27. Februar 2017

Getestet: Das Nokia 150

Nokia ist wieder da! Der ehemalige Handy-Champion will es wissen und mit dem Nokia 150 gibt es einen Vorgeschmack.

Nokia 150 500

Nokia war einst wie Apple und Samsung, dominierte den Handy-Markt ohne ernsthafte Konkurrenz. Man war die Traube unter den Rosinen, der Einäugige unter den Blinden. Doch dann verpassten es die Finnen, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Das Imperium brach zusammen und Nokia verschwand von der Bildfläche.

Nun ist Nokia wieder da. Zwar handelt es sich mit HMD Global um ein neu gegründetes Unternehmen, dennoch will man in guter alter Tradition die Massen begeistern und den Platzhirschen mit innovativen Smartphones Konkurrenz machen. Wir haben uns das Nokia 150 angesehen, eins der ersten Handys der neu formierten Finnen-Fraktion.

Was ist Deine Meinung zum Design und zur Handhabung des Geräts

Das Nokia 150 ist wirklich winzig und komplett im Polycarbonat-Mantel eingehüllt. Klar, wirklich hochwertig fühlt es sich nicht an, wenn man als Alternative das iPhone 5s oder das Huawei P9 neben sich liegen hat. Aber darum geht es beim Nokia 150 nicht. Es ist ein Revival der eigenen vergangenen Größe und eine Hommage an die vergessene Zeit der Handys.

Das Display ist mit den 2,4 Zoll ebenfalls winzig und gewöhnungsbedürftig, aber immerhin in Farbe. Unnötig zu erwähnen, dass es mit den Smartphones von heute nicht mithalten kann. Viel Schnick Schnack gibt es nicht zu entdecken, das Nokia 150 ist minimalistisch designed, der Druckpunkt der Tasten gefällt – auch wenn die voreingestellten Töne ein wenig nerven.

Ansonsten bedient sich das Handy sehr innovativ und hervorzuheben ist sicher die bald verfügbare DualSIM-Funktion. Auch der Akku ist wechselbar – eine Funktion, die wir uns bei Apple und Kollegen wünschen. Snake und Nitro Racing sind als Games dabei, der MP3-Player und das FM-Radio sorgen für Unterhaltung – dank Kartenslot ist genügend Speicher für Musik mit dabei.

Leistung

Das Display löst mit 240x320 Pixel auf und der Akku kommt mit 1.020 mAh. Das sorgt für eine Laufzeit, die ihr euch als Smartphone-Nutzer nicht vorstellen könnt. Ihr wollt mal rund 22 Stunden am Stück telefonieren oder für einen Monat auf das Ladekabel verzichten? Dann seid ihr hier richtig.

In der heutigen Zeit vermisst man die Möglichkeit, mit dem Nokia 150 im Internet surfen zu können. Was den Prozessor und dessen Leistung angeht, hüllen sich die Finnen in Schweigen. Klar ist, es handelt sich um ein Telefon und diese Grundfunktionen deckt das Nokia-Handy gut ab. Mehr Leistung ist nicht vorgesehen und nicht vorhanden.

Kamera

Um mich selber zu zitieren: „Es handelt sich um ein Telefon.“ Ein Telefon hatte in früheren Zeiten keine Kamera und auch wenn das Nokia 150 eine besitzt, ist diese nicht brauchbar. Die VGA-Kamera ist ein Relikt alter Zeiten und wer ernsthaft eine Erinnerung aufnehmen will, der wird ob fehlender Schärfe und Farbe enttäuscht sein. 

Unser Fazit zum Nokia 150

Man bekommt das, wofür man zahlt. Für 40 Euro gibt es ein robustes Handy, das beim Runterfallen nicht für einen Herzstillstand beim Nutzer sorgt. Es ist ein perfektes Zweit-Handy, das man für Konzerte, die Kneipe oder Festivals haben will. Dank der Akkulaufzeit ist es ebenfalls der perfekte Notfall-Begleiter für Ausflüge und Reisen.

Die Polycarbonat-Hülle ist kratzfest, der Musik-Player sowie das Radio sind top. Irgendwie kann man auch sagen, dass das Nokia 150 sich an die Nutzer richtet, die seinerzeit mit einem Handy anfingen, bevor das Smartphone salonfähig wurde. Als Telefon ist es definitiv zu empfehlen, als Erstgerät in diesen Zeiten wohl nicht zu gebrauchen.

Würdet Ihr euer aktuelles Smartphone gegen das Nokia 150 tauschen?

Eine amüsante Frage, die ich mit einem NEIN beantworten kann. Ich nutze gerade noch das iPhone 5s sowie das Huawei P9 lite. Tauschen ist keine Option, ein Kauf allerdings schon. Im Sommer geht es aufs Deichbrand und das Avante Festival in Lissabon – ein robustes Handy fehlt mir. Nokia ist mir zudem sympathisch und das Nokia 150 bald mein neuer Begleiter.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

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