16. August 2018

News von WhatsApp, Google und Amazon

News von WhatsApp: Künftig wird ein Backup keinen Speicher auf Google Drive mehr fressen.

Caschys Rückblick

Während die Technikwelt langsam in Richtung Berlin und die anstehende IFA 2018 blickt, gab es auch in den vergangenen Tagen wieder ein paar interessante Neuigkeiten.

WhatsApp: Backups ohne Speicher

Google und Facebook, eigentlich eher zu Konkurrenten zählend, machen gemeinsame Sache in einem Bereich. Dieser Bereich heißt WhatsApp und bezieht sich auf Backups.

Sorgt man per Google Drive dafür, dass man seine WhatsApp-Inhalte auch im Falle des berühmten Falles nicht verliert, wird dies künftig nicht mehr auf den Speicherplatz bei Google Drive angerechnet.

Das WhatsApp Backup verbraucht nun keinen Speicherplatz mehr.

Egal ob man die kostenlose Version nutzt oder sich zusätzlichen Speicher bei Google Drive gekauft hat. Spätestens ab Mitte November werden die Backups nicht mehr angerechnet, es kann aber auch schon vorher bei den Nutzern auftauchen.

Wichtig zu wissen ist hier allerdings: Backups, die älter als ein Jahr sind, werden automatisch gelöscht. Das sollte bei regelmäßigen Backups, die WhatsApp ja auch automatisch anfertigen kann, nicht so das Problem darstellen. Für Nutzer, bei denen große Speichermengen durch WhatsApp anfallen, sicher eine sehr willkommene Neuerung.

Twitter sperrt Drittanbieter

Weniger erfreuliches gibt es von Twitter zu berichten. Das Social Network hat – wie bereits vor längerer Zeit angekündigt – seine Schnittstellen für Drittanbieter-Apps beschnitten.

Das hat zur Folge, dass beliebte Drittanbieter-Clients wie Tweetbot oder Twitterrific nun nicht mehr so funktionieren, wie es der Nutzer gewohnt ist. Echtzeit-Pushmitteilungen entfallen und die Timeline kann nicht mehr gestreamt werden.

Twitter bietet zwar für alle Systeme auch eigene Apps an, diese sind aber nicht bei jedem in gleichem Umfang beliebt. Schon bisher konnten bestimmte Twitter-Funktionen, zum Beispiel das Umfragetool, nur mit den offiziellen Clients genutzt werden.

Das Ziel von Twitter ist natürlich, die Nutzer zu den offiziellen Clients zu bewegen – und zwar getreu dem Motto: Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Ob der Plan so aufgeht, wird sich zeigen. Twitter vergisst ganz offenbar, dass es vor allem Drittanbieter-Apps waren, die Twitter einmal groß gemacht haben.

Android 9: Motorola mit Infos

Android Pie wurde die Tage offiziell von Google veröffentlicht, viele Nutzer fragen sich nun natürlich, wann  oder ob sie denn auch die neue Android-Version erhalten. Motorola hat sich dazu nun schon handfest geäußert, wie es diesbezüglich ausschaut.

Ab Herbst 2018 werden die Modelle moto z3, moto z3 play, moto z2 force edition, moto z2 play, moto x4, moto g6 plus, moto g6 und moto g6 play das Update auf Android Pie erhalten. Wann genau, das steht noch nicht fest, aber immerhin weiß man als Besitzer eines der Geräte, dass es wohl auf jeden Fall kommen wird.

Google Coach: Persönlicher Fitness-Trainer

Kommen wird auch Google Coach, ein persönlicher Fitness-Trainer, den Google wohl für Smartwatches mit Wear OS plant. Anstatt einfach nur Fitnessdaten zu sammeln, so wie es mit Google Fit bereits der Fall ist, wird der Nutzer auch gleich noch Trainingstipps erhalten, natürlich individuell auf selbigen zugeschnitten.

Die Tipps sollen sich aber nicht nur auf Aktivitäten beziehen, sondern auch gleich in den Bereich Ernährung übergreifen. Essenspläne, unter Einbeziehung des Kalenders, direkt mit Einkaufsliste.

Bis dahin ist es sicher noch ein längerer Weg, aber das Ziel ergibt Sinn. Gerade auf Wearables, die bislang vor allem im Fitnessbereich populär sind und wo auch eine sehr große Konkurrenz zwischen den Herstellern herrscht.

Google Word Coach: Spielerisch lernen

Von der Couch aus kann man hingegen einen anderen Google Coach nutzen, nämlich den Google Word Coach. Jener erscheint, wenn man bei Google nach der Übersetzung für ein englisches Wort sucht, dann bekommt man nämlich eine Art Quiz angeboten.

Hier kann man dann in mehreren Leveln Fragen zu dem eben gesuchten Wort beantworten, zum Beispiel muss man das Gegenteil finden oder das Wort auf einem Bild erkennen.

Das ist eine spannende Sache, vor allem für Nutzer, die gerade Englisch lernen. Das Beschäftigen mit dem Wort lässt es leichter im Gehirn verankern, als wenn man sich lediglich die Übersetzung von Google ausspucken lässt.

Muss man sich natürlich auch drauf einlassen, von nix kommt bekanntlich nix. Zum Ausprobieren einfach mal ein englisches Wort in die Google-Suche eingeben und dann auf den Kasten direkt unter der Übersetzung schauen. Google als Vokabeltrainer, da gibt es wohl schlechtere Lehrer.

Amazon Alexa in Fahrzeugen

Amazons Sprachassistent Alexa ist bereits in zahlreichen Geräten zu finden, auch abseits der smarten Lautsprecher. Mit dem neuen Alexa Auto SDK könnte sich das ganz schnell noch weiter verbreiten, Entwicklern wird es so sehr einfach gemacht, Alexa auch in Fahrzeuge zu bringen.

Der Kampf um die Fahrzeug-Dashboards ist groß, Android Auto, Apple Car Play, alle möchten sie die Nummer Eins im Fahrzeug sein. Und der Nutzer? Der hat die Qual der Wahl, zudem muss er mit den trägen Entwicklungen der Automobilhersteller kämpfen, die auch noch ein Wörtchen im Bereich Infotainment mitreden möchten.

Oftmals leider eher schlecht als recht, insofern ist jeder externe Ansatz sehr begrüßenswert. Dass man heute allerdings schon eine Kaufentscheidung aufgrund der unterstützten Sprachassistenten trifft, ist wohl eher unwahrscheinlich, wird künftig aber sicher eine immer tragendere Rolle spielen. Amazon ist mit Alexa jedenfalls bereit.

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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