16. August 2017

Android rooten und Superuser werden

Android zu rooten lohnt sich für alle, die an ihrem Betriebssystem Veränderungen vornehmen möchten.

DR_Android_rooten

Smartphone-Nutzer können ihre Mobiltelefone individualisieren, aber bestimmte Systemeinstellungen scheinen unveränderbar. Sei es, dass vorinstallierte Apps nicht zu entfernen oder bestimmte Einstellungen in den Apps selbst nicht anzupassen sind. Das kann gerade für versierte Handynutzer frustrierend sein.

Wer sich in seinen Benutzerrechten eingeschränkt fühlt und Android verwendet, kann mittels Rooten einen Zugriff auf Administratorlevel erreichen. An einem gerooteten Android-Handy kannst du Veränderungen im Betriebssystem vornehmen und beispielsweise auch Custom-ROMs nutzen, das sind modifizierte Android-Systeme.

Mehr Freiheit bedeutet aber auch mehr Verantwortung, und wer sein Android-Handy rooten will, sollte sich nicht nur auf die Vorteile freuen, sondern auch die möglichen Risiken kennen. Du solltest auch bedenken, dass es fürs Android-Rooten nicht die eine Anleitung gibt, sondern verschiedene für unterschiedliche Handymodelle.

Android rooten: Die Vorteile

Keine Frage: Wenn du dich mit Android gut auskennst, ist es reizvoll, Veränderungen am und im Betriebssystem vorzunehmen. So kann ein Root, wie man die Nutzer eines gerooteten Android-Handys auch nennt, weiterentwickelte Android-Systeme installieren.

Solche Custom ROMs sind unter anderem interessant für alle, die eine ältere Version eines Betriebssystems haben, für die der Hersteller keine Updates mehr bereitstellt. Oft gibt es für diese Versionen Weiterentwicklungen auf Grundlage von Open-Source-Software.

Auch Apps sind nach dem Rooten stärker manipulierbar. So können beispielsweise deren Zugriffsrechte, etwa bezüglich Standorterkennung, eingeschränkt werden, und sogar vorinstallierte System-Apps lassen sich nun löschen. 

Das Rooten ermöglicht aber noch einige andere Modifikationen der Software. Von der Datensicherung über die Veränderungen am Sound bis zur positiven Beeinflussung der Akkulaufzeit – durch das Rooten von Android ist einiges möglich.

Die Risiken des Android-Rootens

Du solltest immer ganz genau recherchieren, wie das Android-Rooten bei deinem Handymodell funktioniert, und vor dem Vorgang alle Unklarheiten beseitigen. Kommt es nämlich während des Vorgangs zu einem Fehler, kann der das System nachhaltig beschädigen. Im schlimmsten Fall bleibt danach sogar der Zugriff aufs Handy verwehrt.

Auch erlischt bei einigen Herstellern automatisch die Garantie, wenn das Handy gerootet wird. Deshalb sollte man vorher auf der Homepage oder beim Kundendienst des Herstellers Informationen einholen und dann abwägen, ob das Rooten trotzdem durchgeführt werden soll. Alternativ kannst du auf anderem Weg Android optimieren.

Das Rooten öffnet das System leider nicht nur für hilfreiche Custom ROMs, sondern macht es auch angreifbarer für Malware. Deshalb musst du bei einem gerooteten Handy besonders gut darauf achtgeben, welche Apps du installierst und welche Rechte du ihnen anschließend einräumst.

Wie Android-Rooten klappt

Als erstes musst du für das Android-Rooten eine Anleitung finden, die für dein Handymodell geschrieben wurde. Ist ein Schritt unklar oder ein Begriff unbekannt, solltest du erst alle Fragen klären, bevor du mit dem Rooten beginnst. Als Vorbereitung ist es immer wichtig, dass du ein Back-up der Smartphone-Daten machst. Viele Hersteller stellen dafür Software bereit.

Das Rooten selbst erfolgt entweder über eine spezielle App oder das Aufspielen einer alternativen Firmware per PC. Oft wird die zweite Variante empfohlen, weil sie sehr sicher ist. Du brauchst dafür natürlich neben einem Computer auch ein USB-Kabel, das die Verbindung zum Smartphone herstellt.

Bei allen drei Varianten sollte der Akku sicherheitshalber mindestens zu 50 Prozent geladen und das Handy im Entwicklermodus sein. Um es in Letzteren zu versetzen, muss man bei den meisten Android-Handys unter den allgemeinen Einstellungen die Telefoninfos finden und dort die Build-Nummer. Durch siebenmaliges Antippen dieser Nummer wird der Entwicklermodus aktiviert.

Fazit

  • Durch das Rooten eines Android-Smartphones wird es möglich, Veränderungen im und am Betriebssystem vorzunehmen.
  • Rooten sollte nicht leichtfertig und nur nach guter Vorbereitung durchgeführt werden, da es zu Garantieverlust und Softwareschäden kommen kann.
  • Bei jedem Handymodell funktioniert das Rooten etwas anders.

Foto:© Shutterstock/ Bloomicon

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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