09. Januar 2017

Navigations-Apps - und wer sie braucht

Dein Orientierungssinn lässt dich im Stich? Wir stellen Vor- und Nachteile von Navigations-Apps für das Handy vor.

Navigations Apps 500

Für alle, die sich häufig verlaufen oder verfahren, ist ein Navigationsgerät oft die Rettung in der Not. Heutzutage kommen häufig Navigations-Apps für das Smartphone als Ersatz für klassische Navigationsgeräte zum Einsatz. Wir werfen einen Blick auf Vor- und Nachteile von Navigations-Apps fürs Handy.

Kartendienste auf dem Handy: Immer dabei, aber nicht immer aktuell

Ein großer Vorteil von Smartphones ist, dass die meisten von uns eine kostenlose Navigations-App immer in der Hosentasche haben: Sowohl in iOS als auch in Android sind Kartendienste integriert. Diese reichen in der Regel aus, um ohne ungewollte Umwege von A nach B zu kommen. Der Download einer gesonderten Navigations-App ist deshalb nicht unbedingt notwendig.

Allerdings ist der Funktionsumfang der Kartendienste im Vergleich zu speziellen Navigations-Apps eingeschränkt. So unterscheiden sich die Programme kaum von einer herkömmlichen Karte aus Papier: Zwar kann eine Karten-App Wegbeschreibungen erstellen; Ereignisse wie Staus, kürzlich entstandene Baustellen oder ähnliche Hindernisse beachten diese Applikationen aber nicht.

Während Karten-Apps gerade für Fußgänger ideal zum Navigieren sein können, sind zahlungspflichtige Apps, die ihre Daten selbstständig und permanent aktualisieren, für Autofahrer die bessere Alternative – gerade wenn es schnell gehen muss.

Navigieren mit dem Smartphone: Vor- und Nachteil zugleich

Ob du mit der Karten-App vorliebnimmst oder eine spezielle Navigations-App nutzt: Praktisch ist es allemal, das Smartphone für die Navigation zu verwenden. Allerdings gibt es auch einige Nachteile.

  • Da sie ständig Hintergrundaktualisierungen vornehmen, tendieren Navigations-Apps dazu, den Akku besonders schnell zu leeren. Das gilt insbesondere, wenn du die 3D-Darstellung nutzt, die viele Navigations-Apps bieten. Du solltest also darauf gefasst sein, dass du dein Handy unterwegs häufiger aufladen musst als üblich.
  • Ein weiterer Nachteil: Ist das Smartphone gerade als Navigationsgerät im Einsatz, kannst du es nur eingeschränkt für andere Aufgaben nutzen. Das Hin- und Herzappen zwischen der Navigations-App und anderen Anwendungen kann in manchen Situationen unpraktisch sein.
  • Für Autofahrer gilt: Finger weg vom Handy! Sonst drohen empfindliche Strafen. Um das Handy legal als Navigationsgerät nutzen zu können, darfst du es nicht zwischendurch per Hand bedienen, sondern musst es in eine Halterung stecken. Anders als bei einem Navigationsgerät, das in das Auto integriert ist, kommen also Kosten für die Halterung

Nennst du ein Auto mit integriertem Navigationsgerät dein eigen, hast du die wohl beste Lösung gefunden. Wenn es allerdings darum geht, ob du dir ein Navigationsgerät anschaffen oder eine Navigations-App herunterladen solltest, so hat die App trotz der kleineren Nachteile die Nase vorn. Sie verursacht nur einen Bruchteil der Kosten und macht die Anschaffung eines zusätzlichen Gerätes überflüssig.

Wer braucht eine Navigations-App?

Im Alltag benötigen die wenigsten Menschen eine Navigations-App. Schließlich kennen wir die meisten unserer Wege ohnehin auswendig. Solltest du aber etwa aus beruflichen Gründen häufig mit dem Auto in fremden Gegenden unterwegs sein, lohnt sich eine Navigations-App sehr schnell – nicht zuletzt, weil du mit dem elektronischen Co-Piloten das Risiko verringerst, zu wichtigen Terminen zu spät zu kommen.

Ebenfalls sinnvoll sind Navigations-Apps für Urlauber. Auch hier gilt: Insbesondere wer mit dem Auto unterwegs ist, profitiert von kostenpflichtigen Apps, die sich stetig aktualisieren, alle Hindernisse auf der Route anzeigen und bei Bedarf Ausweichmöglichkeiten vorschlagen. Wenn du auf diese Funktion verzichten kannst, bedienst du dich einfach des kostenlosen Kartenmaterials von iOS oder Android.

Möchtest du deine Navi-App ohne Internet nutzen, musst du das Kartenmaterial vorher über eine WLAN-Verbindung herunterladen. Dann kannst du die Navigations-App auch offline nutzen. Der Download des Kartenmaterials empfiehlt sich auch, wenn du Kosten sparen möchtest. Denn wer Karten unterwegs über das mobile Netz herunterlädt, läuft Gefahr, eine Menge Datenvolumen zu opfern.

Ob Google Maps & Co. ausreichen oder ob eine spezielle Navigations-App her muss, findest du am besten im Selbstversuch heraus. Praktisch: Viele Navigations-Apps bieten einen Gratis-Test vor dem Download an.

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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