21. August 2019

Handy ins Wasser gefallen: Das hilft

Dein Smartphone ist nass geworden? Wer rasch reagiert, kann es noch retten. Reis und Silikagel helfen.

Wasserschaden beim Handy

Dein ist Handy ins Klo gefallen? Auch wenn du noch so sehr aufpasst: Nicht immer kannst du einen solchen unfreiwilligen Tauchgang verhindern. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon liegt das Lieblingsstück auf dem Grund des Swimmingpools oder jemand hat ein Glas Wasser darüber geschüttet.

Elektronische Geräte vertragen normalerweise kein Wasser. Sicher bist du nur mit einem wasserdichten Handy. Aber auch bei undichten Modellen besteht noch Hoffnung. Nicht immer kommt es gleich zum alles vernichtenden Kurzschluss. Manchmal bleibt das Smartphone heil oder das Wasser beschädigt nur einzelne Bauteile. Am häufigsten setzt Nässe Kamera und Lautsprecher zu – Schäden, die sich mit einer Reparatur beheben lassen.

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Handy ins Wasser gefallen – was tun?

Hole das ins Wasser gefallene Smartphone so schnell wie möglich heraus. Ganz wichtig: Schalte es auf keinen Fall an. Ist es noch in Betrieb, solltest du es sofort ausschalten. Natürlich willst du wissen, wie groß der Schaden ist. Doch du siehst ohnehin nicht, ob auch das Innere betroffen ist. Darin befinden sich der hochempfindliche Prozessor sowie die Mikrochips von SIM- und Speicherkarte.

Auf den Chips befinden sich alle deine Kontaktdaten und Fotos. Bereits winzige Wassertröpfchen wirken zerstörerisch. Am besten geduldest du dich und widerstehst zwei Tage lang der Versuchung, es anzuschalten.

Das Smartphone ist noch angeschlossen? Achtung: Nicht anfassen! War das Handy zum Aufladen noch mit Steckdose oder PC verbunden, solltest du zu deiner Sicherheit unbedingt die Sicherung der Wohnung ausschalten. Das schützt dich vor einem Stromschlag und ist lebensrettend. Bildet sich Rauch oder zeigt das Gehäuse äußerliche Schäden, solltest du es auch danach nicht anfassen.

Erste Hilfe: Smartphone trocknen

Ist das Handy ins Wasser gefallen, sollte es möglichst rasch trocknen. Im Turbotempo geht das leider nicht. Ein absolutes No-Go ist es, diesen Prozess mit einem Föhn zu beschleunigen. Die sensible Elektronik verträgt keine Hitze. Durch das Verdunsten der Feuchtigkeit im Inneren bildet sich Kondenswasser, das im Handygehäuse hängen bleibt. Besonders die Akku-Kontakte rosten dadurch rasch.

Ob Taschentuch, Pulloverärmel oder Handtuch: Mit einem kleinen Stück saugfähigem Papier oder Stoff kannst du erst einmal das Außengehäuse trocken tupfen. Nimm anschließend die obere Hülle ab, damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann.

Dein Smartphone ist ins Wasser gefallen und lag dort länger? Nun sind Objektiv und Display vernebelt? Dies deutet darauf hin, dass Wasser tiefer eingedrungen ist. Manchmal macht sich dies auch erst Wochen später bemerkbar. Auf Nummer sicher gehst du daher, wenn du das Smartphone zum Trocknen noch weiter zerlegst. Sobald du fest verschraubte Elemente oder mit dem Garantietikett versiegelte Bauteile selber entfernst, erlischt allerdings die Handygarantie.

Überlege also, ob du es nicht gleich einem Fachbetrieb überlässt. Das Zerlegen ist zwar kein Hexenwerk, erfordert aber etwas Geschick und Spezialwerkzeug. Schließlich lockerst du hierbei winzige Schräubchen und solltest auf statische Ladungen achten. Video-Tutorials zeigen, wie es geht.

Handy nass: Reis und Silikagel trocknen es

Lege alle Bausteine deines Smartphones in eine luftdicht verschließbare Tüte, z. B. in einen Tiefkühlbeutel. Fülle den Beutel anschließend mit ungekochten und frisch aus der Verpackung genommenen Reiskörnern. Klingt ungewöhnlich, kann aber Wunder wirken, denn Reis saugt Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm.

Denke daran, das Handy nach dem Trocknen vorsichtig abzupusten – denn Reis ist ziemlich staubig. Noch besser zieht Silikagel Nässe an. Dieses findest du in den meisten Drogerien. Nun heißt es erst einmal zwei Tage abwarten.

Wasserschäden beheben

Deine Rettungsaktion war vergebens? Falls nur SIM-Karte und Kamera nicht mehr funktionieren oder das Display unscharf ist, konntest du zumindest Schlimmeres verhindern. Schaltet sich das Handy, das ins Wasser gefallen war, nicht mehr ein, gibt es zwei Optionen:

  1. Kontaktiere den Kundenservice des Herstellers und schicke das Handy zur Reparatur ein.
  2. Wende dich an eine Werkstatt in deiner Nähe.

Frage, wie viel die Reparatur voraussichtlich kostet. Vielleicht reicht es dir, wenn man deine Daten rettet. Bei gravierenden Wasserschäden sind die Reparaturkosten so hoch, dass sich ein Neukauf mehr lohnt. Ein Happy End gibt es für dich, wenn du eine Handyversicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen hast, zum Beispiel die Handyversicherung von mobilcom-debitel.

Handy ins Klo gefallen oder nass geworden? Unser Fazit

  • Schalte das Handy sofort aus; bei angeschlossenen Geräten solltest du zuerst die Sicherung ausschalten.
  • Wische das Außengehäuse mit einem Handtuch o. Ä. ab.
  • Lege das Handy in ein mit trockenem Reis gefülltes Behältnis.
  • Lass das Smartphone mindestens zwei Tage lang trocknen.

Foto: ©Shutterstock/Nitikorn Poonsiri

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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