03. Dezember 2020

Das Samsung Galaxy A42 im Test

Von allem nur das Beste – und das zu einem günstigen Preis: Was das neue Samsung Galaxy A42 verspricht (und hält).

Testbericht: Samsung Galaxy A42

Samsungs Mittelklasse-Serie hat Zuwachs bekommen: Das Galaxy A42 wartet mit feinstem Design, 5G-Standard und Quad-Cam auf. Was wir über das neue, nur knapp über 300 Euro teure Smartphone wissen und wie es bei den inneren Werten abschneidet, verraten wir dir hier.

Das Display: Grenzenlos scharf

Fangen wir gleich mit einem Superlativ an – zumindest, wenn es nach dem Hersteller geht: Denn Samsung wirbt mit einem beinahe „grenzenlosen Seherlebnis“. Konkret bedeutet das ein fast rahmenloses 6,6 Zoll großes Infinity-U Display mit Super AMOLED Plus-Technologie. Über die Pixelanzahl schweigt Samsung – auf Vergleichsseiten ist von 1.080 x 2.400 Pixeln und 399 ppi die Rede.

Farbe und Design: Alles andere als Mittelklasse

Mit ähnlich blumigen Bezeichnungen werden die Farben beschrieben, in denen das Galaxy A42 erhältlich ist: Prism Dot Black, Prism Dot Gray und Prism Dot White sind ganz klassisch Schwarz, Grau und Weiß – plus coolem Siebdruck-Muster. Das schlanke Gehäuse hat wie gewohnt abgerundete Ecken und liegt gut in der Hand.

Die Kamera: Aus drei mach vier

Schon auf der Gehäuserückseite sieht man die Veränderung zum Vorgänger-Modell: Das Samsung Galaxy A42 hat vier statt wie bisher drei Kameras. Die Hauptkamera löst mit 48 MP auf, die Ultra-Weitwinkelkamera mit 8 MP, Tiefenkamera und Makro-Kamera mit 5 MP. Letztere ist neu und hebt Detailaufnahmen auf ein neues Niveau.

Prozessor und Speicher: Die inneren Werte

Noch kurz vor dem Verkaufsstart in Deutschland Ende Oktober hüllte Samsung sich darüber in Schweigen, mit welchem Prozessor das neue Mittelklasse-Meisterwerk an den Start geht. Dann bekam das Kind einen Namen: Snapdragon 750G – ein leistungsstarker Octa-Core-Prozessor, der vor allem Gamern bekannt sein dürfte.

Dazu passt auch der 4 GB große Arbeitsspeicher, der selbst bei aufwendigen Spielegrafiken für Tempo sorgt. Der 128 GB große interne Speicher lässt sich problemlos mit bis zu 1 Terabyte erweitern – ein klares Plus im direkten Vergleich zu den neuesten iPhone 12-Modellen, bei denen es nicht möglich ist, den Speicher zu erweitern.

5G: Ultra-Highspeed für die Mittelklasse

Eine weitere Kampfansage an die Konkurrenz ist die Verfügbarkeit von 5G bei dem Mittelklasse-Modell Galaxy A42 – bislang war der neueste Mobilfunkstandard den teuren Premium-Geräten vorbehalten. Allerdings: Der Ausbau des 5G-Netzes ist in Deutschland noch nicht abgeschlossen, sodass der maximale Speed in der Praxis oft nicht erreicht wird.

Akku und Ladefunktion im Schnellcheck

Der Akku im Galaxy A42 kommt auf beachtliche 5.000 mAh Nennleistung und gehört damit zu den Smartphones mit extrem langer Akkulaufzeit. In Dauernutzung würde er rund 18 Stunden durchhalten. Aufladen kannst du das Gerät mit dem mitgelieferten 15-W-Schnellladegerät innerhalb von weniger als drei Stunden.

Kaufpreis und Fazit

Display, Kamera, Surfgeschwindigkeit und Akku: Es scheint, als hätte Samsung im Galaxy A42 nur das Beste vom Bestem vereint. Die vielleicht größte Überraschung ist dabei der Preis: Nur etwas mehr als 300 Euro kostet das Gerät (mit Vertrag). Wenn das A42 hält, was es verspricht, hebt das Modell die Mittelklasse auf ein ganz neues Niveau.

Foto: ©Samsung

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel Humor.

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