16. September 2019

Fairphone 3: Nachhaltig und fair

Fair produziert, nachhaltig gestaltet und auch noch reparierbar? Das Konzept des Fairphone 3 überzeugt.

Fairphone 3 Test

Seit 2013 arbeitet das niederländische Unternehmen Fairphone daran, den Smartphone-Markt umweltfreundlicher, fairer und transparenter zu machen – und das kommt gut an. Bei der Crowdfunding-Kampagne im Jahr 2018 wurden etwa 7 Millionen Euro gesammelt. Auch das neueste Smartphone-Modell der Niederländer, das Fairphone 3, überzeugt in vielerlei Hinsicht.

Wichtige Pionierarbeit

Eines vorneweg: Wer ein preisgünstiges, technisch starkes Mittelklasse-Smartphone haben möchte, sollte sich anderweitig umschauen. Das größte Kaufargument des Fairphone 3 ist das Ziel seiner Hersteller, es nachhaltig, reparierbar und fair zu produzieren. Damit leistet die Firma echte Pionierarbeit – man muss aber einige Abstriche machen, wenn man sich für dieses Handy entscheidet.

Dennoch erhältst du ein gutes Mittelklasse-Smartphone, dass für Alltägliches wie Telefonieren, Surfen und Fotografieren vollkommen ausreicht. Es ist 15,8 x 7,18 x 0,99 Zentimeter groß und wiegt 189 Gramm. Auf der Geräterückseite befindet sich ein Fingerabdruckscanner.

Die Displaydiagonale misst allerdings nur 5,65 Zoll – es ist ein breiter Rand vorhanden. Das IPS-Display hat Full-HD-Auflösung und soll laut Reviews des Fairphone 3 besser sein als das des Vorgängermodells.

Im Gerät ist ein Qualcomm Snapdragon 632 mit 8 Kernen verbaut, was für ein Mittelklasse-Handy völlig ausreichend ist. Das Fairphone hat 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher. Der Speicher lässt sich mit einer microSD-Karte erweitern.

Bessere Kamera, weniger Elektroschrott

Auch die Kamera hat Fairphone weiterentwickelt. Vorne ist eine 8-MP-Kamera verbaut, mit der du Selfies machen kannst. Der Porträtmodus soll dich dabei unterstützen. Auf der Geräterückseite befindet sich eine 12-MP-Linse, also keine Dual- oder gar Triple-Kamera.

Die Softwareoptimierung soll die Bilder besser machen – Tests haben dies beim Fairphone 3 gelobt. Auch die Hauptkamera verfügt über einen Porträtmodus.

Als Betriebssystem ist das aktuelle Android 9 installiert. Neben einer zusätzlichen microSD-Karte kannst du zwei SIM-Karten in dem Gerät benutzen – du brauchst dich also nicht zwischen SIM oder MicroSD zu entscheiden.

Eine weitere Besonderheit: Dem Gerät liegen kein Ladekabel und keine Kopfhörer bei. Was auf den ersten Blick sonderbar wirkt, hat einen ganz einfachen Grund: Die meisten von uns haben solches Zubehör ohnehin zu Hause. Fairphone möchte damit Elektromüll vermeiden.

Das Fairphone punktet mit modularem Aufbau

Auch das Fairphone 3 ist modular aufgebaut. Insgesamt sieben Teile, vom Akku bis zur Kamera, lassen sich einfach austauschen. Insbesondere beim Akku, der bei der Konkurrenz oft fest verbaut ist, ist dies sehr von Vorteil, denn wer repariert, braucht kein neues Handy. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ressourcen.

Fairphone verkauft die Ersatzteile zu moderaten Preisen. Ein neuer Akku kostet rund 30 Euro, das Display ist für gut 90 Euro zu haben. Den Einbau nimmst du selbst vor; dafür liegt ein kleiner Schraubenzieher bei. Wie bereits beim Fairphone 2 wird die Firma sicherlich wieder Tutorials für Reparaturen zur Verfügung stellen.

Mit einem Preis von 450 Euro ist das Modell etwas günstiger als sein Vorgänger. Das Smartphone ist seit September 2019 erhältlich – du bekommst das Fairphone 3 natürlich auch bei mobilcom-debitel!

Fazit: Gutes Mittelklasse-Handy mit herausragendem Konzept

  • Das Fairphone 3 ist ein gutes Mittelklasse-Smartphone. Es gibt für diesen Preis sicherlich leistungsstärkere Handys, die aber natürlich weniger nachhaltig sind.
  • Die Möglichkeit, das Gerät schnell und einfach zu reparieren oder den Akku auszutauschen, ist gerade für diejenigen interessant, die sich nicht jedes Jahr ein neues Smartphone holen möchten.
  • Auf dem Gebiet der nachhaltigen, umweltfreundlichen und fairen Produktion von Elektrogeräten leistet Fairphone weiterhin wichtige Pionierarbeit.

Foto: ©Fairphone

#dr-Redaktion

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