iPhone 13 mini im Test

Das iPhone 13 mini ist das kleinste in der neuen Smartphone-Generation von Apple. Wir haben es genau unter die Lupe genommen.

Zwei rosafarbene iPhones zum Größenvergleich nebeneinander

Apple-typisches Design, ansprechende Farbauswahl und eine winzige Notch. Keine Frage, es sieht fantastisch aus, dieses kleine iPhone 13 mini. Aber überzeugt es im Test? Wir haben es auf Herz und Nieren – oder besser: Kamera und Prozessor – geprüft.

iPhone 13 mini 128GB Rosé

Performance
Kamera
Ausstattung
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799.00

Kleinere Notch und hellerer Bildschirm

Auf den ersten Blick erinnert das iPhone 13 mini an seinem Vorgänger, das iPhone 12 mini, mit unverändert 5,4 Zoll Bildschirmdiagonale und einem gut in der Hand liegenden Aluminiumrahmen. Allerdings hat sich die Notch deutlich verkleinert, so dass mehr Raum auf dem kontrastreichen OLED-Screen bleibt.

Mit 2.340 x 1.080 Pixeln steht die kleinere Version des Apple-Smartphones dem neuen iPhone 13 und dem iPhone 13 Pro in nichts nach. Das iPhone 13 mini überzeugt außerdem mit einem durch Ceramic Shield verstärkten und HDR unterstützenden Display, das bis zu 800 Nits hell¬ werden kann. Perfekt für wolkenlose Sommertage.

A15 sorgt für satte Performance

Dass es mit 140 Gramm etwas schwerer als sein Vorgänger ist, verzeiht man dem iPhone 13 mini sofort, wenn man sein Innenleben kennenlernt. Wie in den größeren Modellen wurde hier der A15 Bionic Chip verbaut. Für Rechenpower ist also auch in der mini-Version gesorgt.

So soll der A15 unter anderem 50 Prozent mehr CPU-Power und 30 Prozent mehr Grafikleistung als die Konkurrenz bringen. Natürlich ist auch das kleinste iPhone 13 5G-fähig und bietet mindestens einen Speicher von 128 Gigabyte.

Mehr Licht, verbesserte Fokussierung: Die Kamera

Dass sich was bei der Kamera getan hat, sieht man bereits, bevor man sie benutzt: Die Kameralinsen auf der Rückseite sind nun nicht mehr untereinander, sondern diagonal angeordnet. Diese Neuausrichtung hat Platz für die optische Bildstabilisierung geschaffen, die in der Vorgängergeneration nur das iPhone 12 Pro Max bieten konnte.

Die zwei Kameralinsen des iPhone 13 mini knipsen mit 12 Megapixeln und dank des neuen Ultraweitwinkel-Objektivs wird fast 50 Prozent mehr Licht eingefangen. Das sorgt für mehr Detailgenauigkeit auch in den dunkleren Bereichen deiner Fotos.

Neben exzellenten Bildern nehmen die beiden Kameras des iPhone 13 mini auch Videos in 4K mit bis zu 60 Hertz auf. Ein echtes Highlight in der Videoaufzeichnung ist dabei der Kinomodus, der den Fokus automatisch auf die Aktion ausrichtet. Ambitionierte Filmemacher wird freuen, dass man die Fokussierung auch nachträglich manuell ändern kann.

Neues bei Akku und Farben

Das iPhone 13 mini bringt ganze anderthalb Stunden mehr Akkuleistung im Vergleich zum Vorgänger mit. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass das Smartphone ¬automatisch von 5G zu LTE wechselt, wenn das schnellere Netz gerade nicht gebraucht wird. Kabelloses Laden funktioniert wie bei den größeren Modellen problemlos.

Bei den Farben kannst du dich zwischen Rosé, Blau, Mitternacht, Polarstern und Product Red entscheiden. Das sind weniger und andere Nuancen als beim iPhone 12 mini – eine Änderung, die angesichts der Leistung des neuen Telefons bei Nutzern eher wenig ins Gewicht fallen dürften.

Fazit: Das iPhone 13 mini überzeugt im Test

  • Die Performance des iPhone 13 mini stellt dank des A15-Prozessors schon jetzt zufrieden und wird durch das neue Betriebssystem iOS 15 sicher noch mal gesteigert.

  • Die Kamera bietet Neuerungen, die sowohl Fotos als auch Videos auf ein neues Level heben.

  • Zwar bietet der Akku nicht die gleiche Leistung wie die größeren Modelle; aber das bequeme kabelloses Laden, die effiziente Arbeitsweise des A15 und der automatische Wechsel von G5 zu LTE sorgen dafür, dass das kaum auffällt.

Foto: ©Apple

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel Humor.

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