehebelt, wodurch eine größere Angriffsfläche für Unbefugte entsteht.

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

Themen dieses Artikels
Ratgeber Redaktion

Mein mobilcom-debitel

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zu Mein mobilcom-debitel
  

040 / 55 55 41 441

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

040 / 55 55 41 000

Mo - So08:00 - 22:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr

040 / 55 55 41 545

Mo - Fr09:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr
  

Kontakt per E-Mail

Kontaktiere uns ganz einfach per E-Mail.

digitalrepublic@md.de
  

mobilcom-debitel auf facebook

facebook.com/mobilcomdebitel/

PopUp Store auf facebook

facebook.com/digitalrepublic.awesome
  

mobilcom-debitel auf twitter

PopUp Store auf twitter

  

mobilcom-debitel auf youtube

youtube.de/user/Mobilcomdebitel
  

mobilcom-debitel auf instagram

instagram.com/mobilcomdebitel

PopUp Store auf instagram

instagram.com/digital_republic