05. September 2019

Neues von Huawei: Handys & News

Das Huawei Mate 30 (Pro) muss ohne Google-Dienste auskommen. Noch ist unklar, was das bedeuten wird.

 

Huawei News

Nach dem Fotowunder Huawei P30 (Pro) wird das neue Huawei-Handy der Mate-Reihe im Herbst 2019 erscheinen. Langsam sind fast alle Details zum neuen Flaggschiff durchgesickert. Wir halten dich über alle Neuigkeiten und Gerüchte zum neuen Huawei Mate 30 Pro auf dem Laufenden.

Update 05.09.2019

Kommt das neue Huawei-Handy ohne Google-Apps?

Am 19. September ist es so weit: Das Huawei Mate 30 (Pro) wird in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Problem: Das neue Huawei-Handy im Jahr 2019 ist das erste des chinesischen Herstellers, das seit Einführung der US-Wirtschaftssanktionen gegen den Telekommunikationsausrüster in den Markt eingeführt wird.

Und das bedeutet ganz praktisch: Das Huawei Mate 30 (Pro) muss ohne die beliebten Google-Apps und Dienstleistungen wie Play Store oder Play Services auskommen. Google selbst hat dies bestätigt. Damit ist der Einsatz des Android-Gerätes stark eingeschränkt.

Lizenz ohne Nutzen?

Zunächst hatten die USA Huawei trotz Trumps China-Sanktionen noch eine 3-monatige Lizenz erteilt, die Geschäfte mit US-Unternehmen erlaubte. Diese endete jedoch im August. Huawei erhielt zwar eine weitere Lizenz, die noch bis zum 19. November läuft – allerdings gilt diese nur für bereits veröffentlichte Telefone. Die neue Mate 30-Serie ist davon also ausgeschlossen.

Android als Betriebssystem

Auch wenn Huawei kürzlich mit HarmonyOS ein eigenes Betriebssystem vorgestellt hat und weiter fleißig daran werkelt, kommt beim neuen Huawei-Handy die AOSP-Version von Android zum Einsatz. AOSP steht für Android Open Source Project.

Das Betriebssystem war von Anfang an als quelloffenes Betriebssystem konzipiert und der Quellcode steht nach wie vor grundsätzlich jedem kostenfrei zur Verfügung. Er lässt sich herunterladen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Neben dem Betriebssystem enthält der Quellcode auch einige Apps wie den Stock-Browser, den regulären E-Mail-Client und einen Musikplayer.

Erfolgsaussichten: Derzeit eher trüb

Was bedeutet das nun für die Verkaufsaussichten des neuen Huawei in 2019 und den Folgejahren? Zumindest auf dem europäischen Markt dürfte sich der Bann stark auf die Nachfrage auswirken und die Konkurrenzfähigkeit des Smartphones erheblich einschränken – insbesondere angesichts hochwertiger Mitbewerber, die vollen Google-Support genießen.

Die Erfahrung zeigt, dass das Betriebssystem allein nicht über den Verkaufserfolg entscheidet. Vielmehr kommt es auf das passende Ökosystem und die Auswahl der Apps an. Sind beliebte Applikationen und Services ausgeklammert oder nur über Umwege installierbar, tendieren Kunden zu komfortableren Lösungen.

An dieser Tatsache sind schon große Unternehmen wie Microsoft gescheitert. Huawei arbeitet zwar seit fast einem Jahr an einem eigenen App Store, allerdings werden Apps wie Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp bis auf weiteres nicht darin verfügbar sein, da auch diese Unternehmen wegen der Sanktionen keine Geschäfte mit Huawei tätigen dürfen.

Besserung in Sicht?

Die Aussichten könnten sich natürlich schlagartig bessern, falls die US-Sanktionen gegen Huawei gelockert oder aufgehoben werden. Eine solche Entwicklung lässt sich derzeit aber nicht mit Sicherheit vorhersagen. Die Zeichen deuten augenblicklich eher auf eine weitere Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China hin – mit entsprechenden Auswirkungen für das Huawei Mate 30 (Pro) und seine Fans.

Update: 12.08.2019

Huawei Mate 30 Pro kommt vielleicht schneller als erwartet

Die Gerüchteküche fokussierte sich zuletzt auf Oktober 2019 als möglichen Termin, doch jetzt geht es mit der Vorstellung der neuen Huawei-Handys offenbar noch schneller: Am 19. September wird das neue Flaggschiff Mate 30 Pro enthüllt. Oder doch nicht?

 

Das russische Online-Magazin „hi-tech“ beruft sich bei dieser Meldung auf einen Insider aus dem Hause des chinesischen Smartphone-Herstellers: nämlich auf Wang Chenglu, den „President of Software Engineering“ höchstpersönlich. Eine offizielle Bestätigung der Nachricht steht derzeit noch aus. Ein gesundes Maß an Skepsis bezüglich des Erscheinungstermins schadet also nicht.

Unterdessen wurden in China bereits erste Exemplare des neuen Huawei-Handys in freier Wildbahn gesichtet – unter anderem in der Bahn. Das scheinen jedenfalls geleakte Bilder zu belegen, die User beim größten chinesischen Mikroblogging-Dienst „Sina Weibo“ und auf anderen Plattformen posten. Huawei testet das neue Modell offenbar unter Alltagsbedingungen.

Ganz krummes Ding? Das Display des neuen Huawei-Handys

Eine Hülle verdeckt auf den Schnappschüssen zahlreiche Details des Designs des Mate 30 Pro. Die Bilder lassen aber vermuten, dass das 6,71 Zoll große AMOLED-Display des neuen Huawei 2019 mit seiner Bildwiederholrate von 90 Hz noch etwas stärker gebogen ist als das Display des Vorgängers Mate 20 Pro aus dem Vorjahr. Außerdem umfasst das Display den kompletten Rand des Smartphones.

AMOLED steht übrigens für „Active Matrix Organic Light Emitting Diode“. Bei einem solchen Display werden die einzelnen Pixel über eine Aktivmatrix von Dünnschichttransistoren gesteuert. Kurz gesagt: Jeder Bildpunkt hat eine eigene Stromverbindung, die ihn zum Leuchten bringt.

Kommen wir zu den inneren Werten: Auch die Enthüllung des neu entwickelten Kirin-Chips dürfte in Kürze bevorstehen. Zumindest ist diesbezüglich mit weiteren Details zu rechnen. Bisher gilt als gesichert, dass der neue Chip die Vorgänger in puncto Energieeffizienz übertrifft und die Anzeige im Always-On-Modus entsprechend unterstützt.

Übrigens: Das Huawei Mate 30 Pro wird zu den ersten Smartphones des Herstellers zählen, die mit der neuen EMUI 10.0 Oberfläche laufen und auf Google Android Q (10) basieren.

Du wartest genauso gespannt wie wir auf das neue Huawei-Handy 2019? Dann schau am besten regelmäßig bei uns vorbei! Wir halten dich auf dem Laufenden, versorgen dich mit aktuellen News und fühlen Trends und Gerüchten auf den Zahn!

Update: 29.07.2019

Neues Huawei-Handy Mate 30 (Pro): So könnte es aussehen

Bis vor wenigen Wochen waren noch relativ wenige Gerüchte über das neue Huawei-Handy Mate 30 (Pro) im Umlauf. Doch jetzt kommt die Sache langsam ins Rollen. Jüngst machten Bilder die Runde, auf denen eine Schutzhülle für das kommende Flaggschiff zu sehen sein soll.

Sofern sich diese Bilder als echt herausstellen, verraten sie einiges über das Design des Mate 30 Pro. Anders als bisherige Renderbilder vermuten ließen, soll das neue Huawei-Handy nämlich nicht mit einem Punch-Hole-Display ähnlich dem des Samsung Galaxy S10, sondern wie beim Vorgänger mit einer breiteren Notch an den Start gehen. Diese soll jedoch etwas kleiner sein als beim Mate 20 (Pro).

In der Notch sollen sowohl die Front-Kamera als auch ein Sensor für die Gesichtserkennung Platz finden. Darüber hinaus soll das neue Huawei ein Curved Display erhalten, das fast bis an die Geräterückseite reicht. Damit würde sich das Smartphone deutlicher vom Vorgänger unterscheiden.

Und wer das Vorjahres-Design besser findet, der sollte sich für das Huawei Mate 20 Pro entscheiden.

Kommt das neue Kamera-Wunder aus dem Hause Huawei?

Das Huawei P30 (Pro) hat kameratechnisch eingeschlagen wie eine Bombe. Nun muss das neue Huawei-Handy Mate 30 (Pro) diesbezüglich zeigen, was es zu bieten hat. Gerüchten zufolge steht bereits jetzt ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Modellen fest.

So soll das neue Huawei-Smartphone anders als das aktuelle Flaggschiff nicht mit einer Periskop-Kamera ausgestattet sein. Die Technik für fünffachen optischen Zoom hatte beim P30 für großes Aufsehen gesorgt und erheblich zur Leistungsfähigkeit der Kamera beigetragen.

Stattdessen könnte das neue Huawei-Handy mit einer doppelten Hauptkamera, einem Ultra-Weitwinkel- und einem ToF-Sensor an den Start gehen. Die zwei Sensoren der Hauptkamera sollen von Sony stammen. Angeblich sind die Sony-IMX600-Sensoren größer als die bisherigen verbauten Linsen, wodurch sie noch mehr Details einfangen.

Es kursieren auch Gerüchte, dass Huawei bei seinem neuen Flaggschiff als erster Hersteller überhaupt eine Cine-Linse speziell für Videoaufnahmen verbaut. Diese soll für eine weitaus bessere Qualität von Videoaufnahmen sorgen.

Wie genau das Ganze in die Rückseite des Smartphones integriert sein soll, darüber sind sich Tech-Experten noch nicht einig. Neben den Renderbildern mit quadratischer und rechteckiger Kamerafassung ist jetzt sogar ein Konzept mit einem runden Buckel im Umlauf.

Übrigens: Als sicher gilt, dass das neueste Huawei in verschiedenen Ausführungen kommt. Genau wie beim Huawei P30 Lite, P30 und P30 Pro werden sich die Modelle hauptsächlich in der Kameraausstattung voneinander unterscheiden. Daher ist es wahrscheinlich, dass einzelne Gerüchte jeweils nur für ein Modell zutreffen.

Was gibt es sonst noch Neues?

Dass das Huawei Mate 30 (Pro) eine Akkukapazität von 4.200 mAh mitbringen soll, ist schon länger bekannt. Jetzt machen News die Runde, dass das Ladegerät das Handy nicht nur mit 50 Watt, sondern sogar mit 55 Watt aufladen kann.

Ob an dem Gerücht etwas dran ist, werden wir spätestens sehen, wenn das neueste Huawei-Flaggschiff der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Ein offizieller Termin steht noch nicht fest, aber traditionell präsentiert Huawei sein neues Smartphone der Mate-Reihe im Oktober. Im November könnte es in den Verkauf gehen.

Bis es so weit ist, kannst du auch auf die aktuellen Top-Modelle des Herstellers zurückgreifen. Bei uns findest du diverse Huawei-Handys immer zum Top-Preis.

Das Huawei Mate X bekommt ein Make-over

Es ist schon einige Monate her, dass Huawei den Prototypen seines Falt-Smartphones Mate X der Weltöffentlichkeit präsentierte. Nun soll das neue Huawei-Handy bald in den Verkauf gehen – und zwar grundlegend überarbeitet.

Huawei soll nämlich nicht nur an einer Verbesserung der Display-Technologie gearbeitet, sondern auch das Design des faltbaren Smartphones aufgemotzt haben. Das legen zumindest Fotos nahe, auf denen Huawei-CEO Richard Yu mit dem neuen Huawei Mate X zu sehen sein soll.

Auf diesen sei zu sehen, dass der Button für den Faltmechanismus etwas größer ist als bei dem im Frühjahr vorgestellten Prototypen. Zusätzlich habe man das verbindende Scharnier, an dem das Smartphone geklappt wird, mit einem Carbonfaser-Material überzogen. Es soll für mehr Stabilität und Schutz sorgen. Auch am Display-Schutz habe man bei Huawei noch einmal gefeilt.

Das größte Upgrade befindet sich allerdings auf der Rückseite: Während der Prototyp des neuen Huawei-Handys lediglich eine Triple-Kamera an Bord hatte, zeigt sich auf den Fotos ein zusätzlicher ToF-Sensor. Dank der Time-of-Flight-Technologie ist es möglich, Entfernungen und die 3D-Beschaffenheit von Gegenständen genau zu erfassen. Das sorgt für realitätsnahe Schnappschüsse und bringt außerdem Aufnahmen mit Bokeh-Effekt besser zur Geltung.

Spätestens im September 2019 soll das neue faltbare Huawei-Handy in die Läden kommen. Der Einführungspreis von knapp 2.500 Euro ist jedoch stattlich.

ArkOS lässt auf sich warten

Nachdem US-Präsident Trump Anfang Juli 2019 den Boykott gegen Huawei aufgehoben hatte, entspannt sich die Lage des chinesischen Smartphone-Herstellers zusehends. Die Zusammenarbeit mit Google ist wieder aufgenommen, die im Umlauf befindlichen Huawei-Handys sind mit Android-Updates versorgt.

Doch was passiert nun mit dem Betriebssystem ArkOS bzw. HongmengOS? Als Ersatz für Android sollte das Mobile OS schon bald auf allen neuen Huawei-Handys zu finden sein und das chinesische Unternehmen damit unabhängiger von Google machen.

Als die Sanktionen gegen Huawei gelockert wurden, machte der chinesische Konzern einen Rückzieher. Nun heißt es, man halte an der guten Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen fest und werde seine Devices auch weiterhin mit Googles Android ausstatten. Ein eigenes Betriebssystem soll es vorerst nicht auf Smartphones der Chinesen geben. Damit wird das neue Huawei-Handy Mate 30 (Pro) entgegen der bisherigen Gerüchte nicht das erste Smartphone sein, das mit ArkOS an den Start geht.

News: 17.06.2019

Das neue Huawei-OS hat einen Namen

Nach jedem Hoch folgt ein Tief: Auf kaum einen anderen Smartphone-Hersteller trifft diese Aussage so zu wie auf den chinesischen Konzern Huawei. Erst vor wenigen Monaten hat sich Huawei hinter Samsung auf den zweiten Rang der größten Smartphone-Hersteller befördert – und Apple damit auf den dritten Platz verwiesen. Im Mai 2019 folgte dann die Ernüchterung.

Nachdem Google infolge von US-Sanktionen gegen das Unternehmen die Zusammenarbeit mit den Chinesen vorerst auf Eis gelegt hat (wir haben darüber berichtet), bleibt die Zukunft des Unternehmens und neuer Huawei-Handys bis auf Weiteres ungewiss.

Zwar wurde gemeldet, dass Huawei intern fleißig an einem Ersatz für das Betriebssystem Android mit dem Namen „ArkOS“ arbeitet – an der weltweiten Verunsicherung der Huawei-Kunden sowie horrenden Umsatzeinbußen des Herstellers änderte das allerdings kaum etwas.

Das neue Huawei-OS soll bald einsatzfähig sein. Gerüchten zufolge läuft das Betriebssystem zunächst in China als „HongmengOS“ an. Ob das für Juli 2019 angekündigte neue Huawei Mate X bereits damit ausgestattet sein wird oder Huawei den Start des Falt-Smartphones womöglich doch verschieben muss, bleibt offen.

Neues Huawei-Handy 2019 noch ohne ArkOS?

Glaubt man den aktuellen Gerüchten, soll das nächste Flaggschiff – das Huawei Mate 30 Pro – noch nicht mit ArkOS ausgestattet werden. Es scheint fast so, als würden die Chinesen auf die Milde des US-Präsidenten und eine Abkehr von den Sanktionen hoffen, um bis zum Release des Mate 30 Pro die Zusammenarbeit mit Google wiederaufnehmen zu können.

Mit dem mobilen Betriebssystem Android wäre das neue Huawei-Handy auch auf dem internationalen Markt konkurrenzfähig und für potenzielle Kunden interessant. Andernfalls ist es fraglich, ob europäische und nordamerikanische Kunden das neue Smartphone kaufen und auf ein gänzlich neues und unbekanntes chinesisches Betriebssystem vertrauen würden.

Neues Huawei: 2019 steht im Zeichen des Huawei Mate 30 Pro

In der Gerüchteküche zum Huawei Mate 30 Pro brodelt es noch nicht so richtig. Während sich die Aufmerksamkeit in Sachen Huawei momentan größtenteils auf Politisches richtet, machen nur wenige Neuigkeiten zum nächsten Flaggschiff der Chinesen die Runde. Ein paar Specs sind dennoch bereits im Umlauf.

Im Vergleich zum Vorgänger soll das neue Huawei-Handy Mate 30 Pro erheblich an Größe gewinnen. Ganze 6,71 Zoll könnte das OLED-Display des kommenden Flaggschiffs messen. Das Huawei Mate 20 Pro kam auf 6,39 Zoll. Den Fingerabdrucksensor werden die Chinesen voraussichtlich wieder unter den Bildschirm packen.

Änderungen könnte es hingegen beim Notch-Design geben. Beim Mate 20 Pro zeigte sich noch eine vergleichsweise große Einkerbung am oberen Display-Rand. Darüber hinaus waren die Bildschirmränder im Vergleich zu anderen aktuellen Flaggschiffen etwas breiter.

Man kann davon ausgehen, dass Huawei in diesem Bereich Hand anlegen wird. Gerüchteweise soll die Front-Cam beim neuen Huawei-Handy in einer Loch-Notch ähnlich dem Samsung Galaxy S10 verbaut sein. Wenn sich die Technologie bewährt, wäre auch eine ausfahrbare Pop-up-Kamera denkbar, wie wir sie jüngst beim Huawei P Smart Z bewundern konnten.

Quad-Kamera und neuester High-End-Chipsatz

Dass es Huawei in Sachen Kameratechnik draufhat, haben die Chinesen spätestens beim Fotowunder Huawei P30 bewiesen. Und da jedes neue Flaggschiff traditionsgemäß mehr leisten muss als das vorherige, ist davon auszugehen, dass das Mate 30 Pro noch besser ausgestattet sein wird als das P30.

Das Huawei Mate 30 Pro soll wie das Mate 20 Pro mit vier Linsen kommen, die im Quadrat angeordnet sind. Gerüchten zufolge könnte sich zu Hauptkamera, Weitwinkel- und Teleobjektiv noch ein leistungsstarker ToF-Sensor gesellen. Dieser ermöglicht eine präzise Bestimmung der Entfernung, wodurch Bokeh-Effekte noch besser und natürlicher zur Geltung kommen.

Wie das Ganze im Handy verbaut ist, scheint hingegen noch nicht klar zu sein. Auf einigen Renderbildern ist ein viereckiges Kameramodul zu sehen, das sich wie beim Vorgänger oben in der Mitte befindet. Andere zeigen ein rechteckiges Modul mit vier Linsen und Blitz, das vertikal auf der Rückseite verbaut ist.

Mit ziemlicher Sicherheit bekommt das neue Flaggschiff außerdem den neuen Huawei-Chipsatz Kirin 985. Für lange Laufzeiten soll ein Akku mit einer Kapazität von 4.200 mAh sorgen, der sich dank 50-Watt-Schnellladetechnik innerhalb von kürzester Zeit aufladen lässt. Zusätzlich soll das neue Huawei-Handy die Reverse-Charging-Technologie mitbringen. Diese würde es dir ermöglichen, andere Huawei-Smartphones mit deinem Huawei Mate 30 Pro kabellos zu laden.

Für die größte Spannung sorgt jedoch die Frage, ob das neue Huawei-Flaggschiff 2019 ein 5G-Modul an Bord hat. Immerhin hat der chinesische Hersteller vor geraumer Zeit angekündigt, noch in diesem Jahr ein Smartphone auf den Markt zu bringen, dass die neue 5G-Technologie ermöglicht. Gesicherte Informationen, ob das Huawei Mate 30 Pro 5G-fähig sein wird, gibt es allerdings nicht.

Wann kommt das neue Huawei-Handy?

Trotz der widrigen Lage, in der sich Huawei derzeit befindet, ist davon auszugehen, dass die Chinesen das Huawei Mate 30 Pro planmäßig im Oktober der Weltöffentlichkeit präsentieren. Darüber hinaus wird das Mate 30 Pro sicherlich wieder von einem Standard- und einem Lite-Modell flankiert.

Schon Anfang September können wir mit einem ersten Vorgeschmack von offizieller Seite aus rechnen. Am 6. September ist Huawei-Geschäftsführer Richard Yu nämlich mit einer Keynote bei der IFA in Berlin zu Gast, wo er voraussichtlich den neuen Kirin 985 vorstellt.

Was wird das neue Huawei-Handy 2019 kosten? Die Smartphones der Mate-Reihe liegen preislich in der Regel etwas höher als die Handys der P-Reihe. Zum Marktstart kostete das Huawei P30 mit 128 GB bereits 999 Euro. Wenn das neue Huawei-Handy Mate 30 Pro tatsächlich 5G an Bord hat, könnte es die 1.000er-Marke locker sprengen und sich preislich im vierstelligen Bereich wiederfinden.

Foto: ©Shutterstock/Veja

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