19. April 2018

Was tun, wenn Apps sich verabschieden?

Was passiert, wenn Anbieter ihre Dienste einstellen? Ob Navigon, Vodafone Wallet oder auch Opera VPN - darauf ist zu achten.

Caschys Rückblick

Gibt es an dieser Stelle normalerweise einen Hinweis auf die Neuigkeiten, die sich in den letzten Tagen so angesammelt haben, starten wir diesmal mit zwei Dingen, die bald nicht mehr verfügbar sein werden.

Navigon stellt den Dienst ein

Navigon ist ein alter Hase im Bereich der Navigation, seit 25 Jahren ist das Unternehmen am Markt tätig. Nun folgt die Einstellung der Navigations-Apps. Bei den Nutzern waren diese sehr beliebt, allerdings gab es von diesen wohl nicht allzu viele.

Die kostenlose Konkurrenz durch die Navigations-Apps von Google und Co. war wohl einfach zu stark, auf der Webseite heißt es kurz und knapp "Macht's gut! Navigon verabschiedet sich. Wir sagen Danke für eine aufregende Zeit."

Betroffen sind alle Garmin Navigations-Apps: Navigon, Navigon Regions und Navigon Cruiser. Aufpassen müssen hier Android-Nutzer, die ein Abo abgeschlossen haben, sie müssen das Abo via Play Store kündigen.

Mitte Mai wird es keine In-App-Käufe mehr geben, wer eine lebenslange Lizenz erworben hat, kann die App noch mindestens zwei Jahre nutzen. Nutzer sollten einfach einmal auf der Seite vorbei schauen und sich informieren, ob sie noch irgendetwas beachten müssen.

Vodafone Wallet wird eingestellt

Eingestellt wird auch die letzte mobile Bezahllösung eines Mobilfunkbetreibers. Vodafone Wallet verabschiedet sich zum 28. Juni 2018. Zu diesem Stichtag wird es dann keinen Zugriff mehr auf Transaktionshistorie oder Veranstaltungs-Tickets geben.

Letztere sollte man indes auf anderem Weg sichern, falls man für einen späteren Zeitpunkt noch Tickets hat.

Weitere Fragen zur Einstellung, die sonst nicht weiter von Vodafone kommentiert wird, werden auf einer extra eingerichteten Seite beantwortet. Mal sehen, wie sich das Thema Mobile Payment in Deutschland nun weiter entwickelt. Oder ob überhaupt, es sieht aktuell mehr als mau aus.

Das Ende von Opera VPN

Hat jemand Einstellung gesagt? Da möchte auch Opera ein Wörtchen mitreden. Bereits zum 30. April wird Opera VPN eingestellt, ein Dienst, der für Android und iOS als App verfügbar war.

Opera empfiehlt den Umstieg auf SurfEasy Ultra VPN und gibt ehemaligen Opera VPN Gold-Nutzern ein kostenloses 1-Jahres-Abo mit auf den Weg.

Sky stellt Sky Q vor

Alles neu macht der Mai bei Sky. Naja, nicht alles, aber mit Sky Q wird es eine neue App für Apple TV sowie Smart TVs von Samsung geben. Diese vereint nicht nur die verschiedenen Sky-Angebote unter einem Dach, sondern bietet auch gleich Zugriff auf die Mediatheken von ARD und ZDF und ermöglicht eine Verknüpfung mit Netflix.

Aber auch neue Hardware wird es von Sky geben. Im Sommer sind eine Sky Soundbox ebenso geplant wie Sky Q Mini, eine Multiroom-IP-Box. Außerdem soll dann auch eine Sprachsteuerung eingeführt werden. Genaue Details wird Sky dann aber zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Google ermittelt gegen Falschaussagen 

Ob ein Android-Smartphone Sicherheits-Patches erhält oder nicht, das liegt im Ermessen des Herstellers. Allerdings scheint sich mancher Hersteller auch mit Patches zu brüsten, die dann gar nicht auf dem Smartphone vorhanden sind.

Das hat SRLabs bei einer lang andauernden Untersuchung von zahlreichen Smartphone-Modellen herausgefunden. Einzelnen Smartphones fehlen zahlreiche Implementierungen von Patches, obwohl diese ausgewiesen wurden. Dem Nutzer wird also Sicherheit vorgegaukelt, wo es gar keine gibt.

Allerdings ist es in der Realität auch so, dass das Ausnutzen dieser Lücken in der Regel schwieriger ist als die Geräte auf andere Weise, zum Beispiel durch Social Engineering, zu kompromittieren.

Google hat angekündigt, die Sache zu untersuchen und die Hersteller auch entsprechend zur Rede zu stellen. Diese verpflichten sich als zertifizierte Hersteller nämlich zur Auslieferung der Patches.

Auch ist es möglich, dass Patches deswegen nicht vorhanden sind, weil die entsprechende Komponente in einem Smartphone-Modell gar nicht vorhanden ist.

Krebs mit Google-Mikroskop erkennen

Augmented Reality und Machine Learning – die Buzzwörter schlechthin, wenn man sich aktuell in der modernen Unterhaltungselektronik anschaut. Google nutzt diese Technologien aber auch für viel wichtigere Dinge. So lässt sich mit Hilfe eines Augmented-Reality-Mikroskops und Machine Learning Krebs erkennen.

Künstliche neuronale Netzwerke können Metastasen in Lymphknoten mit einer Genauigkeit erkennen, die einem erfahrenem Pathologen gleich kommt. Die Technik visualisiert die Ergebnisse dann so, dass sie auch leicht erkennbar sind.

Das sind immer so Geschichten, die sehr schön zeigen, dass die großen Konzerne eben nicht nur das nächste Smartphone an den Mann bringen möchten, sondern sich auch um Dinge Gedanken machen, die Potential zur Veränderung der Menschheit haben. Eine bessere Krebserkennung gehört da zweifelsohne dazu.

Google Chrome mit Update

Google Chrome hat ein Update erhalten, das endlich wieder eine Funktion zurückbringt, die es schon einmal gab. So ist es nun wieder möglich, gespeicherte Login-Daten zu exportieren.

Das geht sowohl mit den mobilen als auch mit den Desktop-Versionen des Browsers. Allerdings sollte man bedenken, dass die CSV-Export-Datei die Logins unverschlüsselt exportiert.

Mit Amazon international shoppen

Nutzer der Amazon Shopping App in Deutschland haben ab sofort eine größere Auswahl. Amazon bietet in der App nämlich internationales Shopping an. Besonders bequem für den Kunden: Etwaige Importgebühren werden vorab berechnet, die Zollabwicklung erfolgt ebenfalls durch den Lieferdienst.

Das Beste daran: Verschätzt sich Amazon bei der Vorkasseabwicklung, bekommt der Kunde Geld zurück, verschätzt sich Amazon in die andere Richtung, wird aber nichts nachberechnet. Viel Spaß beim internationalen Einkaufen!

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Caschy iOS Android

Mein mobilcom-debitel

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zu Mein mobilcom-debitel
  

040 / 55 55 41 441

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

040 / 55 55 41 000

Mo - So08:00 - 22:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr

040 / 55 55 41 545

Mo - Fr09:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr
  

Kontakt per E-Mail

Kontaktiere uns ganz einfach per E-Mail.

digitalrepublic@md.de
  

mobilcom-debitel auf facebook

facebook.com/mobilcomdebitel/

PopUp Store auf facebook

facebook.com/digitalrepublic.awesome
  

mobilcom-debitel auf twitter

PopUp Store auf twitter

  

mobilcom-debitel auf youtube

youtube.de/user/Mobilcomdebitel
  

mobilcom-debitel auf instagram

instagram.com/mobilcomdebitel

PopUp Store auf instagram

instagram.com/digital_republic