17. April 2019

Von Micro-SIM zu Nano-SIM: So geht’s

Von Micro-SIM zur Nano-SIM: So einfach kannst du deine SIM-Karte zuschneiden und sie ins richtige Format bringen.

DR_Titelbild_Nano_Sim

Klein, kleiner, am kleinsten – in den vergangenen Jahren ist die SIM-Karte von Generation zu Generation geschrumpft: Aus der herkömmlichen Mini-SIM wurde die Micro-SIM und schließlich die Nano-SIM.

Damit hat sich die SIM-Karte den Anforderungen moderner Smartphones angepasst, die immer schlanker werden und gleichzeitig mehr Platz zur Unterbringung immer ausgefeilterer Technik benötigen. Doch was kann man tun, wenn die vorhandene SIM-Karte nicht in das neue Smartphone passt? Egal, ob von Micro-SIM zur Nano-SIM oder umgekehrt – wir verraten dir, wie du deine SIM-Karte aufs richtige Format bringst.

Nano-SIM vs. Micro-SIM: Wie unterscheiden sich SIM-Karten?

Mit einer Größe von 12,3 x 8,8 Millimetern ist die Nano-SIM kleiner und dünner als die Micro-SIM. Außerdem ist sie die vorherrschende SIM-Karte aktueller Flaggschiff-Modelle. Die Micro-SIM mit ihren 15 x 12 Millimetern kennst du hingegen sicherlich noch vom iPhone 4 oder älteren Android-Geräten.

An Aufbau und Funktion der Karte selbst hat das nichts geändert. Sie ist immer noch deine Identifikationskarte im Netz. Die Kontaktflächen sind nach wie vor im gleichen Abstand angeordnet, sodass du mit einer simplen Micro-SIM-Schablone und ein paar geschickten Handgriffen aus jeder Micro-SIM eine Nano-SIM-Karte zuschneiden kannst.

In dieser Grafik siehst du die Maße von Nano-, Micro- und der alten Standard-Mini-SIM im Vergleich:

Grafik zu den verschiendenen SIM-Karten-Größen

Bastelzeit: Nano-SIM aus Micro-SIM-Karte zuschneiden

Du hast dir ein neues Smartphone, ein Tablet, einen Surfstick oder einen mobilen WLAN-Router gekauft, aber deine alte Micro-SIM-Karte passt nicht hinein? Kein Sorge, du musst nicht gleich eine neue SIM-Karte bei deinem Provider bestellen.

Mit einer Schere, einem Klebestreifen, einer Micro-SIM-Schablone und vielleicht noch einer Nagelfeile machst du in wenigen Minuten aus einer Micro- eine Nano-SIM. Folge einfach unserer Anleitung. Die Schablone kannst du übrigens als PDF herunterladen:

  • Drucke die Micro-SIM-Schablone in Originalgröße im DIN-A4-Format aus. Um zu überprüfen, ob deine Schablone wirklich maßstabsgetreu ist, lege deine SIM-Karte vor dem Zuschneiden zur Kontrolle auf die Schablone.
  • Als nächstes schneidest du die Schablone aus dem DIN-A4-Blatt aus.
  • Nimm nun einen Klebestreifen, klebe ihn auf die Schablone und diese anschließend deckungsgleich auf deine SIM-Karte. Richte beides sorgfältig aufeinander aus, damit du den Chip beim Zuschneiden nicht beschädigst.
  • Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt: Mit der Schere schneidest du vorsichtig an der Micro-SIM-Schablone entlang und verkleinerst so gleichzeitig deine SIM-Karte. Schneide im Zweifel lieber zu wenig als zu viel ab.
  • Überprüfe, ob deine neue Nano-SIM in den Slot Wenn nicht, kannst du sie mit der Nagelfeile zurechtfeilen – allerdings möglichst, ohne dabei den Chip zu berühren.

Vorsicht: Wenn du deine SIM-Karte zuschneidest, besteht das Risiko, die Karte zu beschädigen. Wird die SIM-Karte nach dem Zuschneiden nicht mehr vom Gerät erkannt, musst du bei deinem Provider eine Ersatzkarte bestellen (am besten gleich im Nano-Format), um deinen Telefontarif wieder nutzen zu können.

Du möchtest das Risiko nicht eingehen? Alternativ gibt es im Handel auch spezielle Kartenstanzer, die schnell und einfach deine Micro-SIM-Karte zur Nano-SIM machen.

Aus Nano-SIM mach Micro-SIM – mit dem Nano-SIM-Adapter

Hast du deine SIM auf Nano-Größe zugeschnitten, gibt es kein Zurück mehr. Was aber, wenn du noch Geräte mit einem Micro-SIM-Kartenslot hast und diese auch weiterhin nutzen möchtest? Auch dafür gibt es eine einfache Lösung: den Nano-SIM-Adapter.

Die Adapter sind in verschiedenen Formaten für wenig Geld erhältlich – sie funktionieren denkbar einfach: Du legst deine Nano-SIM in den Adapter ein und bringst sie damit wieder auf die gewünschte Größe. Oft sind die Adapter inklusive, wenn du eine neue SIM-Karte von deinem Anbieter erhältst. So bleibst du flexibel und kannst weiterhin unterschiedliche Geräte nutzen.

In Zukunft könnten mit der Einführung der eSIM materielle SIM-Karten vollends vom Markt verschwinden. Die ersten Smartphones, beispielsweise das Google Pixel 3, haben die eSIM bereits im Gerät verbaut. Um diese neben der normalen SIM-Karte zu nutzen, musst du sie aktivieren.

Zusammengefasst: Von Micro- auf Nano-SIM

  • In den vergangenen Jahren ist die Nano-SIM zum Standard geworden.
  • Eine Micro-SIM kann für einen Nano-SIM-Steckplatz zugeschnitten werden.
  • Das kannst du entweder per Hand mithilfe einer Micro-SIM-Schablone oder mit einem Stanzgerät erledigen.
  • Beim Zuschneiden der SIM-Karte besteht ein gewisses Risiko, dass sie beschädigt wird. In dem Fall kannst du deine SIM-Karte nicht mehr verwenden und du musst eine neue Karte beim Provider bestellen.

Foto: ©Shutterstock/dencg

#dr-Redaktion

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