31. Oktober 2018

Worauf ist bei Handys für Kinder zu achten?

Ein Smartphone steht beim Nachwuchs auf dem Wunschzettel? Worauf es bei Handys für Kinder ankommt, erfährst du hier.

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In der Weihnachtszeit landen Smartphones bei vielen Kindern auf dem Wunschzettel. Doch bevor du deinem Nachwuchs das erste eigene Smartphone unter den Baum legst, solltest du dir Gedanken darüber machen, ob er reif genug für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy ist. Worauf solltest du außerdem achten, wenn du deinem Kind ein Handy kaufen möchtest?

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Smartphones für Kinder: Verantwortung und Medienkompetenz lernen

Für die einen kann der Nachwuchs nicht schnell genug den Umgang mit der Technik erlernen, andere sträuben sich bei dem Gedanken, das eigene Kind zu früh mit Smartphones in Berührung kommen zu lassen. Die gängige Meinung von Pädagogen ist, dass ein Kind im Alter zwischen elf und dreizehn Jahren bereit ist, ein eigenes Handy zu besitzen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

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Nokia 3 16GB kupfer
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Nokia

Beschreibung

5" (12,70 cm Diagonale) HD Display,8 Megapixel Kamera,Dual-SIM - zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen,per MicroSD™-Karte erweiterbarer Speicher (bis 128GB),Akku mit 2630 mAh

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P-3231897

Nokia 3 16GB kupfer

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Akku++++-
5" (12,70 cm Diagonale) HD Display,8 Megapixel Kamera,Dual-SIM - zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen,per MicroSD™-Karte erweiterbarer Speicher (bis 128GB),Akku mit 2630 mAh
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Doch es kommt vor allem auf die individuelle Erfahrung und Medienkompetenz an, um zu entscheiden, ob ein Kind bereit für ein eigenes Handy ist. Eltern sollten sich daher auf jeden Fall die Zeit nehmen, ihre Kinder bei den ersten Schritten zu begleiten und als Ratgeber zur Seite stehen.

Das neueste Smartphone oder ein klassisches Handy für Kinder?

Das erste Handy muss nicht gleich das modernste Smartphone sein. Meist geht es schließlich primär darum, den Nachwuchs im Notfall erreichen zu können. Auch günstige Modelle sind daher geeignet. Insbesondere sollten Handys für Kinder leicht zu bedienen, robust und stabil sein, damit sie nicht bei der ersten Unachtsamkeit kaputt gehen.

Vor allem für jüngere Kinder reicht ein klassisches Handy ohne Internetzugriff, um sich mit der Familie oder mit Klassenkameraden in Verbindung zu setzen. Oft haben sie noch nicht die nötige Medienkompetenz, um mit einem Smartphone umzugehen. Schau dir also genau die Funktionen an, die die infrage kommenden Modelle bieten, bevor du ein Handy kaufst.

Ältere Kinder wollen oft ein Smartphone haben, damit sie zum Beispiel mit ihren Klassenkameraden über WhatsApp chatten können. Auch in diesem Fall muss es nicht das neueste Modell sein. Vorgängermodelle sind häufig günstiger, haben aber einen ähnlichen Leistungsumfang. Vielleicht hast du ein älteres Smartphone, das du nicht mehr benutzt und an dein Kind weitergeben kannst.

Den richtigen Tarif wählen

Viele Netzbetreiber bieten mittlerweile Tarife für Kinder an. Diese begrenzen die monatlichen Kosten für Handys von Kindern und Jugendlichen und schließen Abo-Fallen aus. Damit keine unerwünschten Inhalte auf dem Smartphone auftauchen, sind sie außerdem mit einer speziellen Jugendschutzsoftware ausgestattet.

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Samsung Galaxy J5 (2017) DUOS 16GB black
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Samsung

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5,2" (13,18 cm Diagonale) HD Display,13 Megapixel Kamera mit F1.7 Blende,dank Selfie-Licht helle und lebendige Selfies aufnehmen,Dual-SIM - zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen,per MicroSD™-Karte erweiterbarer Speicher (bis 256GB)

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Samsung Galaxy J5 (2017) DUOS 16GB black

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Auch Prepaid-Karten sind gut geeignet, Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit einer eingeschränkten Nutzungskapazität beizubringen. Ist das Guthaben der Karte aufgebraucht, kann der Nachwuchs vorläufig nicht mehr telefonieren oder surfen. Obendrein fördert eine Prepaid-Karte den umsichtigen Umgang mit Geld.

Apps und Programme kindgerecht auswählen

Nicht alle Apps und Programme auf dem Smartphone sind kindgerecht. Daher solltest du sie genau überprüfen. Auch das Herunterladen von Apps aus dem Store sollte erst einmal Elternsache sein und Kindern erst nach und nach erlaubt werden.

Viele Apps helfen Eltern dabei, die Aktivität der Smartphones ihrer Kinder zu kontrollieren. Bevor das aber nötig ist, solltest du dich mit deinem Nachwuchs zusammensetzen und mit ihm über die Modalitäten der Handynutzung sprechen. Auch Vereinbarungen bezüglich der Nutzungsdauer können helfen, damit dein Kind lernt verantwortungsvoll mit dem Smartphone umzugehen.

Diese Kindersicherungen gibt es bei iOS und Android

Seit der Einführung von iOS 12 verstecken sich die Einstellungen für den Jugendschutz in der App „Bildschirmzeit“. Du erhältst einen Bericht über die Handynutzung deines Kindes. Du kannst Tageslimits für Apps festlegen, Käufe im iTunes und App Store unterbinden und den Zugriff auf bestimmte Apps und Funktionen einschränken. Auch Altersfreigaben für Inhalte, Websites und Artikel aus den Stores sind möglich.

Screenshot der Kindereinstellungen in der iOS 12 App Bildschirmzeit.

In den Einstellungen des Google Play Stores kannst du bei Android Altersfreigaben für Store-Inhalte festlegen. Auf Samsung-Smartphones ist die App „Kindermodus“ vorinstalliert, die du auch auf anderen Android-Handys herunterladen und nutzen kannst. Die App verhindert In-App-Käufe, sorgt für altersgerechte Inhalte im Google Play Store und bietet einen abgesicherten Modus, den man nur mit einer PIN verlassen kann. Du kannst zudem einschränken, welche Apps dein Kind benutzt und für wie lange.

Darüber hinaus gibt es weitere Kindersicherungs-Apps für Android, zum Beispiel „Kids Place mit Kindersicherung und -sperre“ und „Kaspersky SafeKids“. Sie haben einen ähnlichen Funktionsumfang wie „Kindermodus“. Mit der Premiumversion von „Kaspersky SafeKids“ kannst du zusätzlich den Standort deines Kindes per GPS überwachen und das Handynutzungsverhalten aus der Ferne kontrollieren.

Datensicherheit und Ortungsdienste

Beim Thema Smartphone kommen oft Sorgen über mangelnde Datensicherheit und unzureichenden Schutz des Kindes auf. Damit Kinder umsichtiges Online-Verhalten erlernen, solltest du als Elternteil ihnen die Bedeutung und Wichtigkeit von persönlichen Daten deutlich machen.

Zudem solltest du auf die Gefahren aufmerksam machen, die mit der Benutzung von Smartphones einhergehen, zum Beispiel bei der Nutzung von Ortungsdiensten oder dem Versenden von persönlichen Informationen und Bildern.

Handys für Kinder: Das Wichtigste zusammengefasst

  • Handys für Kinder sollten leicht zu bedienen, robust und stabil sein.
  • Spezielle Kindertarife oder Prepaid-Karten schützen vor unerwarteten Kosten und schulen den umsichtigen Umgang mit Geld.
  • Apps und Programme auf Handys von Kindern sollten auf ihre Tauglichkeit geprüft werden.
  • Kinder sollten umfassend über Datensicherheit und Datenschutz informiert werden.
  • Mit einem Mediennutzungsvertrag können Eltern und Kindern Vereinbarungen treffen, die helfen, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu erlernen.

Foto:©Shutterstock/MR. Yanukit

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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