Robin – das etwas smartere Smartphone

Robin setzt ganz auf die Cloud – und konnte auf Kickstarter im Handstreich begeistern. Gelingt es ihm auch, den Markt zu erobern?

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    Robin von Nextbit ist das erste Cloud-First-Smartphone, das sich den Bedürfnissen des Users fließend anpasst – jeden Tag ein bisschen mehr. Mithilfe von über 3.500 Unterstützern auf Kickstarter konnte das Projekt vergleichsweise schnell ins Leben gerufen werden. Was das Team verspricht, ist alles andere als eine Revolution, aber für viele schlichtweg extrem wichtig: Nie wieder Speicherprobleme.

    Das Problem von mangelndem Speicher löst dieses Smartphones einfach über die Cloud: 100 GB Speicher sind mit den eher bescheidenen 32 GB im lokalen Speicher verbunden, so dass ständig ein Datenaustausch stattfindet. Apps, die nicht benutzt werden, ältere Fotos und Videos werden automatisch in den Cloudspeicher verfrachtet, damit immer genügend Platz im lokalen Speicher verfügbar bleibt.

    Robin stützt sich dabei auf Nextbit OS, eine angepasste Version von Android. Das intelligente Smartphone beobachtet die Gewohnheiten seines Nutzers, indem es die meist- und die weniger genutzten Apps unter die Lupe nimmt. Alles, was nicht benutzt wird, verlagert es in den (verschlüsselten) Onlinespeicher. Wenn es mit der Cloud verbunden ist, blinken vier weiße LED-Punkte auf seiner Rückseite.

    Die Synchronisierung von Daten in der Cloud erfolgt immer automatisch – allerdings nur über eine WLAN-Verbindung – dies schont zwar den Akku, muss aber nicht bei jedem gut ankommen. Über die offizielle Website des Herstellers ist Robin für rund 300 US-Dollar zu haben. Vier Prozent seiner Unterstützer auf Kickstarter stammen übrigens aus Deutschland.

    Fotos © Nextbit

    Mia

    Mia fragt immer als erste, was das neue Smartphone außer Telefonieren, Fotografieren und Musikabspielen noch kann. Gut so. Mehr als neue Technik und das Internet liebt Mia nur ihren kleinen Sohn.

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