15. März 2017

Work-Life-Balance goes stressfrei

Work-Life-Balance ist seine Mission: Stephan Freitag, Gründer und Geschäftsführer des Münsteraner StartUps stressfrei, im Interview.

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Stephan, mit stressfrei wollt ihr als Partner von Unternehmen haushaltsnahe Dienstleistungen anbieten, um Angestellte außerhalb ihres Arbeitsplatzes zu entlasten und die Work-Life-Balance positiv zu beeinflussen. Worin liegt eigentlich der Mehrwert Eurer Businessidee?

Der konkrete Mehrwert unserer Idee liegt vor allem in dem Zusammenspiel von Betrieb und Arbeitnehmern, mit dem Ziel die Mitarbeiter zufriedenzustellen. Denn interessanterweise hat dies eben nicht nur für den Arbeitnehmer Vorteile, sondern auch für den Arbeitgeber.

Während die Vorteile für den Mitarbeiter mehr oder weniger auf der Hand liegen, da diese über den Betrieb organisierte und mitfinanzierte Haushaltshilfe, Kinderbetreuung oder Seniorenbegleitung bekommen, sind vor allem die Vorteile für den Betrieb aber doch für viele überraschend.

Bei diesem können die normalerweise natürlich entstehenden Kosten durch Krankheitsprävention der Mitarbeiter und daraus resultierende Verminderung von Fehlzeiten und Steigerung der Effizienz der Mitarbeiter zumindest größtenteils aufgefangen und entsprechend verringert werden.

Außerdem ist für das Unternehmen, gerade in der heutigen Zeit mit praktisch allgegenwärtigem Mangel an qualifizierten Fachkräften, auch eine durch Unterstützung der Mitarbeiter erreichte Personalbindung von hohem Wert.

In eine ähnliche Richtung geht das sog. „Employer Branding“, das zunehmend eine immer wichtigere Rolle spielt. Denn stellt sich der Arbeitgeber nach außen gut und Mitarbeiterfreundlich dar, kann er auch durchaus hoffen, hochqualifiziertes Fachpersonal stärker anzuziehen, gerade wenn dieses, wie so häufig, eine Familie hat, und sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie wünscht.

Was nun an stressfrei speziell ist? Nun, wir bieten eben speziell dieses Konzept an, in dem der Arbeitgeber, für die von seinen Mitarbeitern beanspruchten Dienstleistungen mitbezahlt, wodurch auf beiden Seiten die eben geschilderten Wohlfahrtseffekte auftreten.

Besonders dabei ist, dass wir dem Unternehmen dabei ein ganzheitliches Konzept bieten, dass alle Bereiche umfasst. Dabei stehen wir dem Unternehmen als treuer Partner zur Seite, um dieses bei allen Aufgaben in diesem Bereich zu unterstützen. Dies beinhaltet selbstverständlich auch die Kommunikation nach innen und nach außen.

Gegründet wurde stressfrei im Jahr 2015. Wie weit seid Ihr seitdem mit der Unternehmensentwicklung gekommen? Hat sich etwas an Eurem Konzept im Vergleich zu den Anfängen geändert?

In den Jahren seit der Unternehmensgründung hat sich einiges getan. Zu Beginn wurde stressfrei von der EU und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, was uns ermöglichte die notwendigen Grundsteine zu legen und schon stetig zu wachsen.

Bis heute haben wir 21 feste Teammitglieder, sowie erste Mitarbeiter in den Büros eingestellt und eine Kapitalgesellschaft gegründet.

Um all diese oftmals aufwendigen Prozesse zu standardisieren und um das Personal zu koordinieren haben wir ebenso ein komplett eigenes IT-System inkl. App zur Arbeitsabwicklung erstellt.

Unser eigentliches Konzept hat sich seitdem nicht grundlegend geändert, jedoch wurden schon einige Erweiterungen bzw. Einschränkungen vorgenommen.

So haben wir unser ursprüngliches Portfolio auf Haushaltshilfe, Haushaltsreinigung und Kinder- und Seniorenbetreuung spezialisiert. Teile dieses Portfolios können wir mittlerweile, durch Hinzunahme eines strategischen Partners, auch bundesweit anbieten.

Um den Markteinstieg, das Sammeln von Erfahrungen und die allgemeine Markenbildung in Gang zu bringen, waren wir zu Beginn oftmals auch im B2C Bereich tätig. Doch gerade durch die in jüngster Zeit steigende Nachfrage aus dem B2B Bereich waren wir Anfang des Jahres in der Lage, unser Unternehmen um eine Logistiksparte zu erweitern, da hier von unseren Unternehmenspartnern Bedarf signalisiert wurde.

Was ist die größte Lehre, die Ihr aus Euren bisherigen Erfahrungen gezogen habt?

Vor allem haben wir gelernt, dass man in den ersten paar Jahren einen langen Atem und Besonnenheit braucht, um die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig sollte man aber auch das eigene Bauchgefühl nicht vernachlässigen, öfter als einmal hat sich dieses im Nachhinein als korrekt erwiesen.

Die größte und wichtigste Lehre ist aber, dass man internes Wissen in Form von gutem Personal, unbedingt an das Unternehmen binden sollte. Denn um nachhaltiges Wachstum für sein Unternehmen zu erzielen, ist dies unbedingt notwendig.

Dabei haben wir auch erkannt, dass es entscheidend ist, ein angenehmes Arbeitsklima im Büro zu schaffen, denn nur, wenn eine rege und ständige Kommunikation herrscht, kann man sowohl positive als auch negative Kritik erhalten und daraus lernen. Außerdem kann man so gegenseitiges Vertrauen aufbauen und auch zielführend Aufgaben und Verantwortungen verteilen.

Wie steht es aktuell in Euren Augen um den Gründerstandort Münster?

Unserer Meinung nach ist in Münster auf jeden Fall großes Potential vorhanden. Die Stadt ist jung und will etwas bewegen – gerade der Mittelstand.

Doch gleichzeitig stellen wir auch fest, dass an einigen Stellen noch immer eine sehr konservative Grundhaltung vorherrscht. Es fehlt häufig die Risikobereitschaft und der Wagemut direkt mit StartUps zusammenzuarbeiten und diesen so unter die Arme zu greifen. Stattdessen wird meist zu der bequemeren Methode gegriffen, zu warten, bis andere den ersten Schritt machen und man das eigene Risiko minimieren kann.

Und auch wenn wir das bis zu einem gewissen Punkt selbstverständlich verstehen, können wir hier nur an alle appellieren: Auch mal Mut zum Risiko zeigen!

Worauf seid Ihr besonders stolz, wenn Ihr auf die vergangenen Jahre zurückblickt?

Wir sind auf sehr vieles Stolz. Doch am meisten natürlich auf den Status Quo, den wir erreicht haben. Wir haben den Mut bewiesen, den nicht immer einfachen Weg der Selbstständigkeit zu gehen, und sind mittlerweile so weit, dass wir kostendeckend arbeiten können und sogar expandieren konnten.

Somit sind wir natürlich auch selbst sehr gespannt, wie es weiter geht. Da wir bei stressfrei aber ein hochmotiviertes und hart arbeitendes Team sind, sind wir dementsprechend sehr optimistisch.

Titelfoto © Shutterstock / ZoneCreative

Nik

Hamburger Jung mit dem Mundwerk am rechten Fleck. Als Onliner lang in der digitalen Szene unterwegs und mit Jungunternehmern verquickt.

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