14. Dezember 2016

Spotify: Welche Alternativen gibt es?

Spotify ist der Inbegriff im Bereich Musikstreaming. Doch gibt es vielleicht noch bessere Alternativen?

Spotify Alternativen 500

Bei Spotify ist es wie bei Skype: Geht es um Videoübertragungen, wird gerne das Wort skypen genutzt – obwohl man vielleicht einen anderen Anbieter als Skype nutzt. Beim Musikstreaming ist es ähnlich. Spotify ist wie ein Überbegriff, auch wenn es zahlreiche Konkurrenten gibt. Wir haben geschaut, welche Anbieter sich lohnen.

Napster

Seit dem Relaunch hat Napster ein sehr ansprechendes Design vorzuweisen. Dazu punktet der Anbieter mit einer riesigen Musikauswahl und die App ist wirklich klasse. Gut gefällt die integrierte Liederkennung und die Macher haben sogar einen Converter für Spotify Playlisten beigefügt. Ein weiteres Plus ist die hohe Dichte an möglichen Schnittstellen.

Weniger gut ist das Fehlen einer kostenlosen Version und personalisierte Empfehlungen sowie Playlisten sind kaum vorhanden. Im Gegensatz zu Spotify fehlt eine Musikauswahl, die zum Beispiel an spezielle Stimmungen angelegt ist. Dafür ist die Soundqualität stark. Der monatliche Preis beträgt 9,95 Euro, vor Weihnachten gibt es drei Monate zum Preis von 1 Euro.

Juke

Die Website von Juke ist zwar sehr minimalistisch gehalten, dafür ist die Auswahl an Musiktiteln mit über 30 Millionen Tracks sehr groß. Die App kann sich ebenfalls sehen lassen und bei Juke ist es möglich, einzelne Musiktitel zu kaufen. Ein weiteres Plus ist eine lange Testphase – als Neukunde kann bis zu 3 Monate umsonst gestreamt werden.

Was die Qualität angeht, kann Juke überzeugen. Drei Varianten sind möglich und so können die Titel unterwegs optimiert werden, um den Datenverbrauch im Rahmen zu halten. Noch mehr Vorteile? Mit dem Online-Radio juke.fm lassen sich Inspirationen für die eigenen Playlisten holen. Mit 9,49 Euro pro Monat liegt Juke im normalen Bereich.

Deezer

Schaut man sich das Angebot an, kann Deezer problemlos mit Spotify mithalten. Mit über 40 Millionen Titeln ist das Angebot breit gefächert und wie beim Konkurrenten ist ein kostenloser Zugang möglich – ebenfalls mit Werbeunterbrechungen. Deezer legt den Fokus aber mehr auf Charts und Pop, sodass andere Musikrichtungen nicht so breit vertreten sind.

Qualitativ gibt es nichts zu meckern, es fehlt allerdings an einer breiten Playlist-Palette. Das ist zu verschmerzen, denn dafür punktet der Anbieter mit vielen Möglichkeiten, Musik zu entdecken oder sich vorschlagen zu lassen. Ein großes Plus ist die integrierte Songtext-Funktion zum Mitsingen. Einen Monat gibt es gratis, danach zahlt man 9,99 Euro pro Monat.

Google Play Music

Bei Google Play Music gibt es rund 35 Millionen Titel zum Anhören. Im Grunde unterscheidet sich das Angebot nicht groß von dem der Konkurrenz. Auffallend ist, dass es einen Familientarif gibt, bei dem bis zu zehn Geräte gleichzeitig genutzt werden können ­– das findet man ansonsten nur bei Spotify und Apple.

Wo Google draufsteht, ist auch Google drin. Die persönlichen Empfehlungen sind sehr passend, die vorgeschlagenen Playlisten umfangreich und gut sortiert. Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Unterstützung im Bereich Home Entertainment. Wem das egal ist, kann aktuell zwei Probemonate nutzen, danach werden 9,99 Euro pro Monat fällig.

Apple Music

Top bei Apple Music ist die kostenlose Testphase von drei Monaten. Hier können die 37 Millionen Tital durchstöbert, aber leider nur in maximal 265 kbps angehört werden – im Vergleich die schlechteste Qualität. Auch gibt es nach Ablauf der Testphase keine komplett kostenlose Variante und insgesamt richtet sich das Angebot eher an Apple-Nutzer.

Das zeigt sich auch beim fehlenden Player im Webbrowser, aber wer Apple-Produkte nutzt, den wird das nicht stören. Ansonsten sind die Musikempfehlungen top, das Familien-Abo absolute spitze und der Support sehr freundlich. Nach der Testphase zahlt ihr 9,99 Euro pro Monat und wer Apple nutzt, hat hier eine gute Alternative zu Spotify.

Amazon und Aldi

Bei Aldi life Musik handelt es sich um eine günstige Napster-Variante. Momentan könnt ihr den Dienst 60 Tage testen, danach werden 7,99 Euro pro Monat fällig. Günstig eben, aber nicht so umfangreich, wie die Konkurrenz. Einen Blick wert ist auch Amazon Music Unlimited – hier profitieren Prime-Mitglieder und zahlen nur 7,99 Euro pro Monat.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

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