16. Januar 2017

DVB-T2 HD: Vorsicht vor Abzockern!

Am 29. März 2017 wird DVB-T abgeschaltet. Abzocker werben mit unseriösen Alternativ-Angeboten.

DVB-T2 HD 500

Mit DVB-T2 HD kommt der Nachfolger des bisherigen Antennenfernsehens DVB-T. Das hat für die Kunden viele Vorteile: Es ist die günstigste Art, lineares Fernsehen zu schauen und das dazu noch in scharfer FullHD-Auflösung. Rund 40 Programme werden empfangen, darunter ARD, ZDF oder mit freenet TV auch private Sender wie SAT.1 und Pro7.

Der Vorteil an DVB-T2 ist neben dem günstigen Preis die flexible Einsetzbarkeit. Denn der passende Receiver ist mobil und selbst auf einem Campingplatz können die Programme empfangen werden. Praktisch ist, dass es monatlich kündbare Pakete gibt und der Service damit auch als Test ausprobiert werden kann. 

DVB-T: Vier Millionen Nutzer

Nun gibt es rund vier Millionen Menschen, die bereits DVB-T nutzen. Aktuell schalten die Sender bereits Banner, in denen darüber informiert wird, dass ohne neue Hardware das Bild ab Ende März 2017 schwarz bleibt. Wer Satellit oder Kabel nutzt, ist von der Umstellung natürlich nicht betroffen – hier finden sie alle Infos zu der Umstellung.

Allerdings wird die Umstellung von Anbietern dazu genutzt, vielen Nutzern – die sich noch nicht informiert haben – unseriöse Angebote zu unterbreiten. Wie infosat.de berichtet, wurden Kunden Kabel- oder IPTV-Verträge angeboten. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz weist in diesem Zuge auf die wesentlich höheren Kosten hin.

Verbraucherzentrale warnt

Bei Verbraucherzentralen sind bisher schon Meldungen eingegangen, in denen Betroffene über dubiose Postwurfsendungen oder teure Ersatzverträge berichten. Dabei geht es in erster Linie um lange Laufzeitverträge und teure Empfangsgeräte. Ebenfalls wird verschwiegen, dass die Bildqualität bei DVB-T2 HD besser als beim Kabel TV ist.

„Während ein Kabelanschluss mit rund 15 bis 20 Euro pro Monat zu Buche schlägt, muss man bei DVB-T2 HD lediglich für die Privatsender rund fünf Euro pro Monat bezahlen“, erklärt Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, gegenüber infosat.de. Die öffentlich-rechtlichen TV-Sender gibt es bei DVB-T2 HD kostenlos.

Wem alternative Angebote gemacht werden, der sollte sich in Ruhe hier informieren. Denn während moderne TV-Geräte oft schon ein Empfangsteil für DVB-T2 HD integriert haben, brauchen die Nutzer von IPTV noch einen externen Receiver und sind von einer funktionierenden DSL-Leitung abhängig.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

Themen dieses Artikels
TV Ratgeber Gunnar

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