10. Januar 2018

Huawei: Deal mit AT&T ist geplatzt

Um die Nummer 1 der Welt zu werden, müsste Huawei auf dem US-Markt Fuß fassen. Das ist nun vorerst gescheitert.

Huawei verpasst US-Start

Huawei hat einen ausgezeichneten Ruf bei der Produktion von Smartphones – das steht außer Frage. Weltweit liegen die Chinesen inzwischen auf Rang drei und konnten Apple teilweise sogar überholen. Eine ganz hervorragende Leistung und das Ende des Weges ist noch lange nicht in Sicht. Allerdings musste das Unternehmen nun einen schweren Rückschlag hinnehmen.

Huawei und AT&T, eine der größten Telefongesellschaften weltweit, standen kurz vor einem Deal. Via AT&T hätten die Chinesen ihre Devices in den USA vertreiben und somit einen gewaltigen Sprung machen können. Denn in den USA läuft das Geschäft ein wenig anders als in Deutschland. Auf dem freien Markt gelten andere Regeln, fast alles läuft über die Provider.

Der Plan war es, das Mate 10 Pro auf dem US-Markt zu positionieren. Im Vergleich zu Apple und Samsung hätten Kunden ein vergleichbar günstiges Angebot erhalten. Dabei verfügt das Handy über ein großes 6 Zoll Display, den Kirin 970, Dual SIM, ein schönes Design und eine starke Kamera mit Leica-Kooperation

Mate 10 Pro: Vorwurf der Spionage

Was genau ist nun passiert? Schon im Jahr 2012 wurde vonseiten der USA eine Untersuchung gegen Huawei und ZTE veranlasst. Mittelpunkt war die Frage, ob durch die Hardware eine Möglichkeit zur Spionage bestehen würde. Zwar bestritt das Unternehmen jegliche Verbindungen zur chinesischen Regierung, AT&T nahm nun trotzdem Abstand von einer Kooperation.

Wie reuters.com berichtet, gab ein Brief vom 20. Dezember 2017 den letztlichen Ausschlag. In diesem Schreiben einiger Mitglieder des US Senats ging es wohl auch um Bedenken über das enorme Wachstum des Unternehmens. Letztlich sollen sich laut wsj.com FBI und NSA eingeschaltet und mit Führungskräften bei AT&T zu diesem Thema gesprochen haben.

Nutzung des Mate 10 Pro in den USA erschwert 

Laut Huawei habe man daraufhin angeboten, unabhängigen Sicherheitsexperten Zugriff auf die Hardware des Huawei Mate 10 Pro einzuräumen, um die Bedenken aus dem Weg zu räumen. Top-Manager Ken Hu wies zudem in einer Erklärung vehement zurück, dass es Absichten zur Spionage oder eine Zusammenarbeit mit der Regierung geben würde.

Wie dem auch sei, es hat sich zunächst eine sehr lukrative Tür geschlossen, um das Huawei Mate 10 Pro auf dem prominenten US-Markt zu positionieren. Zwar sind die Geräte durchaus erhältlich, aber eben nicht über die Provider. Ob dieser Vorfall mit dem härteren „America first!“ Kurs der Regierung zu tun hat, ist ungeklärt.

Fazit: iPhone und Samsung Galaxy mit Vorteilen

  • Huawei Mate 10 Pro ist in den USA nicht über einen Provider kaufbar
  • Nach US-Information steht Spionage-Gefahr im Raum
  • US Senat spricht sich gegen einen Deal aus
  • AT&T nimmt Abstand von einer Kooperation
  • Samsung und Apple behalten ihre Vormachtstellung in den USA

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

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