20. Oktober 2016

Welches TV-Produkt passt zu dir?

TV via Satellit, Kabel, IPTV oder DVB-T2? Die Auswahl ist groß. Wir vergleichen die Vor- und Nachteile.

TV Check 500

Ein gemütlicher Fernsehabend steht bei den Deutschen 2016 noch immer hoch im Kurs. Doch wie geht das besonders gut? Per Antennenfernsehen, Satellit, Kabelanschluss oder IPTV? Wie ist der Empfang, das Signal und wie viele Programme haben die Anbieter?

Neben der Empfangsart stellt sich auch die Frage, ob man nur über den Fernseher oder die Programme auch über das Smartphone schauen will und Streaming-Dienste nutzen möchte. Klar ist, wir leben im Jahr 2016 digital und das Fernsehen hat sich verändert. Wir vergleichen die vier Möglichkeiten: Kabelanschluss, Sat, Internet-TV und Antennenfernsehen.

IPTV: Fernsehen über das Internet

Wem eine Satellitenschüssel zu groß und der Kabelanschluss zu teuer ist, der weicht gerne auf IPTV aus – Fernsehen über das Internet. Bisher konnten Kunden diese Möglichkeit nur mit Providerzwang ( z.B. Telekom Entertain) und einer Set Top Box in Anspruch nehmen, aber die Entwicklung schreitet voran und IPTV ist inzwischen kostengünstig möglich.

Um den Fernsehempfang z.B. via waipu.tv zu realisieren, braucht der Kunde nur ein Smartphone und – um auch auf dem TV-Gerät schauen zu können – einen Streaming Adapter (z.B. Google Chromecast/Smart TV). Der große Vorteil ist hier, auch unterwegs kann der User mit seinem Smartphone TV schauen.

Fazit: Fernsehen im Jahr 2016

IPTV bietet dem Nutzer viele Vorteile. Besonders hervorzuheben ist die Timeshifting-Funktion. Das laufende Programm kann einfach pausiert werden. Neben hervorragender Bildqualität und ca. 100 frei empfangbaren Sendern bietet IPTV zudem die Möglichkeit, Sendungen digital aufzuzeichnen. Wer moderne Technik schätzt und über einen Internetanschluss verfügt, wird mit IPTV glücklich.

Kabel TV: Die klassische TV-Lösung

Ganz klassisch gibt es den Empfang via Kabel TV. In Mietwohnungen wird der Anschluss oft über die Nebenkosten abgerechnet. Zusätzlich benötigt der Kunde noch einen Receiver, der beim jeweiligen Anbieter gemietet oder gekauft werden kann. Danach läuft das Programm sehr stabil, die Auswahl an Sendern ist groß und die Bildqualität oft in HD möglich.

Inzwischen werden auch On-Demand-Dienste angeboten und ein weiterer Anbieter muss nicht unbedingt separat mit aufgenommen werden. Moderne Receiver verfügen inzwischen auch über Festplatten, die Lieblingssendung kann somit auch aufgenommen und somit zeitversetzt angeschaut werden.

Fazit: Kabelanschluss als solide Lösung

Ist das Signal in der Wohnung stark genug und legt man als Kunde nicht den größten Wert auf Mobilität, lohnt sich die Überlegung. 50 Prozent der TV-Kunden schauen über Kabel, auch wenn es die teuerste Lösung ist. Im Vergleich zu IPTV kann das laufende Programm auch nicht pausiert werden. Kabel ist im Grunde die sichere und konservative Lösung.

DVB-T2: Einfaches Antennenfernsehen

DVB-T galt bisher als die Billiglösung, wenn es um TV-Empfang geht. Die Sender waren frei verfügbar, es war nur eine Antenne vonnöten. Nun gibt es mit DVB-T2 den Nachfolger und der kann sich sehen lassen. Wer auf gestochen scharfe Bilder steht, kommt an DVB-T2 nicht vorbei. Die Bilder kommen in FullHD und der komplette Umstieg erfolgt Ende März 2017.

DVB-T2 bietet die geringste Senderauswahl (40 Programme), dafür die beste Bildqualität. Im Vergleich ist DVB-T2 die günstigste Variante, für die Nutzung der privaten HD-Sender werden 5,75 Euro pro Monat fällig. Anbei muss ein Receiver, eine Antenne und/oder ein CI+ Modul angeschafft werden. Per Receiver sind Timeshift und Aufnahmen möglich.

Fazit: Günstig fernsehen mit DVB-T2 

DVB-T2 ist einfach und dank der Antenne ist der TV-Empfang in der ganzen Wohnung möglich. Vorteile sind die Qualität der Bilder sowie der niedrige Preis. Ein Nachteil ist, dass der Empfang in den Ballungsgebieten gut, auf dem Land das Signal eher durchwachsen ist (hier könnt ihr einen Empfangscheck machen). Wer es einfach und scharf mag, nimmt DVB-T2.

Satellit: TV auch international

Immerhin 46 Prozent nutzen den TV-Empfang über Satellit. Diese Variante gilt als besonders günstig, doch das stimmt so nicht ganz. Um das TV-Signal empfangen zu können, sind eine Satellitenschüssel + Receiver notwendig. Um die Bilder auch in HD zu empfangen, fällt eine monatliche Gebühr an.

Wer zur Miete wohnt, muss erst den Vermieter um Erlaubnis fragen, bevor die Schüssel angebracht werden kann. Bei rund 2.500 Sendern kann sich das lohnen und das ist sicher auch das große Plus. Im Vergleich zu den Konkurrenten hat Satelliten TV jedoch mit Bildstörungen bei schlechtem Wetter zu kämpfen.

Fazit: Sat bietet viele Sender

Wer ein Eigenheim besitzt und eine Vielzahl an Sendern schätzt, für den ist der TV-Empfang per Satellit sicher die richtige Wahl. Ebenfalls hat Satelliten TV einen Vorteil, wenn man nicht in hoch frequentierten Gebieten wohnt – der Empfang ist trotzdem da. Wer HD braucht und allergisch auf Bildstörungen reagiert, sollte sich vielleicht die Alternativen anschauen.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

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