18. Dezember 2017

Bargeldlos mit dem Handy bezahlen

Mit Handy bezahlen beim Weihnachtsshopping? Dank NFC und Mobile Payment (eigentlich) kein Problem.

DR_Handy_Bezahlen_Titelbild

In Taschen kramen, mit Münzen klimpern, EC-Karten zücken – in der Vorweihnachtszeit geht es an Deutschlands Kassen häufig stressig zu. Mobile Payment könnte die Lage entspannen.

Allerdings stehen die Deutschen dem kontaktlosen Bezahlen per Smartphone eher skeptisch gegenüber. Den Spitzenplatz bei der favorisierten Bezahlmethode nimmt immer noch Bargeld ein, gefolgt von Kredit- und Girokarte sowie dem Bezahlen per Rechnung.

Sicherheitsbedenken sind ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung gegenüber dem Smartphone als Smartphone. Außerdem ist die Lage am Markt bisher eher unübersichtlich.

Sicherheitsplus durch Handy-Zahlung

Endlich keine lästige Suche nach Karte oder Kleingeld, stattdessen Smartphone zücken und mit einem der mobilen Bezahlsysteme die Rechnungssumme begleichen – das dürfte für die meisten eine durchaus reizvolle Vorstellung sein.

Ihr Smartphone haben die meisten Deutschen sowieso immer dabei. Das Portemonnaie könnte dann möglichweise sogar zu Hause bleiben.

Smartphone-Zahlung in der Praxis

Wer heute mit dem Smartphone bezahlen möchte, steht oft vor dem Problem, dass es kein einheitliches System, sondern viele Anbieter gibt. Dieser Umstand ist einer der Gründe, warum mobiles Bezahlen in Deutschland seit Jahren stagniert – bisher konnte sich keines der auf dem Markt befindlichen Bezahlsysteme flächendeckend durchsetzen.

Die Infrastruktur für die Handyzahlung wird immer weiter ausgebaut. Überall dort, wo kontaktloses Bezahlen mit Karte möglich ist, kann man seit neuesten auch mit Smartphone zahlen.

Die Verwendung ist denkbar einfach: Der Kunde braucht lediglich die entsprechende App (Wallet-App) runterzuladen und zu aktivieren. Sobald er per Kreditkarte oder Überweisung eine Summe aufgeladen hat, kann er mit seinem Smartphone bezahlen.

An der Kasse gibt der Käufer an, dass er kontaktlos bezahlen möchte. Das Prozedere ist folgendermaßen: Wallet-App starten, Geheimzahl eingeben und das Smartphone an das Bezahlterminal halten – schon ist der Bezahlvorgang erledigt. Bei kleineren Beträgen bis zu 25 Euro geht dies häufig ohne Sicherheitsabfrage.

So funktioniert das System

Der Datenaustausch über die kurze Distanz funktioniert mittels NFC-Technik (Near Field Communication), die in Smartphone und Kartenterminal integriert ist. Erkennbar ist der neue Funkstandard an dem kleinen Funksymbol.

Bezahlen lässt sich aber nur mit Android Smartphones, denn Apple gewährt anderen Anbietern keinen Zugriff auf die NFC-Technik seiner iPhones. Vielmehr bietet das Unternehmen mit Apple Pay einen eigenen Bezahldienst an.

Im stationären Handel wird sich das Verfahren wahrscheinlich durchsetzen. Beispiele für verbreitete Wallet-Apps Visa Wallet und Boon

Daten und Kosten – ein bitterer Beigeschmack

Ein Hindernis für die flächendeckende Akzeptanz des Bezahlens per Handy sind zum einen die vielen Anbieter, sie machen das Angebot insgesamt recht intransparent. Zudem schlagen Datenschützer Alarm: Kunden, die per Handy bezahlen, würden zu „gläsernen Kunden“ mutieren.

Behörden könnten die sensiblen Daten bis zu sechs Monate nach der Transaktion nachverfolgen – ganz abgesehen davon, dass auch die Bezahldienstanbieter Daten sammeln. So könnten noch detailliertere Kunden- Transaktionsprofile entstehen.

Schwer zu durchschauen ist auch, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Kosten für die App-Nutzung und das Aufladen von Guthaben anfallen. Sollte der Anbieter aus irgendeinem Grund unseriös wirken, ist es besser, die Finger davon zu lassen.

Wünsche fürs Fest

Apple-User wünschen sich wahrscheinlich vor allem, dass Apple Pay endlich nach Deutschland kommt. Aber auch andere Technik-Riesen wie Samsung und Google betreiben im Ausland erfolgreich Mobile-Payment-Systeme. Sollten die großen Player nach Deutschland kommen, eröffnet dies womöglich die Chance, den Flickenteppich aus vielen kleinen Anbietern aufzulösen und endlich flächendeckendere Bezahlsysteme zu etablieren.

NFC könnte hierfür die Lösung sein, da es sowohl auf Käufer- als auch auf Händlerseite leicht zu realisieren ist. Vielleicht klappt es dann nächste Weihnachten, alle Geschenke bequem per Handy zu bezahlen.

Foto: ©Shutterstock/Prostock-studio

Redaktion

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