02. November 2018

Apple: iPad und neue Mac-Modelle

Apple-Fans aufgepasst: Neben dem neuen MacBook und dem Mac mini hat Apple ein großartiges iPad vorgestellt.

Caschys Rückblick

Wer im September gedacht hat, das wäre es mit neuer Hardware von Apple für dieses Jahr schon gewesen, der hat sich gewaltig geirrt. In New York wurde noch einmal ein Produktfeuerwerk abgebrannt.

Das iPad Pro gibt es in neuen Versionen, aber auch die schon längst abgeschrieben geglaubten Mac-Modelle Mac mini und MacBook Air haben ein lang ersehntes Upgrade erhalten. Weniger Upgrade, vielmehr wurden die Produkte neu aufgestellt, um auch zu 2018 zu passen.

MacBook Air bekommt Retina-Display

Das MacBook Air war das beliebteste Notebook von Apple, größter Kritikpunkt war allerdings immer das Display. Das ist mit dem aktuellen Modell nun sicher nicht mehr der Fall, denn auch das "kleine" Notebook von Apple ist nun mit einem Retina-Display ausgestattet.

Die Auflösung ist nun höher als beim alten MacBook Air, das ist genau das, was sich so viele seit Jahren gewünscht haben. Zum Vergleich: 1.440 x 900 früher und nun 2.560 x 1.600 in Sachen Auflösung.

Apple hat das neue MacBook Air vorgestellt.

Aber nicht nur das Display, auch am Gehäuse wurde gefeilt. Das Gehäuse besteht nun aus 100% recyceltem Aluminium, ohne dabei zu Lasten der Stabilität zu gehen. Bei den Anschlüssen gibt es nun nur noch zwei Thunderbolt 3 (USB-C), entsprechend muss man sich mit Adaptern behelfen, falls man nicht schon das passende Zubehör hat.

Die Tastatur wurde ebenfalls auf aktuellen Stand gebracht, sie ist auch hintergrundbeleuchtet. Unter der Haube gibt es Intel-Prozessoren der achten Generation sowie bis zu 16 GB RAM. Das Trackpad ist 20 Prozent größer, außerdem setzt es auf Force Touch, das hat sich bei den MacBook Pro-Modellen bewährt.

Außerdem lässt sich das neue MacBook Air mit bis zu 1 TB SSD-Speicher bestücken. Das alles hat seinen Preis. Der Einstieg ist ab 1.349 Euro möglich, das MacBook Air kann aber auch so ausgestattet werden, dass es 3.089 Euro kostet.

Mac Mini für unter 1.000 Euro

Der Mac Mini ist ebenfalls neu aufgestellt, auch hier gibt es ordentliche Leistungszuwächse. Das ist allerdings auch nicht schwer, so lange wie das Modell keine Updates erfahren hat.

Neben iPad und MacBook Air gab es den neuen Mac mini zu sehen.

Intel Core-Prozessoren mit bis zu 6 Kernen können konfiguriert werden, begleitet von maximal 64 GB RAM und 2 TB SSD-Speicher. Geht natürlich auch alles eine Nummer schwächer und dadurch günstiger.

Ab 899 Euro kann man den Mac Mini kaufen, oder eben hochkonfigurieren, dann kann man auch mal eben 4.969 Euro loswerden – das hat dann außer dem Namen aber nicht mehr viel mit einem Mac Mini zu tun, sondern ist tatsächlich eher ein Hochleistungsrechner.

iPad Pro begeistert in New York

Star der Vorstellung ist aber das neue iPad Pro, beziehungsweise die beiden neuen iPad Pro. 11 Zoll und 12,9 Zoll messen die Displays der neuen Modelle in der Diagonalen. Während das 11-Zoll-Modell in die Gehäusegröße des alten 10,5-Zoll-Modells untergebracht wurde, schrumpft das Gehäuse des 12,9-Zoll-Modells.

Möglich wird dies durch den Wegfall des Homebuttons, auch die iPad Pro setzen nun auf Face ID, der von den aktuellen iPhone-Modellen bekannten Entsperrmethode. Funktioniert im Gegensatz zum iPhone beim iPad auch im Querformat.

Das neue iPad Pro von Apple hat es in sich.

Beim Display selbst handelt es sich um ein Apple Liquid Retina Display, also ein LCD, so wie es auch im iPhone XR zum Einsatz kommt. Die Auflösung beträgt dabei 2.388 x 1.688 Pixel und das Display bietet Funktionen wie True Tone, Pro Motion und Wide Color.

Einem Pro-Modell mehr als angemessen ist auch der verwendete Prozessor, Apple bohrt seinen A12 Bionic noch einmal auf und verpasst den iPads einen A12X Bionic. Mehr Power als man benötigt, das steht außer Frage.

Ein Tablet für Kreative

Photoshop, das nächstes Jahr für das iPad veröffentlicht wird, wurde gezeigt. Eine PSD-Datei mit hunderten Ebenen. Auf Einzelpixel hineinzoomen oder wieder hinaus, Sekundenbruchteile, keine Verzögerung. Das ist ein Tablet für Kreative und sie werden es lieben, auch nächstes Jahr oder in zwei Jahren noch. Leistung ist genug vorhanden.

Nicht nur der Homebutton ist weggefallen, auch vom Lightning-Port verabschiedet sich Apple. An seine Stelle tritt USB-C – mit all seinen Vorteilen. Anschluss externer Displays, die Möglichkeit, andere Geräte mit dem iPad aufzuladen, solche Geschichten.

Update für den Apple Pencil

Was uns auch gleich zum neuen Apple Pencil bringt. Das alte Modell wurde via Lightning geladen. Der neue aber nicht etwa über USB-C, sondern kabellos. Direkt am iPad. Magnetisch gehalten.

Das iPad Pro verfügt nun über einen magnetischen Apple Pencil.

Mag vielleicht wie eine Kleinigkeit klingen, dürfte aber mit das interessanteste sein. Auch kann der Apple Pencil nun Gesten. Ein Doppel-Tap am Stift lässt zum Beispiel Werkzeuge in Apps wechseln. Ebenfalls toll für den Workflow.

Als Zubehör erhältlich ist ein neues Smart Keyboard Folio, die Mischung aus Schutzhülle und Tastatur, die das iPad Pro quasi zu einem Laptop mit iOS macht. Das Smart Keyboard Folio wird auch magnetisch befestigt und lässt sich in zwei Winkeln nutzen. Einmal für den Schreibtisch und einmal für die Couch sozusagen, wenn man das iPad auf seinen Beinen abstellt.

Was kosten die neuen Apple-Produkte?

Billig sind die neuen iPad Pro freilich nicht, aber man kann auch nicht sagen, dass es überzogene Preise sind. Vergleichbares gibt es schlichtweg nicht. Das 11-Zoll-Modell startet bei 879 Euro, das größere Modell bei 1.099 Euro. Der Apple Pencil 2 kostet 135 Euro und das Smart Keyboard Folio 199 Euro (219 Euro in der größeren Version).

Alles in allem hat Apple tolle neue Hardware gezeigt, die sicher nicht für jedermann ist, aber die entsprechenden Zielgruppen durchaus zufriedenstellen sollte. Das MacBook Air wird sicher viele Freunde finden, Apple ist hier klar auf die Wünsche der Nutzer eingegangen. Gleiches gilt für den Mac Mini, der nun mit richtig Power ausgestattet werden kann.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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