06. September 2019

IFA 2019: Die dominante Mittelklasse

Viele Hersteller zeigen ihre Top-Smartphones in Einzelevents und deswegen dominiert auf der IFA 2019 die Mittelklasse.

Caschys Rückblick

Die IFA in Berlin ist in vollem Gange. Waren vor ein paar Jahren Smartphones noch eines der Highlight-Produkte, hat sich das geändert. Die Hersteller möchten nicht zusammen mit zig anderen vorstellen und dann eventuell untergehen. Also zeigt man seine "IFA-Smartphones" einfach ein bisschen früher – oder im Fall von High-End-Geräten auch einfach ein bisschen später.

Dennoch gibt es sie natürlich, die neuen Smartphones. Vornehmlich in der Mittelklasse angesiedelt, aber dadurch eben auch Smartphones für jedermann. Solche gibt es dieses Jahr zum Beispiel von Samsung, Nokia und LG.

Samsung Galaxy A90 5G

Samsung bringt dabei etwas in die Mittelklasse, das bisher nur teuren Oberklasse-Geräten vorbehalten war: 5G. Das Galaxy A90 5G beherrscht den neuen Netzstandard bereits. Ob dieses Smartphone, das aus der A-Serie stammt, aber auch preislich in der Mittelklasse liegt? Darüber kann man bei einem Preis von 749 Euro durchaus streiten.

Die Ausstattung spricht eigentlich dagegen, zum Beispiel ist der Snapdragon 855 von Qualcomm verbaut, ein SoC, der bislang nur vom Snapdragon 855+ übertroffen wird und durchaus auch noch in sogenannten Flaggschiff-Modellen zum Einsatz kommt.

Das neue Samsung Galaxy A90 5G

Auch bei RAM geizt Samsung nicht, je nach Modell kommen 6 GB oder 8 GB zum Einsatz. Eine Triple-Cam, deren Hauptkamera 48 Megapixel auflöst, ziert die Rückseite des Galaxy A90.

Auch der Akku mit 4.500 mAh, inklusive Möglichkeit zur Schnellladung, kann sich sehen lassen. Platz dafür ist freilich genug vorhanden, denn das Galaxy A90 ist ein Smartphone mit einem 6,7-Zoll-Display. Das löst FullHD auf und hat auch einen Fingerabdruckscanner integriert.

Insgesamt ist das Galaxy A90 5G eigentlich eher ein Flaggschiff-Lite als ein Mittelklasse-Smartphone. Wer bereits ein 5G-Smartphone möchte, kommt aktuell allerdings nicht günstiger weg als mit diesem Smartphone.

Nokia 6.2 und Nokia 7.2 

Noch nicht mit 5G, aber mit schnellen Updates, damit punktet Nokia seit seiner Neuaufstellung seit ein paar Jahren. Zur IFA 2019 gibt es zwei neue Smartphones, die allerdings mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen: Nokia 6.2 und Nokia 7.2.

Äußerlich gibt es keinen Unterschied zwischen den beiden Geräten mit 6,3-Zoll-FullHD+-Display, dieser äußert sich vor allem beim eingesetzten SoC und der verbauten Hauptkamera. Preislich macht sich das mit einem Unterschied von 50 Euro bemerkbar, wobei das günstigere Nokia 6.2 auch erst ein bisschen später verfügbar sein wird.

Das neue Nokia 6.2

Mittelklasse zeigt sich hier schon beim SoC. Ein Snapdragon 636 kommt im Nokia 6.2 zum Einsatz, ein Snapdragon 660 im Nokia 7.2. RAM gibt es jeweils 4 GB und 64 GB Speicher für Daten stehen in beiden Geräten zur Verfügung. Den Speicher kann man mit einer microSD-Karte erweitern.

Kameras haben beide Geräte. Vorne beim Nokia 7.2 sind 20 Megapixel verbaut, beim Nokia 6.2 sind es 8 Megapixel. Spannender ist da schon der Unterschied an der Rückseite.

Beide Smartphones kommen mit Triple-Cam. Beim Nokia 6.2 gibt es hier 16 + 5 + 8 Megapixel, beim Nokia 7.2 sind es 48 + 5 + 8 Megapixel. Bei den 48 Megapixeln handelt es sich um sogenannte Quad-Pixel, die Informationen von 4 Pixeln werden zusammengeführt, um einen Pixel auf dem Bild zu erzeugen.

Das neue Nokia 7.2

In Sachen Akku bieten die beiden Smartphones 3.500 mAh, aufladen lässt er sich mittels USB-C. An der Rückseite befindet sich zudem noch ein Fingerabdruckscanner.

Das Nokia 7.2 ist ab dem 20. September verfügbar, kostet in der Version mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher 299 Euro. Das Nokia 6.2 kommt erst im Oktober auf den Markt und schlägt dann mit 249 Euro zu Buche.

LG K40S und LG K50S 

Auch LG hat mehrere Smartphones vorgestellt, IFA-typisch gibt es zwei Neuzugänge bei der K-Serie, die bekannt für ihre niedrigen Preise ist. Die neuen Modelle der K-Serie, K40S und K50S, sind dabei allerdings eher marginale Updates zu ihren Vorgängern. Bessere Displays und bessere Kameras – also letztendlich das, worauf ein Nutzer am häufigsten schaut.

Das neue LG K50S

Gleichzeitig sind die Geräte robust, sie sind nach MIL-STD-810G gefertigt. Blickt man aber auf die Spezifikationen, zeigt sich schnell, warum es sich hier nicht um High-End-Geräte handelt. 2 GB oder 3 GB RAM sowie 32 GB Speicher stehen zur Verfügung. Das 6,1-Zoll-Display des K40S kommt zudem nur mit HD+-Auflösung, das des K50S mit FullHD+.

Das neue LG K40S

Auch bei den Kameras gibt es Unterschiede, das K50S kommt mit einer Triple-Cam (13 + 2 + 5 Megapixel), das K40S mit einer Dual-Kamera (13 + 5 Megapixel). In Sachen Akku gibt es 3.500 mAh im K40S und 4.000 mAh im K50S. Einen Preis nennt LG für die aktuellen Modelle noch nicht, sie werden aber eher günstig als teuer in den Läden stehen.

Auch wenn der große Smartphone-Boom vielleicht vorbei ist, die Hersteller kommen natürlich trotzdem mit neuen Geräten auf den Markt. Für den Nutzer ist das super, kann er so perfekt nach seinen individuellen Bedürfnissen entscheiden und kommt dabei höchstwahrscheinlich viel günstiger weg, als wenn er einfach immer dem nächsten Flaggschiff hinterherrennt.

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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