24. März 2017

Getestet: Das Nubia Z11

Wer kennt das Nubia Z11? Wer es nicht kennt, hat definitiv was verpasst.

Nubia Z11 500

Wer zum Teufel ist Nubia?! – mag mancher sich nun vielleicht fragen. Doch keine Sorge, auch den "Kennern" der Branche ist die Marke aus Fernost auf dem europäischen Markt bisher noch relativ unbekannt. Umso interessanter finde ich, da gerade ein Außenseiter häufiger Mal für eine Überraschung gut ist.

Auf die Idee zu dem Test des Exoten kam ich zugegebenermaßen mehr durch Zufall, als mich ein Freund und Kollege bat, das Gerät für einige Woche unter Alltagsbedingungen auszuprobieren.

Als interessierter Nutzer sagte ich natürlich zu und machte mich sogleich daran, die neu gewonnene Technik zu begutachten. Als erstes fiel mir auf, dass das Z11 mit seinen 5,5 Zoll deutlich größer ist als mein bisherige 4,6 Zoll Xperia X Compact.

Nubia Z11 liegt gut in der Hand

Als passionierter Handy-in-Hosentaschenträger war dies für mich zunächst ein Dämpfer, doch überraschte mich zugleich die trotz allem sehr angenehme Griffigkeit, da das Z11 dank seiner flachen Form und der nur sanft abgerundeten Kanten erstaunlich gut in der Hand liegt.

Der Fingerabdrucksensor befindet sich, anders als bei vielen bekannten Geräten, auf der Rückseite des Z11, sodass das Entsperren doch recht intuitiv mit dem Zeigefinger der Führhand und ohne lästiges Umgreifen möglich ist. Der Abdrucksensor selbst funktionierte in allen Fällen direkt und ohne wiederholtes Auflegen des Fingers. 

  • 5,5 Zoll FullHD
  • Snapdragon 820
  • 4 GB RAM
  • Nubia UI 4
  • Kamera: 16 Megapixel
  • Akku: 3.000 mAh

Nun da das Gerät also betriebsbereit und stabil in der Hand lag, konnte ich mich dem Kernstück des Smartphones widmen: dem User-Interface. Dabei handelt es sich um eine sehr vertraut anmutende Android-Oberfläche mit allen gewohnten Funktionalitäten, die ein aktuelles Smartphone zu bieten haben muss.

Smartphone mit guter Ausstattung

Schnell versuchte ich dann das Z11 auch mit anderen Geräten meines smarten Heims zu verbinden. WLAN Erkennung und das Koppeln diverser Bluetooth-Schnittstellen verlief schnell und reibungslos und schon konnte ich nach Belieben Lichter dimmen, die Soundanlage dirigieren oder Videos auf dem TV streamen.

Eine erfrischende Neuerung stellt dabei die Infrarotschnittstelle am Z11 dar, mit der das Gerät auch als Multifunktionsfernbedingung verwendet werden kann. Dank eines selbstlernenden Algorithmus erkennt es auch ältere Geräte nach nur kurzer Zeit und kann mittels einer kleinen Bedienoberfläche etwa zum An-, Um-, Aus- sowie Laut- und Leiserstellen des Fernsehers genutzt werden.

Eine vollwertige Fernbedingung ersetzt es in meinen Augen dennoch nicht, da wichtige Funktionen wie etwa Senderguide oder Sleeptimer fehlen. Auch die bereits vorinstallierte Funktion "Bildschirm übertragen", mit der man das Interface auf andere Geräte projizieren können solle, schlug bei meinem heimischen Fernseher leider fehl.

Bedienung durch Gesten

Dafür eignet sich die fast rahmenlose Bildschirmoberfläche des Z11 selbst sehr gut, um kleinere Videos auch bequem auf dem Display zu streamen, sodass die Glotze im Test gelegentlich einfach ausblieb.

Die Touchoberfläche reagiert zudem ebenfalls sehr direkt und präzise, was mir besonders bei Benutzung der Tastatur auffiel, bei der es meiner Erfahrung nach gerade in der Eingewöhnungsphase an ein neues Smartphone häufiger mal zu interessanten Wortneuschöpfungen infolge von Tippschwierigkeiten kommt.

Ebenso geht auch die Navigation mithilfe  von "Kantengesten", bei denen man etwa durch leichtes Wischen über die Ränder des abgerundeten Displays wie in einem Buch durch die aktuell geöffneten Tasks blättern kann, schnell und angenehm von der Hand.

Gute Kamera, guter Akku

Zur Funktionalität der Kamera und der Laufzeit des Akkus kann ich demgegenüber nur bedingt Aussagen treffen, weil ich das Z11 sehr schnell auf Grund seiner Größe und Funktionalität mehr zum Multimedia-Werkzeug denn zum Alltagshandy auserkor.

Negativ fiel jedoch beides im Rahmen meines Tests nicht auf, da das Z11 bei normalem Hausgebrauch und im Standby-Modus erst nach etwa 5 Tagen wirklich Durst bekam. Auch die Kamera mit integrierter Sucher- und automatischer Auslöserfunktion lieferte bei den wenigen getätigten Versuchen im Tageslicht wirklich gut Ergebnissen.

 

Gute Alternative zu etablierten Herstellern

Hardwaretechnisch, optisch, wie auch bezüglich des Angebots an Funktionalitäten kann das Z11 meiner Meinung nach durchaus mit anderen aktuellen Android-Geräten aus dem Hause Samsung, Huawei und Sony mithalten und bietet darüber hinaus noch einige erfrischenden Neuerungen, die die Lust am Herumspielen wecken.

Mir persönlich ist das Z11, wie aber wohlgemerkt auch viele andere Exemplare dieser Generation, für den Alltagsgebrauch als vornehmliches Kommunikationsmedium leider etwas zu groß.

Wer aber für ein bisschen mehr Displaygröße die gewohnte Hosentaschenmentalität gern auch mal begräbt, dem kann ich nur empfehlen, sich den Neuling ruhig etwas genauer anzusehen.

Andreas

Andreas ist ein Zahlenfuchs - als Business Intelligence Analyst kennt er die Wünsche der Kunden und testet alle Smartphones, bevor sie überhaupt auf dem Markt sind.

Themen dieses Artikels

Smartphone

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