10. Mai 2019

Google I/O: News zu Android 10

Auf der Google I/O hat Google neue Informationen zu Android 10 rausgegeben. Caschy fasst für euch zusammen.

Caschys Rückblick

Google hat auf seiner diesjährigen Entwickler-Konferenz sehr viele Neuheiten vorgestellt, sowohl im Bereich Hardware als auch das ganze Google-Universum betreffend.

Ein großer Teil von Google ist Android, das diesen Herbst als Android Q in Version 10 erscheinen wird. Wie das bei System-Updates so üblich ist, ist es die Summe der kleinen Änderungen, die das große Neue bringen.

Eine große Änderung gibt es aber gleich vorneweg, denn es werden mit der Beta von Android Q viel mehr Hersteller unterstützt als bisher. Das bedeutet auch, dass Updates dann schneller auf den Geräten landen können, wenn Android Q final verfügbar ist.

Das Update-Problem ist kein neues und Google versucht auch immer wieder, die Hersteller zu einer besseren Update-Politik zu bewegen, leider zu oft erfolglos. In Sachen System-Updates mag das zu verschmerzen sein, nicht aber, wenn es um die monatlichen Sicherheits-Updates geht.

Android Q bringt schnellere Updates 

Mit Android Q werden Sicherheits-Updates in verschiedene Module gepackt. Das soll dann für schnellere Updates sorgen, da diese quasi wie App-Updates verteilt werden können. Sie lassen sich auch im Hintergrund aktualisieren und die Hersteller müssen im Prinzip nichts mehr anpassen.

Das kann natürlich nur für einen bestimmten Bereich des Systems gelten, denn sobald das System mit einem Hersteller-Aufsatz kollidiert, kann logischerweise kein Universal-Patch mehr eingefügt werden. Es wird sicher eine gewisse Zeit dauern, bis das neue System Früchte trägt, für künftige sieht es aber besser aus als bisherige Ansätze.

Google mit neuem Dark Modus

Es gibt aber auch Änderungen, die dem Nutzer sofort ins Auge stechen werden. Zum Beispiel einen systemweiten Dark Mode. Wurden System-UIs die letzten Jahre eher mit viel weißer Fläche gestaltet, sorgt der fortschreitende Einsatz von OLED-Displays in Smartphones dafür, dass wieder mehr Dunkel vorherrscht.

Android 10 bekommt einen systemweiten Dark Modus.

Der Grund ist nicht nur ein rein optischer, sondern die dunkle Darstellung wirkt sich auch positiv auf die Akkulaufzeit aus. Schwarz wird bei OLED-Displays nicht aktiv dargestellt, was schwarz angezeigt wird, verbraucht wesentlich weniger Strom.

Android 10: Focus Mode + KI

Neu wird auch der Focus Mode sein, der quasi einen speziellen Nicht-Stören-Modus darstellt. Man kann in diesem Modus festlegen, welche Apps Benachrichtigungen durchlassen sollen, sodass man in bestimmten Situationen eben nicht von seinem Smartphone abgelenkt wird, aber trotzdem nichts (für einen selbst) wichtiges verpasst. Das kann sehr nützlich sein, oftmals sind es ja gerade die kleinen Unwichtigkeiten, die einen aus der Konzentration reißen.

Ein großes Thema ist auch On-Device-KI. Google hat es geschafft, sein Machine Learning Modell von 100 GB auf 0,5 GB zu schrumpfen. Somit passt es auch direkt auf das Smartphone, es wird keine Internetverbindung mehr nötig sein, um diverse Aufgaben zu erledigen. Dazu zählt zum Beispiel Smart Reply in allen Apps.

Smart Reply ist ein nettes Feature, das bisher nur sehr begrenzt für Google-Dienste zur Verfügung steht, da eben alles noch über Server läuft. Direkt auf dem Gerät ausgeführt, lassen sich die zum Kontext passenden, vorgefertigten Antworten dann auch in anderen Apps wie WhatsApp nutzen. Gleichzeitig sorgt die On-Device-KI natürlich für mehr Datenschutz, da Anfragen gar nicht mehr erst an Google geschickt werden müssen.

Diese KI wird auch für die nächste Generation des Google Assistant sorgen. Google konnte hier bei der Präsentation sehr beeindrucken. Das Smartphone per Sprache schneller bedienen als mit den Fingern, das ist das Ziel.

Mehrere Aufgaben in verschiedenen Apps hintereinander erledigen? Im Fall der Präsentation funktionierte das super, bleibt zu hoffen, dass es im Alltag auch so klappt. Keine Wartezeiten und auch die Abnahme komplexerer Aufgaben, wie beispielsweise das Buchen eines Taxis.

Spannend: Live Caption

Live Caption ist ein weiteres Feature, das durch die On-Device-KI ermöglicht wird. Videos, Podcasts oder Sprachnachrichten lassen sich mit Untertiteln versehen. Das kann unter Umständen für sehr viele Leute nützlich sein, sehr spannend ist die Funktion aber auch zum Beispiel für Menschen, die nicht hören können.

Ähnliches gibt es dann auch für Google Lens, Googles Kamera-Auge. Ob Schilder oder Speisekarten, man kann sich den Text vorlesen lassen. Oder man lässt ihn sich in seine Sprache übersetzen. Alternativ lässt man sich im Restaurant auf der Karte direkt anzeigen, welche Gerichte am beliebtesten sind – und das auf Wunsch auch direkt bebildert.

Dazu passt auch das neue Google Maps. Das wird nicht abhängig von Android Q sein, aber auch die Kamera für Navigation nutzen. Man hält einfach das Smartphone nach oben und sieht dann direkt, wo man entlang muss, um ans Ziel zu kommen. Entsprechende Hinweise werden via Augmented Reality direkt in die Umgebung eingeblendet.

Google mit neuem Privatsphäremodus

Privatsphäre ist bei Google ein relativ neues Thema, aber auch dazu wird es neue Einstellungen in Android Q geben. So wird der Nutzer zum Beispiel festlegen können, inwiefern Apps auf den Standort zugreifen können. Erlaubt man heute einer App die Standortanfrage, ist das allgemein gültig, die App kann jederzeit darauf zugreifen. Künftig kann man eben auch festlegen, dass eine App nur dann den Standort abfragt, wenn man die App gerade aktiv nutzt.

Android 10 bekommt einen überarbeiteten Privatmodus. 

Family Link ist Googles Methode, um Accounts von Kindern zu verwalten. Das wird in Android Q direkt in die Einstellungen integriert. Eltern können dann auch noch einmal feiner festlegen, was ein "Kinderaccount" anstellen darf, zum Beispiel dass zu bestimmten Zeiten nur bestimmte Personen kontaktiert werden können oder auch die Nutzung von Apps selbst beschränken.

Family Link ist Googles Methode, um Accounts von Kindern zu verwalten. 

Die finale Version von Android Q wird im Herbst erscheinen, bis sie abseits der Pixel-Smartphones aber auch auf andere Geräte kommt, das kann noch einmal länger dauern.

Wer ein von der Beta unterstütztes Smartphone sei Eigen nennt, kann das Ganze nun auch schon ausprobieren, allerdings sollte man das nicht mit einem Smartphone machen, das man produktiv im Einsatz hat, denn Fehler sind bei so einer Beta eher normal als die Ausnahme. Android Q verspricht aber schon jetzt einen interessanten Android-Herbst. 

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Android Google Caschy

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