Oppo Reno6: Die neuesten Gerüchte

Kaum ein Hersteller ist derzeit so produktiv wie Oppo. Gleich vier neue Reno-Modelle sollen 2021 erscheinen.

Die Rückseite eines Oppo-Smartphones

Mit den Find-X-Modellen hat sich der chinesische Hersteller Oppo in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Sparfüchse schwören dagegen auf die etwas günstigere Reno-Serie. In diesem Jahr erscheint bereits die sechste Generation der beliebten Reihe. Wir haben erste Infos zum Oppo Reno6.

Oppo Reno6: Top-Darstellung und erstklassige Ladezeiten

Das Basis-Modell der Reno6-Serie soll Gerüchten zufolge mit einem 6,4 Zoll großen Panel ausgestattet sein, das mit Full HD+ auflöst. Da Oppo bei seinem neuen Schützling auf die hochmoderne AMOLED-Technologie zurückgreifen wird, können wir zudem mit satten Kontrasten und einer hohen Farbintensität rechnen. Die Bildwiederholrate soll bei ordentlichen 90 Hz liegen.

In Sachen Kamera baut Oppo wohl auf ein Dreifach-Setup, das sich aus einer 64-MP-Weitwinkellinse, einer 8-MP-Ultraweitwinkellinse und einer 2-MP-Makrolinse zusammensetzen soll. Wer gerne Selfies knipst, wird an der 32-MP-Frontkamera seine Freude haben.

Für eine anständige Rechenleistung und rasante 5G-Verbindungen wird der Dimensity 900 sorgen, ein achtkerniger Mittelklasse-Chipsatz aus dem Hause MediaTek, der eine maximale Taktrate von passablen 2,4 GHz erreicht.

Und auch sonst soll das Oppo Reno6 einiges an Power im Gepäck haben: So wird die Akkukapazität vermutlich bei starken 4300 mAh liegen. Erwähnenswert ist aber vor allem, dass sich die Batterie Gerüchten zufolge mit 65 W laden lässt. Dadurch ist der Akku im Nu wieder voll. Kabelloses Laden wird dagegen leider nicht möglich sein.

Hinter dem Einstiegspreis steht noch ein dickes Fragezeichen; laut Branchen-Kennern ist ein Betrag von 350 bis 400 Euro wahrscheinlich.

Oppo Reno6 Pro: Flottes Arbeitstempo dank Dimensity 1200

Hinsichtlich der Darstellung gibt es kaum Unterschiede zwischen der Basis-Variante und dem Oppo Reno6 Pro. Letzteres soll mit einer Bildschirmdiagonale von 6,55 Zoll ein kleines bisschen größer ausfallen; womöglich ergeben sich daraus minimale Abweichungen hinsichtlich der Pixeldichte.

Auch die Kamera dürfte im Wesentlichen mit dem Linsensystem des Basis-Modells übereinstimmen. Allerdings vermuten Insider, dass Oppo dem Reno6 Pro zusätzlich noch einen 2-MP-Tiefensensor spendieren wird.

Im Hinblick auf die Performance wird die Pro-Ausführung aller Voraussicht nach besser abschneiden als das kleine Geschwisterlein. So soll das Gerät mit dem Dimensity-1200-Chipsatz bestückt werden, einem ebenfalls 5G-kompatiblen SoC, das eine Taktrate von sagenhaften 3 Ghz erreicht. Der Akku soll eine Kapazität von 4500 mAh besitzen – ein solider Wert.

Preislich wird sich das Oppo Reno6 Pro vermutlich bei etwa 450 Euro einpendeln.

Oppo Reno6 Pro+: Verheißungsvolle Details zur Kamera

Den deutlichsten Vorsprung wird das Reno6 Pro+ voraussichtlich in puncto Kamera verbuchen. Leaks haben ergeben, dass Oppo sein neues Premium-Modell mit einer hochkarätigen Quad Cam ausstatten wird. Neben einer 50-MP-Weitwinkellinse sollen eine 16-MP-Ultraweitwinkellinse, ein 2-MP-Tiefensensor sowie eine 13-MP-Telelinse für besonders schicke Nahaufnahmen mit an Bord sein.

Angetrieben wird das Reno6 Pro+ vom Snapdragon 870, einem 5G-kompatiblen Acht-Kern-Chipsatz von Qualcomm. Mit einer maximalen Taktrate von 3,2 GHZ übertrumpft der Oberklasse-Prozessor den Dimensity 1200 ganz knapp. Ein etwas höheres Arbeitstempo dürfte die Folge sein.

Ansonsten wird es im Vergleich zum Oppo Reno6 Pro wohl keine größeren Abweichungen geben. Display, Akku und die weitere Ausstattung sollen nach der Einschätzung von Branchen-Experten identisch sein. Aufgrund des besseren Kamera-Setups und des schnelleren Prozessors wird das Modell aber ein klein wenig teurer sein. Wir gehen von etwas mehr als 500 Euro aus.

Oppo Reno6 Z: Budget-Variante mit klitzekleinen Abstrichen

Es ist gut möglich, dass sich mit dem Oppo Reno6 Z noch ein weiteres Modell dazugesellt. In Bezug auf die technischen Specs wird es aber kaum Unterschiede zur Basis-Variante geben. Lediglich beim Prozessor könnte sich Oppo für eine etwas langsamere Option entscheiden. Im Raum steht der Dimensity 800U von MediaTek, ein achtkerniger Mittelklasse-Chip, der mit maximal 2,4 GHz taktet.

Der Preis dürfte beim Oppo Reno6 Z etwas niedriger ausfallen als beim Basis-Modell. Die 350-Euro-Marke dürfte somit unterschritten werden.

Oppo Reno6: Infos zum Release sind rar gesät

Was den Release auf dem deutschen Markt anbelangt, herrscht noch große Unsicherheit. Ein genaues Erscheinungsdatum hat noch kein Leaker herausfinden können. Möglicherweise kommen die Reno6-Modelle hierzulande auch unter einem anderen Namen heraus oder – wir wollen es nicht hoffen – Oppo verzichtet sogar ganz auf eine Veröffentlichung in Europa.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die technischen Specs des Oppo Reno6 stehen wohl weitestgehend fest. Vermutet werden ein 6,4 Zoll großes AMOLED-Display mit Full-HD+-Auflösung, eine Triple Cam mit 64-MP-Weitwinkellinse und ein Dimensity-900-Chipsatz mit 5G-Kompatibilität.

  • Das Oppo Reno6 Pro soll mit einer Bildschirmdiagonale von 6,55 Zoll etwas größer ausfallen. Zudem bekommt das Modell wohl zusätzlich einen Tiefensensor und mit dem Dimensity 1200 einen etwas schnelleren Prozessor.

  • Das Oppo Reno6 Pro+ – die zweite Premium-Variante – soll anstelle einer 2-MP-Makrolinse eine 13-MP-Telelinse erhalten. Darüber hinaus wird mit dem 5G-fähigen Snapdragon 870 wohl ein waschechter Oberklasse-Chip für die Performance sorgen.

  • Mit dem Oppo Reno6 Z könnte noch ein Budget-Modell mit einem etwas langsameren Chipsatz hinzukommen.

  • Ob und wann die Reno6-Serie in Deutschland auf den Markt kommt, ist weiterhin unklar. Möglicherweise erscheinen die Modelle auch unter einem anderen Namen.

Foto: ©Shutterstock/Framesira

Simon

Simon hat immer die neuesten Informationen und einen Kaffee in der Hand. Bei beidem setzt der Norddeutsche auf Qualität. Richtig unkritisch ist er nur, wenn es um die Küste und Gin Tonic geht.

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