29. Januar 2018

Was ist Crowdfunding?

Von der Idee zum Budget: Viele Projekte wurden schon mithilfe von Crowdfunding finanziert.

DR_Titelbild_Crowdfunding

Formen von Crowdfunding

Reward-based Crowdfunding: Bei diesem klassischen Modell erhalten die Unterstützer für die finanzielle Beteiligung an deinem Projekt einen Ausgleich, der nicht monetär ist, beispielsweise eines der späteren Produkte oder zumindest eine öffentliche Danksagung im Erfolgsfall.

Crowdinvesting: Die Unterstützer beteiligen sich an deinem Projekt mit der Perspektive, in eine gewinnbringende Anlage zu investieren. Mit ihrer finanziellen Hilfe erhalten sie zum Beispiel Anteile an deinem Start-up. Ist es erfolgreich, werden sie am Gewinn beteiligt.

Crowdlending: Beim Crowdlending verleihen Unterstützer ihr Geld, um dein Crowdfunding-Projekt zum Erfolg zu führen. Das Geld musst du später zurückzahlen, oftmals auch mit Zinsen.

Donation-based Crowdfunding: Spenden erhalten, ohne eine Gegenleistung zu erbringen? Das ist das Prinzip des Donation-based Crowdfundings. Obwohl du Spenden für dein Projekt von ihr erhältst, erhält die Crowd weder einen monetären noch einen materiellen Ausgleich.

Erfolgreich mit der Crowd: Hier hat’s geklappt

Es gibt zahlreiche erfolgreiche nationale und internationale Crowdfunding-Projekte. Ob für Filme, Videospiele oder technische Innovationen – oft wurden bereits Millionenbeträge dafür gesammelt. Die Infografik zeigt die international erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte hinsichtlich des eingenommenen Kapitals.

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die größten Crowdfunding-Plattformen in Deutschland

  • Startnext: Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform im deutschsprachigen Raum. Über 5.000 Projekte wurden bereits erfolgreich realisiert. Die Veröffentlichung einer Kampagne ist kostenlos; hat sie Erfolg, entscheidet jeder selbst, wie viel er an Startnext spendet. Das Geld wird nur ausgezahlt, wenn das Budgetziel erreicht wird. Sonst geht es an die Supporter zurück.
  • VisionBakery: Auch auf der zweitgrößten Plattform gilt „Alles oder nichts“ – wird das Budgetziel nicht erreicht, geht das Geld an die Unterstützer zurück. Die Kampagnen sind zunächst kostenlos; bei einer erfolgreichen Finanzierung werden jedoch knapp 12 Prozent Provision fällig.
  • Kickstarter: Die US-amerikanische Crowdfunding-Plattform hat schon fast 150.000 Projekte erfolgreich unterstützt und auch in Deutschland ist sie sehr populär. Das „Alles oder nichts“-Prinzip ist auch hier maßgeblich: Wird das Budgetziel erreicht, erhält das Projekt das Geld, sonst geht dieses an die Supporter zurück. Zudem werden bei Erfolg 5 Prozent Provision fällig.
  • Indiegogo: Die Plattform hat zusätzlich zu den laufenden Kampagnen einen Marktplatz, auf dem du Produkte kaufen kannst, die aus bereits finanzierten Projekten hervorgegangen sind. Auch wenn das Budgetziel nicht erreicht wird, können sich Projekt-Starter das Geld auszahlen lassen. Dann werden jedoch 9 Prozent der Summe für die Plattform selbst fällig. Wird mit dem Projekt das angestrebte Ziel erreicht, sind es nur 4 Prozent.

Bei Crowdfunding.de erhältst du eine Übersicht über weitere Crowdfunding-Plattformen.

Von der Idee zur Finanzierung: So kann’s gehen

Eine Crowdfunding-Kampagne zu starten, geht nicht von heute auf morgen. Du musst die Crowd von deiner Idee begeistern und davon überzeugen, dass sich eine Investition lohnt.

  • Projektidee: Hast du eine gute Projektidee, von der du meinst, sie könnte erfolgreich sein? Dann überlege dir eine Strategie, um sie mithilfe der Crowd zu finanzieren!
  • Kampagne erstellen: Überlege dir, was dazu nötig, die erforderlichen Mittel von potenziellen Unterstützern zu erhalten. Dazu gehören eine aussagekräftige Beschreibung deiner Idee, eine gelungene Ansprache der potenziellen Geldgeber, Marketing und PR. Auch deine Budgetplanung sollte reell sein.
  • Plattform wählen: Im Internet findest du zahlreiche Crowdfunding-Plattformen. Manche haben sich sogar auf bestimmte Branchen spezialisiert. Schaue dich gut unter den Anbietern um, damit du eine passende Präsentationsfläche findest. Stelle deine Idee ein, und schon kann das Sammeln losgehen.
  • Crowd ansprechen: Um die finanziellen Mittel aufzutreiben, musst du die Menschen für deine Vision begeistern. Werbe für dein Projekt, beispielsweise über soziale Netzwerke und im persönlichen Gespräch.

Ausführliche Tipps für eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne erhältst du bei Startplatz.

Foto:©Shutterstock/Mix3r

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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