Google Pixel 6 und 6 Pro im Test

Wie es der eine oder andere Leaker schon prognostiziert hat, kommt das Google Pixel 6 mit einem neuen, hauseigenen Chip.

Das Google Pixel 6

Lange musste sich die Google-Community gedulden, doch nun ist das Pixel 6 endlich da. Und als Zugabe gibt’s von Google auch noch eine erstklassige Pro-Version mit zusätzlicher Kamera obendrauf. Aber immer schön der Reihe nach – hier kommt unser ausführlicher Testbericht zu den neuen Google-Flaggschiffen.

Google Pixel 6 128GB Stormy Black

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Google Pixel 6 Pro 128GB Stormy Black

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Kamera
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Design: Google Pixel 6 hat Alleinstellungsmerkmal

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass das Google Pixel 6 kein Handy wie jedes andere ist. Im Gegensatz zu den allermeisten Konkurrenzmodellen, bei denen die Kamera komprimiert in einer Ecke auf der Rückseite platziert ist, sind die Linsen beim Pixel 6 allesamt nebeneinander auf einem schwarzen Streifen untergebracht. Dieser verläuft über die gesamte Breite des Rückens.

Abgesehen von seiner schicken Optik überzeugt das Google Pixel 6 aber auch durch eine erstklassige Darstellung. Das 6,4 Zoll große Display löst mit Full HD+ auf und punktet mit einer Bildwiederholrate von überragenden 90 Hz. Die OLED-Technologie sorgt des Weiteren für knackige Kontraste und eine tolle Farbgebung.

Beim Pixel 6 Pro legt Google sogar noch einen drauf. Die Premium-Version kommt mit einem großen 6,7-Zoll-Panel, das dank QHD-Auflösung eine ganz besonders hohe Schärfe erreicht. Anders als der Screen seines kleinen Bruders erreicht das beim Pixel 6 Pro verbaute Panel eine Bildwiederholfrequenz bei fulminanten 120 Hz, wodurch du ein extrem flüssiges, geschmeidiges Bild erhältst.

Google Pixel 6 mit genialer Dual Cam

Schon beim Google Pixel 5 galt die Kamera als eines der absoluten Highlights. Das ist auch diesmal so – obwohl es wieder „nur“ für eine Zweifach-Cam gereicht hat. Die Hauptarbeit übernimmt dabei eine optisch stabilisierte 50-MP-Weitwinkellinse. Die zweite Linse, eine 12-MP-Ultraweitwinkel-Cam, ist perfekt für größere Motive geeignet. Beide Sensoren sind deutlich lichtempfindlicher als zuletzt.

Auch wer gerne mal ein Selfie schießt, kommt beim Google Pixel 6 voll und ganz auf seine Kosten. Dank der hochwertigen 12-MP-Frontkamera, die in einem recht unauffälligen Punch Hole auf der Vorderseite sitzt, erreichen deine Selbstporträts eine astreine Qualität. Ein weiterer Pluspunkt für das Pixel 6 in unserem Test.

Du möchtest auch aus der Nähe atemberaubende Bilder knipsen? Dann solltest du dich unbedingt für die Premium-Variante entscheiden. Denn beim Google Pixel 6 Pro gehört zusätzlich noch eine 48-MP-Telelinse mit optischer Vergrößerung zum Setup. Damit schneidet das Google Pixel 6 Pro noch einen Tick besser in unserem Test ab.

Google setzt auf selbst entwickelten Prozessor

Die Spatzen haben es bereits von den Dächern gepfiffen: Erstmals hat Google sein Flaggschiff mit einem eigenen Chip ausgestattet. Und der achtkernige 5G-Prozessor namens Google Tensor kommt mit einer maximalen Taktrate von 2,8 GHz fast an Spitzen-SoCs wie den Snapdragon 888 heran. Zudem zeichnet sich der Chipsatz durch eine hohe Effizienz aus.

Damit du das Pixel 6 nicht alle paar Stunden erneut aufladen musst, hat Google seinem neuen Vorzeige-Smartphone eine wuchtige 4614-mAh-Batterie spendiert. Das Pixel 6 Pro hat sogar einen 5000-mAh-Akku im Aufgebot. Praktisch: In beiden Fällen lässt sich der Akku kabellos aufladen.

Auch sonst lassen das Google Pixel 6 und das 6 Pro in puncto Ausstattung keine Wünsche offen. NFC und Bluetooth 5.2 sind ebenso mit an Bord wie ein Sensor zur Gesichtserkennung. Darüber hinaus macht den beiden Pixel-6-Modellen auch ein kurzer Tauchgang nichts aus, denn gemäß IP68-Zertifikat sind die Google-Smartphones wasserfest.

Übrigens: Ähnlich wie beim Apple iPhone erhältst du jetzt auch bei den Google-Pixel-6-Modellen fünf Jahre lang Sicherheitsupdates.

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Google Pixel 6 kommt mit einem 6,4 Zoll großen OLED-Screen, der mit Full HD+ auflöst und ein kontrastreiches Bild liefert. Das Google Pixel 6 Pro fällt mit seinem 6,7-Zoll-Display etwas größer aus; zudem ist die Schärfe (QHD) etwas höher.

  • Beide Pixel-6-Modelle punkten mit einer 90-Hz bzw. 120-Hz-Bildwiederholrate, die dir eine extrem flüssige Darstellung ermöglicht.

  • Sowohl das Google Pixel 6 als auch das Pixel 6 Pro sind mit einem optisch stabilisierten 50-MP-Weitwinkel- und einem 12-MP-Ultraweitwinkelsensor ausgestattet, die im Test überzeugen können. Die Pro-Variante verfügt zusätzlich über eine 48-MP-Telelinse.

  • Als Prozessor kommt der hauseigene Google Tensor zum Einsatz, ein Octa-Core-Chip, der auch den neuen 5G-Standard unterstützt.

  • Der Akku lässt sich bei beiden Pixel-6-Modellen kabellos laden.

Foto: ©Google

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel Humor.

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