Gerüchte zum Samsung Galaxy S22

Bei Samsung geht es Schlag auf Schlag: Nach dem Galaxy S21 FE folgt im Februar das Galaxy S22.

Mehrere Samsung-Handys.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, die derzeit im Umlauf sind, wird sich das Galaxy S22 in die Riege hochklassiger Samsung-Smartphones nahtlos einfügen. Der renommierte Hersteller aus Südkorea hat nämlich an einigen Schrauben gedreht und die eine oder andere (vermeintliche) Schwachstelle ausgemerzt.

Optik: Vier Farben stehen zur Auswahl

Gleich in vier Farben soll das neue Samsung Galaxy S22 erhältlich sein: in Grün, Rosé-Gold, Schwarz und Weiß. Das will zumindest ein Insider in Erfahrung gebracht haben. Ansonsten soll das Modell in optischer Hinsicht stark seinem Vorgänger ähneln. Die Ecken sind wieder leicht abgerundet und der Kamerabuckel auf der Rückseite ragt leicht hervor.

Apropos Rückseite: Diese wird wohl etwas hochwertiger wirken als zuletzt, denn Samsung setzt diesmal auf einen edlen Glasrücken. Beim Galaxy S21 war der Rahmen noch aus einem verstärkten Polycarbonat-Gemisch gefertigt, lediglich die beiden Premium-Modelle Galaxy S21+ und Galaxy S21 Ultra waren aus Glas hergestellt.

Display: AMOLED-Technologie wird für grandiose Kontraste sorgen

Allzu viele Details zum Display liegen bis dato noch nicht vor. Branchen-Kenner gehen allerdings fest davon aus, dass Samsung ein AMOLED-Panel mit einer adaptiven 120-Hz-Rate verbauen wird. Damit dürfte das Panel in puncto Kontraste und Bedientempo sehr gut abschneiden. Auch die Helligkeitswerte sollen sich auf einem höheren Level bewegen als zuletzt, so der Leaker Ice Universe.

Die Auflösung wird laut Gerüchteküche bei 2340 x 1080 Pixeln liegen, was bei einer Bildschirmdiagonale von knapp 6,1 Zoll zu einer erstklassigen Pixeldichte von 425 ppi führen würde. In Sachen Schärfe gibt’s also ebenfalls nichts zu meckern.

Kamera: Samsung setzt auf „echte“ Telelinse

Das Kamera-Setup soll beim Samsung Galaxy S22 aus drei Sensoren bestehen. Die Hauptarbeit wird wohl eine lichtstarke 50-MP-Weitwinkelkamera mit Bildstabilisator übernehmen. Bei letzterem könnte es sich um die Sensor-Shift-Technologie handeln, eine innovative und besonders effektive Form der Bildstabilisierung, die auch bei der Hauptkamera des iPhone 13 zu finden ist.

Darüber hinaus wird Samsung seinem neuen Schützling eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 10-MP-Telefoto-Kamera mit 3-fachem optischem Zoom spendieren. Wer mit seinem Smartphone hochwertige Nahaufnahmen knipsen möchte, dürfte sich darüber ganz besonders freuen. Beim Galaxy S21 setzte Samsung nämlich „nur“ auf eine Art Hybridzoom.

Prozessor: Kommt der brandneue Snapdragon-Chip?

Welcher Prozessor das neue Samsung-Modell ankurbeln wird, ist im Moment noch völlig offen. Einige Leaker tippen auf den neuen Snapdragon 8 Gen 1 von Qualcomm. Dessen Leistungsdaten klingen fast zu schön, um wahr zu sein. Eine maximale Taktrate von 3 GHz, dazu eine hochmoderne Grafikeinheit und Top-Werte in Sachen Effizienz soll der 5G-kompatible Octa-Core-Chip bieten.

Die aktuelle Halbleiterkrise könnte Samsung jedoch einen Strich durch die Rechnung machen. Daher steht im Raum, ob der Hersteller womöglich wieder auf einen selbst entwickelten Chip zurückgreift. Hierbei würde es sich um den Exynos 2200 handeln, einen ebenfalls achtkernigen Prozessor, der zwar ein solides Tempo erreicht, aber leider nicht ganz so flott arbeitet wie der Snapdragon-Chip.

Samsung Galaxy S22 Ultra: Der neue Überflieger

Wenn dir die technischen Specs des Galaxy S22 noch nicht gut genug sind, kannst du dich stattdessen auch für eine der beiden Premium-Varianten entscheiden. Zur Auswahl stehen neben der Basis-Version noch das Galaxy S22+ und das Galaxy S22 Ultra. Vor allem zu letzterem sind bereits einige vielversprechende Details ans Tageslicht gekommen.

Das Modell soll einen großen 6,8-Zoll-Screen und, wie sein Vorgänger, zwei Telelinsen erhalten. Der beliebte S Pen ist ebenfalls mit an Bord, womit das Galaxy S22 Ultra auch als inoffizieller Nachfolger des Galaxy Note 20 gesehen werden kann. Last but not least soll der Arbeitsspeicher mit 12 GB deutlich üppiger ausfallen als beim Galaxy S22, das nur 8 GB RAM mitbringt.

Samsung Galaxy S22: Release Date Ende Februar

Unzählige Samsung-Fans fragen sich: „Wann kommt endlich das Samsung Galaxy S22 raus?“ Einen fixen Termin für den Release hat der Hersteller leider noch nicht bekanntgegeben. Branchen-Experten sind sich jedoch sicher, dass das Modell Ende Februar in die Läden kommt. Am 8. Februar wird das Gerät bereits im Rahmen eines Launch-Events vorgestellt.

Der Preis könnte allerdings wesentlich höher ausfallen als erwartet. Die günstigste Ausführung des Samsung Galaxy S22 mit 128 GB Gerätespeicher und 8 GB RAM kostet wohl um die 910 Euro. Für die Einstiegsvariante des Galaxy S22 Ultra (256 GB, 12 GB RAM) sind sogar rund 1430 Euro fällig. Die steigende Inflation und die globale Chipkreise dürften hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Leaker haben herausgefunden, dass das Samsung Galaxy S22 diesmal einen schicken Glasrücken anstelle eines Kunststoff-Rahmens bekommt.

  • Als Display soll ein AMOLED-Panel mit 120-Hz-Frequenz zum Einsatz kommen. Dank Full-HD-Auflösung wirst du dich über eine knackige Schärfe freuen können.

  • Neben einem optisch stabilisierten 50-MP-Weitwinkel- und einem 12-MP-Ultraweitwinkelsensor wird Samsung beim Galaxy S22 eine waschechte 10-MP-Telefoto-Linse mit 3-fachem optischem Zoom verbauen.

  • Unklar ist noch, für welchen Chipsatz sich Samsung entscheiden wird. Neben dem leistungsstarken Snapdragon 8 Gen 1 kommt auch der hauseigene Exynos 2200 infrage.

  • Neben dem klassischen Galaxy S22 wird unter anderem eine Ultra-Variante mit größerem Bildschirm, doppelter Teleoptik und S Pen erscheinen.

  • Die Einstiegsvariante des Galaxy S22 kostet wohl um die 910 Euro.

Foto: ©Shutterstock/Framesira

Simon

Simon hat immer die neuesten Informationen und einen Kaffee in der Hand. Bei beidem setzt der Norddeutsche auf Qualität. Richtig unkritisch ist er nur, wenn es um die Küste und Gin Tonic geht.

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