28. Dezember 2016

Apple Pay - Zahlen mit dem iPhone, iPad & Mac

Mit Apple Pay will Apple das bargeldlose Zahlen revolutionieren. Wir sagen, ob das funktioniert.

Apple pay 500

Mit Apple Pay bietet der Technikriese aus Cupertino, Kalifornien nun eine Methode, ganz einfach drahtlos mit dem iPhone zu bezahlen. Die Technologie soll das Zahlen künftig noch privater machen, da die Karte wegfällt und das Telefon nur aufgelegt werden muss.

Wie genau das funktioniert, wo die Schwächen und Stärken der Technik liegen und warum darin die Zukunft liegen könnte, verraten wir hier.

Apple ist nicht alleine mit dem bargeldlosen Zahlen

Nicht nur Apple bietet mit Apple Pay eine neuartige Methode an, mit dem Smartphone zu bezahlen. Auch Google hat mit Android Pay eine ähnliche Technologie im Aufgebot, technisch funktioniert das recht ähnlich.

Statt die Karte durch einen Magnetstreifen zu ziehen, muss beim Bezahlen lediglich das Smartphone in die Nähe des Empfängers gehalten werden. In der Regel sollte das sogar funktionieren, wenn das Telefon sich noch in der Tasche befindet.

Über TouchID stellt Apple Pay außerdem sicher, dass es sich beim Bezahlenden tatsächlich um den verifizierten Nutzer des iPhones handelt.

Mobiles Zahlen ist schnell

Klar ist, dass das nicht nur bequem ist, sondern auch den Zahlvorgang an den Supermarktkassen ordentlich beschleunigen kann. Kein Suchen und Tippen mehr, die EC-Karte kann nicht mehr gestohlen, die PIN nicht mehr ausspioniert werden.

Doch nicht nur im physischen Einzelhandel kommt Apple Pay zum Einsatz, auch in Apps kann künftig mit der Technik gezahlt werden. Auch das neue MacBook Pro besitzt ja einen Fingerabdruckscanner - und dort ist das Onlinezahlen sicher praktikabler als das Herauskramen des Laptops am Kassenscanner.

Lediglich die Registrierung des Kontos ist noch umständlich. Registrierung und Post-Ident machen Apple Pay nicht gerade zum spontanen Service.

Sichere Verschlüsselung bei jedem Kauf

Apple Pay ist außerdem besonders sicher, weil es die Kartennummer nicht auf dem Gerät speichert. Stattdessen wird jedes Gerät (ob iPhone, iPad oder MacBook) mit einer gerätespezifischen Nummer versehen und jeder Einkauf bekommt einen individuellen Transaktionscode.

Selbst die Händler können die Kartennummer nicht einsehen und auf den Servern werden die Daten nie gelagert. Die letzten Einkäufe können in der Brieftasche gespeichert werden, mehr Daten werden aber nicht gesammelt.

Support und deutscher Starrsinn

Das alles klingt gut und tatsächlich sind immer mehr Kreditinstitute bereit, Apple Pay als Zahlungsmethode für ihre Konten zuzulassen. Die einzige technische Voraussetzung auf Geräteseite sind ein NFC-Chip (Near Field Communication) und TouchID.

In Deutschland ist der Dienst allerdings offiziell noch nicht gestartet und viele Geschäfte sind entsprechend noch nicht auf das Zahlen via NFC vorbereitet. Bei großen Supermarktketten ist das kein Problem, gerade kleinere Läden dürften sich allerdings schwer tun.

Zumal das Bezahlen in Deutschland immer noch stark ans Bargeld gebunden ist, vergleiche man die Republik etwa mit den USA oder Skandinavien.

Bald auch in Deutschland?

Ganz neu ist aber auch das bargeldlose Bezahlen mit dem Smartphone nicht. Vor Apple Pay versuchte es die Deutsche Post mit PaySmart, Starbucks erlaubt das Zahlen per App und auch im Nahverkehr ist dies in vielen Städten möglich.

Google und Apple haben allerdings die Strahlkraft, die notwendig ist, um eine solche Innovation voranzutreiben.

Bis Mobile Pay allerdings zum Standard wird, vor allem im innovationsscheuen Deutschland, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen. Natürlich schadet es bis dahin nichts, sich schon Apple Pay schon einmal einzurichten und die Technik früh zu übernehmen.

Denn wenn Sicherheit und Bequemlichkeit vereinen, sind doch eigentlich alle Bedingungen für eine zukunftsweisende Technologie erfüllt.

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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