11. April 2017

FilmFabrique Coworking

Im Hamburger Oberhafen definieren Filmschaffende Coworking neu. Interview mit Christian Wehde und Lukas Scheper von der FilmFabrique.

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Coworking hat sich im letzten Jahrzehnt als erfolgreiches Modell der Zusammenarbeit erwiesen. Worin liegt in Euren Augen sein Reiz? Was spricht besonders dafür, dass ein Coworking-Space gegenüber dem Homeoffice vorgezogen werden sollte?

In einem Coworking Space ist man nicht alleine, man kann sich gut vernetzen. Hier findet man immer Leute, mit denen man sich austauschen kann. Es gibt in der FilmFabrique diverse Möglichkeiten dafür: MeetUps in unserem Studio, dienstags einen Brunch usw. Im Zusammenhang damit bietet die Tätigkeit in der gleichen Branche eine gute Basis für Kollaboration.

Alle diese Dinge findet man im Home Office nicht. Oft wird man Zuhause von der Arbeit abgelenkt, oder man ist weniger motiviert und dadurch weniger produktiv. Bei uns lässt sich die Arbeitszeit auch besser von der Freizeit abgrenzen.

Die FilmFabrique ist Ende 2010 entstanden. Wodurch hat sich die Coworking-Community damals ausgezeichnet und welche Unterschiede könnt Ihr heute im Vergleich zu den Anfängen feststellen?

Die FilmFabrique ist 2010 im Gängeviertel entstanden. Dort hatten wir einen großen Raum, um unser Konzept auszuprobieren, ohne ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen: Wir mussten zwar keine Miete zahlen, aber mit einem Holzofen heizen … und das Gebäude war sanierungsbedürftig. Nach dem Umzug in den Oberhafen sind wir jetzt ein professioneller Coworking Space mit allem an Ausstattung, was man zum Arbeiten braucht.

Wie sieht ein Tag in der FilmFabrique aus und worin liegt die Besonderheit des Oberhafenquartiers?

Täglich kommen und gehen hier die Coworker, arbeiten konzentriert an ihren Projekten, treffen sich in der Küche auf einen kurzen Plausch und sitzen mittags beim Essen zusammen. Manche sind auch eher nachts aktiv und kommen dann entsprechend spät.

Der Oberhafen ist ein in Hamburg einzigartiges, großes, freies Experimentierfeld für neue Projekte. Hier findet man eine Umgebung, die noch nicht so chic ist wie andere Orte in Hamburg. Der Oberhafen erinnert an die noch vielen großen unsanierten Industrieflächen in Berlin. 

Inwiefern wird in Eurem Arbeitsumfeld eine Internationalität gelebt und wie ist es Eurer Meinung nach um die Hamburger Filmlandschaft in Sachen Internationalität bestellt?

In der FilmFabrique wird oft Englisch gesprochen, da hier Leute aus unterschiedlichen Ländern arbeiten. Coworking ist z. B. in den USA und England schon viel bekannter als in Deutschland, deshalb kommen oft Coworker aus dem Ausland zu uns. Hamburg ist für viele, die nach Deutschland kommen, um in der Filmbranche zu arbeiten, eine gute Alternative zu Berlin.

Worauf seid Ihr besonders stolz, wenn Ihr auf die vergangenen Jahre zurückblickt?

In den vergangenen Jahren hat sich die Community in der FilmFabrique gefestigt und vergrößert. Das ist ein wichtiger Faktor eines erfolgreichen Coworking Spaces und wir brauchen dafür viel Geduld, Gespür und Engagement. Eine Community wächst nicht schnell und ein einfaches Rezept gibt es auch nicht.

Wie sieht aus Eurer Perspektive die Zukunft des Coworkings aus?

Coworking wird in Zukunft nichts Besonderes mehr sein. Bis die breite Masse in Hamburg mit dem Begriff etwas anfangen kann, wird aber noch Zeit vergehen. Man sieht aber ein schnelles Wachstum der Bekanntheit in anderen Ländern und in Berlin.

Um in Hamburg das Thema bekannter zu machen, gibt es z. B. am 30. Mai 2017 den Tag des Coworkings, an dem man auf mehreren Touren unterschiedliche Spaces besuchen kann. Am Ende wird es eine Abschlussveranstaltung im Oberhafen geben.

Fotos © facebook@FilmFabriqueCoworking

Nik

Hamburger Jung mit dem Mundwerk am rechten Fleck. Als Onliner lang in der digitalen Szene unterwegs und mit Jungunternehmern verquickt.

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