25. Oktober 2017

iPhone damals und heute: Ein Rückblick

10 Jahre iPhone: Zum Jubiläum des Apple-Smartphones schauen wir zurück und wagen einen Blick in die Zukunft.

DR_Titelbild_Entwicklung_iPhone

Zehn Jahre iPhone – der Computerhersteller Apple aus Kalifornien hat internetfähige Mobiltelefone zwar nicht erfunden, aber großen Anteil daran, dass sie heute sind, wie sie sind. Anlässlich des Jubiläums schauen wir zurück und werfen einen Blick in die Zukunft: Welche Innovationen werden noch aus dem Apple-Headquarter kommen?

Aus drei Geräten wird eins

iPod, Mobiltelefon und Internetkommunikator – diese drei Geräte versprach Steve Jobs seinen Zuhörern auf der Macworld Conference & Expo am 9. Januar 2007. Und tatsächlich enthüllte er ein Gerät, dass alle drei Aspekte vereinte: das iPhone.

Das iPhone war nicht das erste Handy, mit dem man im Internet surfen konnte, aber es war das erste, mit dem man dies wirklich gut tun konnte. Die überraschendste Neuerung: Statt einer winzigen Tastatur und eines kleinen Bildschirms hatte es ein großes Touchscreen-Display, das über Gesten mit einem oder mehreren Fingern gesteuert werden konnte – was ein ganz neues Surferlebnis ergab.

Trotz des vergleichsweise hohen Preises von damals 599 US-Dollar entwickelte sich das iPhone zum Verkaufsschlager – obwohl das Ursprungsmodell nur den langsamen Internetstandard EDGE unterstützte. UMTS beherrschte erst die Nachfolgegeneration, das iPhone 3G. Parallel zu diesem Modell wurde auch der Apple App Store eingeführt.

Die Modelle mit dem „S“ bzw. „s“

2009 begründete Phil Schiller mit dem iPhone 3GS die Tradition der S-Modelle (später mit kleinem „s“): Jede Produktgeneration wird seither im Folgejahr um ein S-Modell mit dem gleichen Design wie das Flaggschiff erweitert, das gegenüber Letzterem aber Veränderungen bei Funktionen und Technik aufweist. Eine wichtige Neuerung beim iPhone 4S war beispielsweise der Sprachassistent Siri.

Das iPhone 5 von 2012 wurde umfassend überarbeitet. Das Design war neu, das Display größer und das Smartphone unterstützte endlich LTE. Beim iPhone 5s kam schließlich ein Fingerabdrucksensor hinzu. Mit TouchID konnten Nutzer erstmals ihr Smartphone entsperren und im App Store einkaufen.

iPhone in zwei Größen

Apple verschloss sich lange dem Trend hin zu größeren Smartphones, den sogenannten Phablets. Erst im September 2014 veröffentlichte man neben dem iPhone 6 das iPhone 6 Plus mit einer Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll – das bei den Fans gut ankam. Am ersten Verkaufswochenende gingen mehr als zehn Millionen iPhones über den Ladentisch.

Danach folgte nicht viel Neues. Das Design blieb bei den Nachfolgemodellen ähnlich. Aufsehen erregte allerdings die Tatsache, dass beim iPhone 7 und 7 Plus die Kopfhörerbuchse weggelassen wurde. Neuerungen wie das wasserdichte Gehäuse, der verbesserte Akku oder die Kameraqualität waren bereits von der Konkurrenz bekannt. Funktionen wie schnelles oder kabelloses Laden? Fehlanzeige.

iPhone X: Ist das die Zukunft?

2017 feiert das iPhone sein zehnjähriges Jubiläum. Zeit für etwas Besonderes – oder etwa nicht? Am 12. September 2017 hat Apple gleich zwei eigenständige iPhone-Modelle vorgestellt. Das iPhone 8 und das 8 Plus unterscheiden sich kaum vom Vorgänger, die größten Änderungen finden sich unter der Haube. Immerhin bietet es eine Schnellladefunktion und es lässt sich kabellos per Induktion laden.

Das iPhone X fühlt sich schon eher an wie ein echtes Jubiläums-Gerät. Es ist das erste iPhone mit OLED-Display und besitzt, wie das iPhone 8, einen schnellen A11-Bionic-SoC-Prozessor. Die offensichtlichste Neuerung ist der randlose Bildschirm, der hauptsächlich mit Gesten gesteuert wird – der Home-Button fehlt ganz.

Dadurch ist auch die TouchID-Technologie hinfällig. Stattdessen setzt Apple auf eine neuartige Gesichtserkennung namens Face ID. Damit lässt sich das Smartphone entsperren und es werden Käufe im App Store oder bei iTunes autorisiert. Das hat seinen Preis: Über 1.000 Euro musst du für das iPhone X hinblättern. Das Zukunfts-Phone wird ab dem 3. November 2017 erhältlich sein.

Gibt es bald faltbare iPhones?

Mit dem iPhone X hat Apple gezeigt, dass man in Kalifornien noch immer innovativ denken kann. Doch ist da noch Luft nach oben? Wird der Hersteller die Zukunft des Smartphones weiterhin prägen? Das iPhone X ist auf den Trend der Augmented Reality ausgelegt. Kamera, Prozessor und spezielle Sensoren sorgen dafür, dass die Welt um den Nutzer herum und diverse Apps eine einzigartige Verbindung eingehen. Diese Verschmelzung von Umgebung und Technik wird bei zukünftigen iPhones sicherlich eine immer wichtigere Rolle spielen.

Gerüchten zufolge arbeitet Apple außerdem an einem Smartphone mit faltbarem Display. Es soll wohl erst ab 2020 tatsächlich eingesetzt werden. Konkurrent Samsung soll hingegen bereits 2018 mit einem solchen Display auf den Markt gehen – Stichwort Galaxy X. Heißt das, dass Apple nicht mehr der Innovationsmotor bei Telefonen ist? Es bleibt abzuwarten, wie die faltbaren Displays der Konkurrenz funktionieren.

Technische Revolutionen gingen ohnehin gar nicht so oft auf Apples Konto, wie es den Kaliforniern lieb sein dürfte: Letztere sind jedoch sehr gut darin, noch nicht völlig ausgereifte Technologien aufzugreifen, zu perfektionieren und für eine breite Masse an Usern attraktiv zu machen – trotz der hohen Preise, die dafür zu zahlen sind.

Foto: ©Shutterstock/Al Medwedsky 

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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