20. Dezember 2018

Caschys Technik-Ausblick: So startet 2019

Alexa mit neuen Möglichkeiten, Netflix im Wochenabo und gute Nachrichten für Huawei-Nutzer. Darauf freut sich Caschy.

Caschys Ausblick 2019

Das war es dann mit 2018. Während der Kalender das Ende des Jahres heraufbeschwört, steht die Welt natürlich nicht still. Gerade im Technikbereich ist Bewegung drin, denn bereits Anfang Januar geht es mit der CES 2019 weiter.

Die Messe dürfte wieder für jede Menge Neuheiten sorgen. Damit die Firmen bis dahin nicht in Vergessenheit geraten, lassen sie sich noch ein paar andere Dinge einfallen, um im Gespräch zu bleiben.

Apple Music bei Alexa

Vorne mit dabei: Amazon. Auf den Echo-Lautsprechern konnte man bislang schon mehrere Musikstreamingdienste nutzen, trotz des eigenen Angebots von Amazon Music.

Was es allerdings nicht gab, war eine Möglichkeit zur Verknüpfung von Apple Music, Spotifys größtem Konkurrenten. In den USA ist dies nun seit 17. Dezember möglich.

Das Apple Music auch in Deutschland auf Echo-Lautsprechern läuft, ist für dieses Jahr nicht mehr geplant. Aber bereits ziemlich früh im nächsten Jahr soll es dann soweit sein, munkelt man in für gewöhnlich gut informierten Kreisen.

Alexa ganz einfach Sprachbefehle beibringen

Amazon hat aber noch mehr, neu sind auch die Alexa Skill Blueprints. Über die Vorlagen kann man super einfach eigene Frage- und Antwort-Spielchen basteln.

Man gibt quasi eine Frage oder einen Befehl vor und lässt Alexa dann mit einer bestimmten Antwort reagieren.

Ein simples Anwendungsbeispiel: Die Herausgabe des WLAN-Passwortes, wenn Besuch kommt. Mit den Alexa Skill Blueprints läuft das dann so, dass man Alexa fragt und der Sprachassistent das Passwort ansagt.

Der Phantasie sind bei der Verwendung der Blueprints kaum Grenzen gesetzt. Die über erstellten Skills bleiben auch privat, landen also nicht in irgendeiner Sammlung, wo sie von anderen abgerufen werden können.

Amazon AR View

Noch mehr Neuheiten bei Amazon

Und auch eine dritte Neuerung gibt es bei Amazon, jene bezieht sich auf das Einkaufserlebnis beim Anbieter. Man kann sich via Amazon AR View nun auch Möbel bereits in der Wohnung anschauen, bevor man sie bestellt.

Geht sowohl unter Android als auch unter iOS, genutzt werden die jeweiligen Augmented Reality Kits der Systeme. Kennt man eventuell von IKEA; gibt es nun auch bei Amazon.

Amazon Scout ist hingegen eine Möglichkeit, für sich passende Produkte schneller zu finden. In verschiedenen Bereichen klickt man bei angezeigten Produkten einfach Daumen hoch oder Daumen runter.

Die Auswahl passt sich dann dynamisch an und zeigt mehr ähnliche Produkte. Toll, falls man mehrere Einrichtungsgegenstände passend kaufen möchte.

Pie bei Huawei

Weg von Amazon, hin zu Huawei. Während der chinesische Hersteller aktuell in Sachen 5G-Ausbau rund um die Welt Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt, könnte es im Smartphone-Geschäft nicht viel besser laufen.

Die Besitzer der Smartphones können sich jetzt darüber freuen, dass Huawei damit beginnt Android 9 Pie auf den Geräten zu verteilen. Dazu zählen nicht nur die Geräte von Huawei selbst, sondern auch die von Huaweis Lifestyle-Marke Honor.

Besitzer aktuellerer Huawei-Smartphones sollten das einmal im Blick behalten, da wird in den nächsten Wochen sicher schnell Bewegung reinkommen und weitere Modelle versorgt werden.

Android-Updates sind leider auch 2018 noch ein Glücksspiel, nur wenige Hersteller sind bereit, Updates auf aktuellere System-Versionen auszuliefern. Immerhin hat sich das mit der Verteilung der Sicherheitspatches langsam eingepegelt, hier gibt es mittlerweile einige Hersteller, die regelmäßiger verteilen.

Cerberus versuchts mit Kinderüberwachung

Cerberus war früher als Sicherheitssoftware für Android-Smartphones bekannt –  als Anti-Diebstahl-Tool. Man konnte sein Smartphone orten und es im Zweifelsfall auch aus der Ferne löschen. Diese Funktionen kommen heute ab Werk von Google.

Neuer Anlauf: Eine Software, die die Überwachung von Kinder-Smartphones ermöglicht – genannt Cerberus Child Safety, verfügbar für Android.

Muss man natürlich wissen, ob man Bewegungen und App-Nutzung des Kindes auf eine solche Weise überwachen möchte. Auch Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre, letztendlich liegt es aber im Ermessen der Eltern, eine solche Software einzusetzen.

Sollte man aber zumindest nicht leichtfertig tun. Praktisch ist das allemal und im Ernstfall ist man dann wohl eher froh, wenn man eine solche Software nutzt.

Cerberus Child Safety

Neues Abomodell bei Netflix

Netflix ist nicht nur ein sehr beliebter Dienst für Videostreaming, sondern auch immer auf der Suche nach Optimierungen. Die können auch mal Gewinnmaximierung heißen.

Möglich könnte dies durch Einführung von Wochenabos werden, diese testet Netflix nämlich aktuell mit einer kleinen Nutzergruppe.

Durch die wöchentliche Abrechnung kann es für den Kunden zwar günstiger werden, aber eben nur dann, wenn er den Dienst nicht dauerhaft nutzt.

Zieht der Nutzer das Wochenabo über einen längeren Zeitraum durch, kostet das einen durchaus saftigen Aufschlag. Mal gut, dass Netflix dieses Abrechnungsmodell aktuell nur testet.

Glück natürlich für die, die eine bestimmte Serie oder so sehen möchten und diese eben innerhalb von ein paar Tagen/Wochen auch fertig schauen.

Die 100 schlechtesten Passwörter

Den Abschluss des Jahres bilden Passwörter. Auch 2018 sehen es die Internetnutzer in Sachen Sicherheit nicht so eng. Splash Data hat ermittelt: 123456 ist erneut das am häufigsten genutzte Passwort, direkt gefolgt von password.

Auch die Varianten 12345, 1234567, 12345678 und 123456789 sind in den Top 10 vertreten.

Sollte man natürlich nicht so handhaben. Es kommt immer wieder zu Datendiebstählen oder einfachen Lücken, die Teile von Logindaten bekanntgeben.

Mit einem einfachen Passwort macht man es etwaigen Angreifern nur unnötig leicht. Der richtige Weg zur Sicherung sind komplexe Passwörter (bei jedem Dienst ein anderes) und wenn möglich eine aktivierte 2-Faktor-Authentifizierung.

In diesem Sinne, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Am besten mit sicheren Passwörtern.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Android Caschy Apple Huawei

Mein mobilcom-debitel

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zu Mein mobilcom-debitel
  

040 / 55 55 41 441

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

040 / 55 55 41 000

Mo - So08:00 - 22:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr

040 / 55 55 41 545

Mo - Fr09:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr
  

Kontakt per E-Mail

Kontaktiere uns ganz einfach per E-Mail.

digitalrepublic@md.de
  

mobilcom-debitel auf facebook

facebook.com/mobilcomdebitel/

PopUp Store auf facebook

facebook.com/digitalrepublic.awesome
  

mobilcom-debitel auf youtube

youtube.de/user/Mobilcomdebitel
  

mobilcom-debitel auf instagram

instagram.com/mobilcomdebitel

PopUp Store auf instagram

instagram.com/digital_republic