Vergleich iPhone 13 mini & iPhone SE 2

iPhone 13 mini vs. iPhone SE 2: Wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden kompakten Apple-Smartphones?

iPhone SE 2 und iPhone 13 mini nebeneinander mit Vorder- und Rückseite

Du hast eine Schwäche für kompakte Smartphones? Dann hast du Glück, denn während die Displays bei aktuellen High-End-Smartphones gefühlt immer größer werden, bringt Apple noch regelmäßig handliche Modelle wie das iPhone 13 SE 2 oder das iPhone 13 mini auf den Markt. Wir haben die beiden Handys miteinander verglichen.

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Design und Display

Was das Design angeht, liegen Welten zwischen den beiden Apple-Modellen. Das iPhone SE 2 hat eine frappierende Ähnlichkeit mit dem iPhone 8, sogar die entsprechenden Hüllen passen beim SE 2 wie angegossen. Zudem ist das Gerät im Gegensatz zum iPhone 13 mini noch mit einem Home-Button ausgestattet. Bei Letzterem nimmt das Display quasi die gesamte Frontfläche ein.

Auch im Hinblick auf die Rückseite unterscheiden sich die beiden Smartphones deutlich. Zwar ist das Gehäuse sowohl beim iPhone SE 2 als auch beim iPhone 13 mini aus einem Aluminium-Glas-Gemisch gefertigt. Der Kamerabuckel wirkt beim SE 2 allerdings wesentlich dezenter. Kein Wunder, schließlich besteht das Setup ja auch nur aus einer einzigen Linse.

Bei der Darstellungsqualität geht der Punkt eindeutig an das iPhone 13 mini. Das brandneue Apple-Modell kommt mit einem 5,4 Zoll großen, hochmodernen OLED-Panel, das mit einer Pixeldichte von starken 476 ppi punktet. Somit ist das Bild nicht nur kontrast- und farbenreich, sondern auch noch unfassbar scharf.

Beim iPhone SE 2 setzt Apple dagegen auf einen LCD-Screen mit IPS-Technologie. Mittelmäßige Kontraste und Helligkeitswerte sind die Folge. Darüber hinaus löst das Display mit 1334 x 750 Pixeln auf, was zu einer Pixeldichte von gerade mal 326 ppi führt – ein schwacher Wert.

Performance und Ausstattung

Apple ist bekannt für seine hauseigenen High-End-Chipsätze, die in aller Regel zu den besten in der Branche gehören. Da das iPhone 13 mini eineinhalb Jahre später auf den Markt gekommen ist als das iPhone SE 2, überrascht es nicht wirklich, dass das 13er-Modell auch den moderneren Chip erhalten hat.

Dabei handelt es sich um den Apple A15 Bionic, einen aus sechs Kernen bestehenden, leistungsstarken 5G-Prozessor, der mit bis zu 3 GHz taktet. Der A13 Bionic, der beim iPhone SE 2 verbaut ist, setzt sich ebenfalls aus sechs Kernen zusammen, bringt es allerdings nur auf eine Taktrate von maximal 2,66 GHz. Zudem unterstützt der Chip nicht den neuen 5G-Standard.

Daneben verfügt das iPhone 13 mini über einen etwas größeren Arbeitsspeicher (4 GB) als das iPhone SE 2 (3 GB) und ist – ebenfalls wenig überraschend – mit einem aktuelleren Betriebssystem bespielt (iOS 15 vs. iOS 13).

Zudem ist das iPhone 13 mini mit einem internen Speicher von bis zu 512 GB erhältlich. Beim iPhone SE 2 sind dagegen 256 GB das Maximum. Eine Speichererweiterung mittels externer microSD ist in beiden Fällen nicht möglich.

Kamera und Akku

Wie bereits angeklungen, ist das iPhone SE 2 mit nur einer einzigen Kamera ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine 12-MP-Weitwinkelkamera mit f/1.8-Blende und Autofokus. Ein optischer Bildstabilisator ist leider nicht mit an Bord, weshalb verwackelte Fotos leider nicht immer ausbleiben. Bei günstigen Lichtbedingungen besitzen die Aufnahmen aber eine sehr solide Qualität.

Das iPhone 13 mini hat neben einer optisch stabilisierten 12-MP-Weitwinkelkamera mit f/1.6-Blende noch eine 12-MP-Ultraweitwinkellinse für besonders große Bildausschnitte zu bieten. Darüber hinaus trumpft das kompakte Flaggschiff-Modell durch einen neuen Kino-Modus auf. Insgesamt kann das iPhone 13 mini den Vergleich in puncto Linsensystem klar für sich entscheiden.

Bei der Akkuleistung profitiert das iPhone 13 mini von seinem effizienten Chipsatz. Der sorgt nämlich dafür, dass das Gerät trotz einer mickrigen Kapazität von knapp 2340 mAh immerhin einen ganzen Tag durchhält. Das iPhone SE 2 beschert dir mit seinem 1820-mAh-Akku dagegen eher enttäuschende Laufzeiten. Kabelloses Laden ist zudem nur mit dem 13er-Modell möglich.

iPhone 13 miniiPhone SE 2
DisplaySuper Retina XDR OLEDRetina HD LCD mit IPS
Auflösung2340 x 1080 Pixel, 476 ppi1334 x 750 Pixel, 326 ppi
Bilddiagonale5,4 Zoll4,7 Zoll
GehäuseAluminiumAluminium
Höhe7,65 mm7,3 mm
Gewicht140 g148 g
FarbenPink, Blau, Schwarz, Weiß und RotSchwarz, Weiß und Rot
ChipsatzApple A15 BionicApple A13 Bionic
5GJaNein
RAM4 GB3 GB
Interner Speicher128, 256 und 512 GB64/128/256 GB
Kamera12-MP- Weitwinkel- und 12-MP-Ultraweitwinkelkamera12-MP-Weitwinkelkamera
Akku2438 mAh, fest verbaut1821 mAh, fest verbaut
BetriebssystemiOS 15iOS 13
Wasser- und staubgeschütztJa, IP68-ZertifizierungJa, IP67-Zertifizierung

Das Wichtigste im Überblick

  • Bei der Displayqualität kann das iPhone SE 2 dem iPhone 13 mini nicht das Wasser reichen. In Bezug auf Kontraste, Helligkeit und Schärfe schneidet das 13er-Modell deutlich besser ab. Das hängt vor allem mit der moderneren Displaytechnologie zusammen (OLED vs. LCD).

  • Mit dem Apple A15 Bionic besitzt das iPhone 13 mini einen extrem leistungsstarken 5G-Chip. Der etwas ältere A13 Bionic, der beim iPhone SE 2 verbaut ist, zieht in Sachen Performance klar den Kürzeren.

  • Während das iPhone SE 2 nur über eine einzelne 12-MP-Weitwinkelkamera verfügt, hat sich Apple beim iPhone 13 mini für eine Dual Cam entschieden. Neben einer optisch stabilisierten 12-MP-Weitwinkelkamera gehört eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera zum Setup.

  • Das iPhone 13 mini besitzt einen deutlich größeren Akku als das iPhone SE 2 und hält somit deutlich länger durch als das Mittelklasse-Modell.

Foto: ©Apple

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel Humor.

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