06. April 2018

WhatsApp hui - Facebook pfui

Im Rückblick wirft Caschy einen Blick auf den Datenskandal bei Facebook und freut sich auf ein Update bei WhatsApp.

Caschys Rückblick

Die letzten Wochen wurden im Bereich Internet vor allem von Facebook beherrscht. Leider nicht im positiven Sinn, sondern wegen des Abgriffs von privaten Nutzerdaten.

Zwar alles durch offizielle Tools und natürlich auch nur Daten, die Nutzer irgendwann einmal angegeben haben, aber Facebook steht dennoch in keinem guten Licht da.

Mittlerweile ist bekannt, dass Facebook auch dafür missbraucht wurde, woanders abhanden gekommene Daten mit Personen zu verknüpfen. Einfach die vorhandenen Daten durch Facebook jagen und schauen, bei wem es Treffer gibt – ganz vereinfacht ausgedrückt.

Mit Facebook richtig umgehen

Facebook hat mittlerweile zahlreiche Änderungen im Umgang mit Nutzerdaten angekündigt, die Nutzer selbst sollen viel mehr Kontrolle erhalten. Aber das sind eben alles erst Dinge, die erst dann bedacht werden, wenn das Unheil bereits seinen Lauf genommen hat.

Vielleicht auch ein Lernprozess für alle, Vergleichbares gab es bislang ja nicht. Weder in Sachen Vernetzung, noch in Sachen umfassender Datenabgriff (vom Yahoo-Skandal mal abgesehen, aber Facebook weiß doch ein bisschen mehr über seine Nutzer).

Nutzern kann man immer nur raten, vorsichtig mit angegeben Daten umzugehen. Nur das angeben, was man wirklich ohne Bauchschmerzen angeben möchte.

Und vielleicht auch nur solchen Apps Zugriff auf Daten gewähren, von denen man etwas sicherer sein kann, dass sie keinen Missbrauch betreiben. Es muss nicht jedes "Welches Tier bist du?"-Quiz mitgemacht werden.

Neuigkeiten bei WhatsApp

Erfreulichere Nachrichten gibt es da aus einer anderen Facebook-Ecke, von WhatsApp. Neue Funktionen für Android und iOS. Nutzer der Beta-Version für Android können ab sofort Sprachnachrichten aufnehmen, ohne den Aufnahme-Button die ganze Zeit gedrückt halten zu müssen.

Antippen, hochschieben, loslassen. iOS-Nutzer können seit ein paar Tagen auf ein Widget für die Heute-Ansicht zugreifen. Dieses zeigt nicht nur aktuelle Chats an, sondern auch Status-Mitteilungen. Schnellerer Zugriff auf die Inhalte und vielleicht auch eine bessere Übersicht für den schnellen Blick auf das Smartphone.

Update bei Documents

Ein App-Update gab es auch für Documents, einer App, die auf keinem iPhone oder iPad fehlen sollte. Dabei handelt es sich um einen Datei-Manager, der Zugriff auf bekannte Clouddienste oder eigene Server gibt.

Inklusive Entpack-Tool (sehr praktisch für gezippte Downloads) und einem Mediaplayer, der so ziemlich jedes Bild-, Ton- und Videoformat beherrscht. Mit dem Update lassen sich nun PDF-Dateien zweiseitig anzeigen, sodass man durch sie wie durch ein Buch blättern kann.

Auch ist es jetzt möglich, Dateien zwischen verschiedenen Cloudspeicher-Diensten per Drag & Drop zu verschieben. Neuerungen gibt es auch beim Mediaplayer, Songs und Videos lassen sich vor- und zurückspulen, indem man die jeweilige Seite einfach doppelt antippt.

Insgesamt eine sehr starke App, die mit jedem Update noch nützlicher wird und bislang unter iOS auch konkurrenzlos ist, was den Funktionsumfang angeht. Eines der besten Features der App ist auch der Preis, sie kann nämlich kostenlos geladen werden.

Google stellt den Dienst ein

Goo.gl wird eingestellt! Nein, nicht Google, sondern Googles URL-Kürzer. Ab dem 13. April werden können Neu-Nutzer nicht mehr darauf zugreifen, wer den Dienst aber genutzt hat, dem bleibt er noch bis 30. März 2019 vollumfänglich erhalten.

Man braucht auch keine Angst um bereits erstellte Kurzlinks haben, diese werden auch nach der Einstellung weiter funktionieren. Einen direkten Ersatz hat Google noch nicht, aber dafür gibt es ja Dienste wie bit.ly oder ow.ly.

Allerdings bringen viele Webseiten mittlerweile auch ihren eigenen URL-Kürzer mit, sodass man gar nicht mehr gezwungen ist, dies selbst zu erledigen, falls man einmal einen längeren Link gekürzt teilen möchte.

News auch von Cloudflare

Neues ausprobieren können Internet-Nutzer mit dem neuen DNS von Cloudflare. Cloudflare ist einigen vielleicht als der Dienst bekannt, der dafür sorgt, dass eine Webseite noch erreichbar ist, wenn der Server eigentlich streikt.

Und DNS kennt man eventuell, weil man schon mal die 8.8.8.8 von Google im Router eingetragen hat, um schneller unterwegs zu sein. Nun liefert Cloudflare mit 1.1.1.1 ebenfalls eine Nutzung für die Massen.

Interessant ist dabei der Fokus auf Privatsphäre. Daten werden nur 24 Stunden gespeichert und es werden auch nur solche erhoben, die unbedingt benötigt werden. Interessant deshalb, da es sich um einen US-Firma handelt, da gelten andere Datenschutzgesetze als bei uns und auch der Staat selbst sieht sich gerne einmal um.

Man muss sich nur an die Snowden-Enthüllungen erinnern. Oder eben an Facebook, um den Kreis zu schließen.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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