Samsung Galaxy Z Fold3 im Check

Samsung bringt ein neues wandlungsfähiges High-End-Smartphone in die Regale: das Galaxy Z Fold3.

Das Samsung Galaxy Z Fold3 in ausgeklapptem Zustand

Die Samsung-Maschinerie läuft auf Hochtouren: Nach dem Galaxy S21 und den neuen A-Modellen hat der südkoreanische Smartphone-Experte nun zwei faltbare Handys auf den Markt gebracht, darunter das Samsung Galaxy Z Fold3. In unserem Testbericht erfährst du, was das innovative Gerät alles draufhat.

Doppel-Display auf hohem Qualitätslevel

Markenzeichen des monströsen neuen Samsung-Modells ist eindeutig die Faltfunktion. Aus dieser ergeben sich zwei Displays mit unterschiedlichen technischen Specs. Das Innenpanel misst in der Diagonale 7,6 Zoll und löst mit 2208 x 1768 Pixeln auf. Das etwas kleinere Außendisplay bringt es auf 6,2 Zoll und eine Auflösung von 2260 x 832 Pixel.

In beiden Fällen erhalten wir demnach eine Pixeldichte von unter 400 ppi und somit eine für Oberklasse-Handys unterdurchschnittliche Schärfe. Dafür ist bei beiden Screens die hochmoderne AMOLED-Technologie mit an Bord, durch die du ein kontrast- und farbenreiches Bild genießen kannst. Darüber hinaus liegt die Bildwiederholrate bei starken 120 Hz – eine optimale Voraussetzung fürs Gaming.

Das Doppel-Panel sorgt aber nicht nur für eine sehr ordentliche Darstellung – es ist auch noch sehr robust. Samsung hat die Displays nämlich mit Gorilla Glass Victus überzogen, wodurch die Screens sogar Stürze aus zwei Metern schadlos überstehen sollen.

Galaxy Z Fold3 kommt mit Telelinse

Samsung hat sein faltbares High-End-Modell mit einer Triple Cam ausgestattet, die sich aus einem optisch stabilisierten 12-MP-Weitwinkelsensor, einer 12-MP-Ultraweitwinkellinse mit 123-Grad-Winkel und einer 12-MP-Telelinse zusammensetzt. Gerade letztere entpuppt sich als echter Joker, wenn du Bilder aus der Nähe knipsen willst.

Dazu ist das Gerät mit gleich zwei Selfie Cams versehen. Die eine knipst mit 4 MP und befindet sich gut versteckt unter dem Faltdisplay. Allerdings ist die Qualität der Aufnahmen eher ausbaufähig. Deutlich bessere Snapshots fabriziert die zweite Frontkamera (10 MP), die sich im Außendisplay befindet.

Samsung Galaxy Z Fold3: 5G und rasantes Arbeitstempo

Um das bestmögliche Arbeitstempo zu garantieren, hat sich Samsung in puncto SoC für den 5G-kompatiblen Snapdragon 888 von Qualcomm entschieden. Der Octa-Core-Chip bringt es auf eine maximale Taktrate von 2,84 GHz – ein absoluter Top-Wert. Dazu werkelt der Prozessor dank 5-nm-Verfahren vergleichsweise effizient. On top kommt ein Arbeitsspeicher von satten 12 GB.

Beim Gerätespeicher gibt sich Samsung besonders großzügig. Die kleinere Variante hat schon 256 GB in petto, die größere sogar 512 GB. Da kann man auch getrost darüber hinwegsehen, dass kein Slot für eine microSD-Karte vorhanden ist.

Akkukapazität überraschend niedrig

Samsung hat seinem neuen Falthandy einen 4400-mAh-Akku spendiert. Im Normalfall reicht ein solcher Wert, um das Gerät locker für einen Tag am Laufen zu halten – zumindest bei moderater Nutzung.

Nicht so beim Galaxy Z Fold3: Das gigantische Doppel-Display und nicht zuletzt die hohe Bildwiederholfrequenz bringen die Batterie recht schnell an ihre Grenzen. Eine größere Akkukapazität hätte allerdings zur Folge gehabt, dass das Smartphone noch schwerer ausfällt als ohnehin schon. Immerhin ist drahtloses Laden möglich.

Samsung Galaxy Z Fold3: Preis ist nichts für Schnäppchenjäger

Auch sonst ist das Galaxy Z Fold3 mit allerhand Finessen ausgestattet. Das Modell verfügt sowohl über einen Fingerabdrucksensor als auch über eine Gesichtserkennungsfunktion; zudem sind unter anderem Bluetooth 5.0, NFC und hochwertige Stereo-Lautsprecher mit an Bord. Was die Farben des Gehäuses angeht, stehen dir Grün, Schwarz und Silber zur Auswahl.

Insgesamt schneidet das Samsung Galaxy Z Fold3 im Test sehr gut ab. Doch all die oben aufgeführten technischen Specs haben natürlich ihren Preis. So liegt die UVP für die günstigste Version bei sage und schreibe 1899 Euro – eine echte Hausnummer. Zum Vergleich: Das Galaxy S21 war beim Release nicht mal halb so teuer.

Fazit: Top-Qualität zu einem stolzen Preis

  • Das wuchtige Samsung Galaxy Z Fold3 kommt mit zwei AMOLED-Displays, von denen das eine 7,6 Zoll und das andere 6,2 Zoll misst. Das Bild ist reich an Kontrasten, könnte aber etwas mehr Schärfe vertragen.

  • Die Dreifach-Kamera, die unter anderem einen optisch stabilisierten 12-MP-Weitwinkelsensor einschließt, macht einen sehr überzeugenden Job. Selfie-Fans können sich über gleich zwei Frontkameras freuen.

  • Der 5G-fähige Snapdragon-888-Chip von Qualcomm sorgt für eine bärenstarke Rechenleistung.

  • Samsung hat dem Gerät eine 4400-mAh-Batterie spendiert, die sich auch kabellos laden lässt.

  • Beim Preis müssen Sparfüchse wohl erstmal schlucken: Erst ab 1899 Euro (UVP) ist das Samsung Galaxy Z Fold3 erhältlich.

Foto: ©Samsung

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel Humor.

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