Xiaomi Mi 11 Pro und Lite: Gerüchte

Mit dem Xiaomi Mi 11 Pro und Mi 11 Lite erscheinen in Kürze zwei echte Hochkaräter. Wir haben die neuesten Gerüchte.

Vier verpackte Xiaomi-Smartphones nebeneinander

Nachdem Xiaomi zuletzt mit dem Mi 10T Pro und Lite für ordentlich Furore gesorgt hat, meldet sich der chinesische Hersteller nun mit einer neuen Flaggschiff-Serie zurück. Die Standard-Ausführung ist bereits Mitte März erschienen, das Xiaomi Mi 11 Pro und eine Lite-Version folgen in Kürze. Wir haben erste verheißungsvolle Infos zu den beiden letztgenannten Modellen parat.

Update: 22.04.2021

Xiaomi Mi 11 Lite erscheint gleich in doppelter Ausführung

Xiaomi hat sich dazu entschlossen, das Mi 11 Lite sowohl als 4G- als auch als 5G-Variante auf den Markt zu bringen. Die beiden Ausführungen unterscheidet jedoch nicht nur der Mobilfunkstandard; auch bei der Performance gibt es Abweichungen.

So kommt bei der 4G-Edition der Snapdragon-732G-Prozessor von Qualcomm zum Einsatz, während in der 5G-Ausgabe der etwas schnellere Snapdragon 780G werkelt. Die 5G-Variante ist zudem mit einer besseren Selfie-Cam und Bluetooth 5.2 ausgestattet.

Beiden Modellen gemeinsam ist das Kamerasystem, das auf der Rückseite verbaut ist. Dieses setzt sich aus einem lichtempfindlichen 64-MP-Hauptsensor, einer 8-MP-Ultraweitwinkellinse für extra detailreiche Aufnahmen und einer 5-MP-Tele-Makrolinse zusammen.

Wenn du mehr über das neue Mittelklasse-Smartphone von Xiaomi erfahren möchtest, solltest du unbedingt unseren ausführlichen Testbericht lesen!

Update: 10.03.2021

Beide Modelle mit Top-Darstellung

Sowohl das Xiaomi Mi 11 Pro als auch das Mi 11 Lite verfügen über ein hochwertiges AMOLED-Display, das aller Voraussicht nach mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz auftrumpfen wird. Damit bietet sich dir eine extrem flüssige Bedienung ohne Ruckler, was vor allem bei rechenintensiven Games von Vorteil ist. Die Frontkamera befindet sich bei beiden Modellen oben links in einem Punch Hole.

Beim Mi 11 Pro soll die Bildschirmdiagonale bei gut 6,8 Zoll und die Auflösung bei anständigen 3200 x 1440 Pixeln liegen. Das Panel des Mi 11 Lite ist mit knapp 6,7 Zoll marginal kleiner und löst mit 2400 x 1080 Pixeln auf. Damit setzt Xiaomi wie schon bei den Vorgängermodellen auf eine hohe Qualität in puncto Darstellung.

Mi-11-Ableger: Vielversprechende Details zur Kamera

Beide Mi-11-Ableger überzeugen mit hochmodernen Dreifach-Linsensystemen. Das Mi 11 Lite hat neben einem starken 64-MP-Weitwinkelsensor eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera und ein 5-MP-Telemakro-Objektiv vorzuweisen. Letzteres schafft einen 5-fach optischen Zoom, womit dir extrem detailreiche Nahaufnahmen gelingen. Hinzu kommt eine passable 16-MP-Selfie-Cam.

Das Linsensystem des Xiaomi Mi 11 Pro ist als Gesamtpaket sogar noch einen Tick überzeugender, auch wenn der Hauptsensor nur mit 50 MP knipst. Dafür bringt das Modell noch eine 20-MP-Ultraweitwinkellinse und eine 12-MP-Telefoto-Kamera mit. Auch diese soll zu einer 5-fach optischen Vergrößerung fähig sein. Die 20-MP-Frontkamera knipst zudem ordentliche Selfies.

Prozessor: Xiaomi setzt auf Snapdragon

Beim Xiaomi Mi 11 Pro soll der Snapdragon 888 im Inneren verbaut werden. Der Octa-Core-Chip von Qualcomm garantiert eine fulminante Performance und ist zudem noch 5G-kompatibel. Heißt: Bei entsprechender Infrastruktur kannst du mit Highspeed im mobilen Internet surfen.

Was den Prozessor des Xiaomi Mi 11 Lite angeht, sind sich die Experten nicht ganz einig. Sicher ist nur, dass es ebenfalls ein Chip aus dem Hause Qualcomm sein wird. Manche Leaker tippen auf den Snapdragon 775G, andere gehen vom Snapdragon 765G aus.

Aktuell verdichten sich die Anzeichen dahingehend, dass letztere Annahme zutrifft. Damit würde das Mi 11 Lite einen soliden Mittelklasse-Prozessor erhalten, der auch 5G ermöglicht. Es ist aber ebenso denkbar, dass das Lite-Modell sowohl in einer 4G- als auch in einer 5G-Version erscheint. Bei der 4G-Ausführung dürfte die Wahl dann auf den etwas langsameren Snapdragon 732G fallen.

Akku: Darum hat das Mi 11 Pro die Nase vorn

Bei der Akkuleistung liefern sich beide Modelle ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit einer Kapazität von 4500 mAh wird das Pro-Modell einen knappen Vorsprung verbuchen. Die Batterie des Xiaomi Mi 11 Lite bringt es „nur“ auf 4150 mAh, was aber immer noch aller Ehren wert ist und dir eine lange Nutzungsdauer von mindestens einem Tag ermöglicht.

Allerdings hat das Xiaomi Mi 11 Pro gegenüber der Lite-Variante einen großen Vorteil: Dank 120-W-Netzteil ist das Gerät im Nu wieder aufgeladen, zudem kannst du das Mi 11 Pro auch kabellos laden. Das Mi 11 Lite schaut hier in die Röhre: Geladen wird mit gerade mal 33 W, eine Wireless-Funktion existiert nicht.

Xiaomi Mi 11 Pro: Release Date naht

Ein klein wenig Geduld brauchen wir noch, bis das Xiaomi Mi 11 Pro und das Mi 11 Lite im Handel erhältlich sind. Zumindest soll aber Ende März schon mal das offizielle Launch-Event für die beiden Modelle stattfinden. Somit ist es wahrscheinlich, dass die beiden Ableger im April, spätestens im Mai auf den Markt kommen.

Wie viel Geld du für die Xiaomi-Mi-11-Ableger hinblättern musst, ist noch nicht bekannt. Leaker sagen im Hinblick auf das Xiaomi Mi 11 Pro einen Preis von mehr als 600 Euro voraus. Das Xiaomi Mi 11 Lite bekommst du dagegen wohl für weniger als 400 Euro.

Das Wichtigste im Überblick

  • Sowohl das Xiaomi Mi 11 Pro als auch das Mi 11 Lite sollen ein AMOLED-Panel mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz erhalten. Das Display des Pro-Modells soll gut 6,8 Zoll groß sein, der Bildschirm der Lite-Ausführung wird knapp 6,7 Zoll messen.

  • Beide Modelle sollen eine leistungsstarke Triple Cam inklusive Telelinse bekommen. Letztere soll jeweils einen 5-fach optischen Zoom erreichen.

  • Xiaomi setzt auf Qualcomm-Chips: Das Xiaomi Mi 11 Pro wird wohl mit einem Snapdragon 888 ausgestattet werden, das Mi 11 Lite mit einem Snapdragon 765G. Eventuell wird es vom Mi 11 Lite noch eine 4G-Variante mit einem Snapdragon 732G geben.

  • Rätselraten herrscht noch bei den Preisen. Diverse Leaker prognostizieren für das Xiaomi Mi 11 Pro einen Preis von mehr als 600 Euro. Die Lite-Variante gibt’s wohl für unter 400 Euro.

Foto: ©Shutterstock/Jack Skeens

Simon

Simon hat immer die neuesten Informationen und einen Kaffee in der Hand. Bei beidem setzt der Norddeutsche auf Qualität. Richtig unkritisch ist er nur, wenn es um die Küste und Gin Tonic geht.

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