10. Juli 2017

iOS 11 – Es ändert sich einiges

Alle Jahre wieder … stellt Apple eine neue iOS-Version bereit. Die Beta-Version von iOS 11 verrät die wichtigsten Funktionen.

DR-iOS-11-Titelbild

Mit iOS 2 wurde der App Store eingeführt, die vierte Generation des mobilen Betriebssystems kam mit FaceTime, ein Jahr darauf erblickte Siri das Licht der Welt, in iOS 7 machte dann vor allem Touch ID von sich reden.

Die Neuerungen der zehnten iOS-Version kamen im Vergleich zu den Vorgängern dagegen eher bescheiden daher. Deswegen erwarten die meisten Branchenkenner von iOS 11 – ähnlich wie vom iPhone 8 – wieder einen großen technologischen Sprung nach vorne.

Die öffentliche Beta-Version ist seit Ende Juni 2017 verfügbar, das endgültige Release von iOS 11 ist für Herbst angekündigt. Ein genaues Veröffentlichungsdatum steht allerdings noch aus (Stand: Juli 2017). iOS 11 ist mit allen iPhones ab dem 5s sowie allen iPad-Modellen kompatibel.

Ein neues Kontrollzentrum für iOS 11

Der Home-Bildschirm von iOS 11 hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht wesentlich verändert. Augenfällig sind die Neuerungen dagegen im Kontrollzentrum. Es wirkt insgesamt aufgeräumter und vereinfacht das Navigieren zwischen Apps und Anwendungen deutlich.

Neben der Anwendungs-Übersicht sind in iOS 11 Icons für Schnellbefehle eingeblendet. So lassen sich Basisfunktionen wie Bluetooth, WLAN oder der Flugzeugmodus direkt ansteuern. Neu ist, dass sich einstellen lässt, welche Shortcuts dargestellt werden.

Auch App Store ordentlich umgeräumt

Auch die Nutzeroberfläche des App Stores hat Apple umgestaltet und neu geortet. Die Tabs an der Unterseite bleiben dabei erhalten. Zu den bekannten Kategorien „Suche“ und „Updates“ werden allerdings neue Kategorien eingeführt.

So präsentiert iOS 11 Spiele und Apps in zwei getrennten Tab-Bereichen. Dazu gibt es den neuen „Heute“-Tab.

Hier werden täglich neue Apps empfohlen. Redaktionell betreute Inhalte liefern außerdem Hintergrundinfos in Form von Videos und Entwickler-Interviews.

Mit iOS 11 zum GIF-Produzenten

Apple hat zudem weiter an den bewährten iOS-Apps geschraubt. Das gilt für Maps ebenso wie für die Fotos-App. Sie erhält beispielsweise neue Filter und kann in iOS 11 endlich auch GIFs abspielen.

Auch die Live-Foto-Funktion wurde weiterentwickelt. Hier kann man beispielsweise selbst GIFs erstellen und über das „Hüpfen“-Feature kurze Videos in Endlosschleife vorwärts und rückwärts abspielen.

Endlich eine Funktion zur Dateiverwaltung in iOS 11

Bisher kam iOS ohne ein Programm zur Dateiverwaltung aus. In iOS 11 hat Apple nun eine native Files-App integriert. Diese beinhaltet nicht nur eine Verbindung zu Apples iCloud, sondern auch zu externen Cloud-Diensten wie Dropbox oder OneDrive. Besonders Nutzer, die Wert auf Produktivität legen, werden von der neuen Dateiverwaltung profitieren.

Lokal gespeicherte Fotos komprimiert iOS 11 in dem neuen Dateiformat „High Efficiency Image File Format“ (HEIF). Dies soll den Speicherbedarf bei gleichzeitig hoher Darstellungsqualität verringern. iOS 11 unterstützt das neue Format allerdings nur, wenn es auf dem iPhone 7 läuft oder dem bald erscheinenden iPhone 8.

iOS 11 bringt vieles fürs iPad mit

Einige der iOS-11-Funktionen sind exklusiv für das iPad vorgesehen. Dazu gehört das neue Dock für Apps, wie man es von Mac OS kennt. Es dient der Navigation zwischen Apps und lässt sich per Drag & Drop individualisieren.

Wo wir gerade von Drag & Drop sprechen: Die Funktion wurde in iOS 11 deutlich weiterentwickelt. Es ist nun möglich, Text oder Dateien zwischen verschiedenen Apps zu verschieben.

Darüber hinaus wurden Navigation und Steuerung auf dem iPad durch neue Features erweitert. Die virtuelle QuickType-Tastatur unterstützt z. B. Wischgesten, sodass sich mehrfach belegte Buttons besser nutzen lassen.

Fazit: Die wichtigsten Funktionen im Überblick

  • Das Kontrollzentrum ist in iOS 11 aufgeräumter und flexibler gestaltet.
  • Die Nutzeroberfläche des App Stores wurde u. a. mit neuen Tabs gestaltet.
  • Die Fotos-App erhält neue Filter und unterstützt erstmals auch GIFs.
  • Über die Files-App lassen sich Dateien verwalten. Auch externe Cloud-Dienste können integriert werden.
  • Das iPad profitiert dank exklusiver Steuerungsfunktionen besonders von iOS 11.

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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