Unterschiede iPhone 12 und iPhone 13

Der Marktstart des neuen iPhone 13 steht kurz bevor. Wie schlägt es sich im Vergleich zum iPhone 12?

iPhone 12 und iPhone 13 nebeneinander in Vorder- und Rückansichten

Apple hat die neue iPhone-Generation vorgestellt. Doch wie schlägt sich das iPhone 13 im Vergleich zum iPhone 12? Seit dem 17. September 2021 ist das iPhone 13 vorbestellbar. Macht das Top-Smartphone alles neu oder führt es einfach den Weg weiter, den Apple mit dem Vorgänger-Modell eingeschlagen hat? Wenn du wissen willst, welche Unterschiede zwischen iPhone 13 und iPhone 12 bestehen, bist du hier genau richtig.

iPhone 12 64GB schwarz

Display
Performance
Preis/Leistung
Online bestellbar
759.00

iPhone 13 128GB Rosé

Display
Performance
Kamera
Online bestellbar
899.00

Display und Design

Generell lässt sich sagen: Viele der Unterschiede zwischen iPhone 12 und 13 sieht man erst auf den zweiten Blick. Zum Beispiel bei der Notch, also der Displayaussparung am oberen Rand: Im Vergleich zum iPhone 12 ist sie beim iPhone 13 um 20 Prozent kleiner geworden. Dadurch fällt die Aussparung weniger auf und nervt auch nicht mehr so.

Ansonsten sieht das iPhone 13 fast genauso aus wie ein iPhone 12: Die abgerundeten Ecken und das Ceramic Shield Display wurden ja gerade erst eingeführt, hier erfindet Apple das Rad nicht neu. Allerdings ist das iPhone 13 mit 7,65 Millimetern etwas dicker geworden als das iPhone 12 mit 7,4 Millimetern. Mit 173 Gramm ist der Neuling zwar etwas schwerer, bleibt aber genauso handlich.

In puncto Display gibt’s bei iPhone 12 vs. iPhone 13 ein Unentschieden: Beide besitzen einen 6,1 Zoll großen Super Retina XDR OLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.170 x 2.532 Pixel. Die Bildrate liegt jeweils bei 60 Hertz. Die variable Wiederholungsrate von bis zu 120 Hertz gibt’s nur bei den Pro-Modellen. Immerhin hat die Bildschirmhelligkeit beim iPhone 13 ordentlich zugelegt. Im Unterschied zum iPhone 12 sind die Displays bis zu 28 Prozent heller.

Prozessor, Arbeitsspeicher, Akku

Unter der Haube hat sich beim iPhone 13 viel getan. Hier arbeitet nun ein A15 Bionic-Chip – laut Apple der schnellste Mobil-Prozessor, der je bei einem Smartphone verbaut wurde. Der Turbo-Chip hängt mit seiner 6-Kern-CPU die Android-Konkurrenz endgültig ab. Wie sein Vorgänger ist der A15 aber nicht nur leistungsstark, sondern auch sehr effizient und schont den Akku.

Der A15-Chip ist aber nicht über alle Modellreihen identisch. In den Standardvarianten kommt für die Grafikdarstellung ein A15 mit 4-Kern-GPU zum Einsatz, dessen Leistung um 30 Prozent schneller sein soll als bei Konkurrenz-Chips. In den beiden Pro-Modellen gibt’s einen zusätzlichen GPU-Kern, wodurch der Leistungs-Boost bis zu 50 Prozent beträgt.

Nicht lumpen lässt sich Apple beim Speicher. Die kleinste Speichergröße beträgt jetzt 128 GB und ist damit doppelt so groß wie beim iPhone 12.

Mit 3.095 Milliamperestunden ist der Akku des iPhone 13 im Vergleich zum iPhone 12 auch etwas größer. Dadurch und durch energiesparende Maßnahmen hält das iPhone 13 rund 2,5 Stunden länger durch als sein Vorgänger, beim iPhone 13 Mini sind es 1,5 Stunden plus.

Kamera und Kinomodus

Beim Kamera-Duell iPhone 12 vs. iPhone 13 geht eindeutig der Neuling als Sieger hervor. Zwar ist das Setting das gleiche (Dual-Kamera mit 12 Megapixeln). Doch Fotofreunde aufgepasst: Apple hat die Bildsensoren der Weitwinkel- und der Ultraweitwinkelkamera vergrößert, wodurch die Kamera bis zu 47 Prozent mehr Licht einfangen kann. Das bedeutet: Auch bei schlechten Lichtverhältnissen schießt du wunderschöne Bilder.

Wegen der Verbesserungen hat Apple das Kameramodul umgestaltet, die Sensoren sind nun diagonal angeordnet. Das schafft auch Platz für SensorShift, bekannt aus dem iPhone 12 Pro Max. Die optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung findet sich bereits im iPhone 13 und 13 mini. Dadurch gelingen bessere Aufnahmen in Bewegung.

Wie geschaffen für die ganz große Leinwand ist der „Cinematic Mode“, den es im direkten Vergleich nicht im iPhone 12, sondern nur im iPhone 13 gibt. Der Kinomodus sorgt bei Videoaufnahmen für automatische Tiefenschärfe-Effekte und Fokusänderungen während des „Drehs“. Filmemacher können die Tiefenschärfe aber während und sogar nach der Aufnahme noch manuell ändern.

Die Specs in der Übersicht

iPhone 12iPhone 13
DisplaySuper Retina XDR OLED, HDR10Super Retina XDR OLED, HDR10
Auflösung2.532 x 1.170 Pixel, 460 ppi2.532 x 1.170 Pixel, 460 ppi
Bilddiagonale6,1 Zoll6,1 Zoll
GehäuseAluminiumAluminium
Höhe7,4 mm7,7 mm
Gewicht164 g173 g
FarbenSchwarz, Weiß, Rot, Grün, BlauMitternacht, Polarstern, Rosé, Blau, Product Red
ChipsatzApple A14 BionicApple A15 Bionic
5GJaJa
RAM4 GB4 GB
Interner Speicher64 GB, 128 GB oder 256 GB128 GB, 256 GB oder 512 GB
Kamera12 MP Dual-Cam12 MP Dual-Cam
Akku2.775 mAh Li-Ion, fest verbaut3.095 mAh Li-Ion, fest verbaut
BetriebssystemiOS 14.1iOS 15
Wasser- und staubgeschütztJa, IP67-ZertifizierungJa, IP67-Zertifizierung

Keine Frage: Das iPhone gehört zu den besten Smartphones auf dem Markt. Wenn du mehr über das iPhone 13 und seine vier Modellvarianten erfahren willst, kannst du alles Weitere zu den technischen Finessen in unseren ausführlichen Tests von iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max nachlesen.

Fazit

  • Die Unterschiede zwischen dem iPhone 13 und dem iPhone 12 bestehen vor allem in vielen technischen Verbesserungen. Einen gewaltigen Sprung nach vorn gibt es aber nicht.

  • Wer bereits ein iPhone 12 besitzt, hat kaum Anreize, sich eines der neuen Standard-Modelle zuzulegen. Möglicherweise sind hier die Pro-Varianten interessanter.

  • Die höhere Speicherkapazität, der schnellere Prozessor und die verbesserten Kamera-Features sprechen vor allem Fotofans und Filmemacher an.

  • Das iPhone 12 sieht immer noch modern aus und bietet weiterhin eine tolle Rechenleistung. Der Preis liegt im Moment rund 200 Euro unter dem des iPhone 13. Preisbewusste Apple-Fans könnten jetzt beim Vorgänger zuschlagen.

Foto: ©Apple

Mia

Mia fragt immer als erste, was das neue Smartphone außer Telefonieren, Fotografieren und Musikabspielen noch kann. Gut so. Mehr als neue Technik und das Internet liebt Mia nur ihren kleinen Sohn.

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