06. Dezember 2018

Zwischen Schadsoftware und Snapdragon

Es geht auf Weihnachten zu, aber die Technikwelt gibt weiter Vollgas! Wir zeigen euch, was in den vergangenen Tagen alles passierte.

Caschys Rückblick

Während die Weihnachtszeit eher besinnlich abgehalten werden sollte, haben die bösen Buben des Internets andere Pläne. Die Schadsoftware Emotet zieht aktuell ihre Kreise. Besonders fies daran: Absender von Schadmails können Freunde und Kollegen sein, die Mails also sehr echt wirken.

Das liegt an der Vorgehensweise der Schadsoftware, die sich Outlook-Harvesting dafür zunutze macht. Links oder Anhänge aus solchen Mails anzuklicken, sollte tabu sein, ist in diesem Fall aber eben schwerer zu erkennen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat nun sogar eine offizielle Warnung herausgegeben. Es seien bereits Schäden in Millionenhöhe durch Emotet entstanden. Emotet selbst lädt auch gerne mal Banking-Trojaner nach, lässt sich außerdem schwer von einem befallenen System entfernen. Eine Neuinstallation des Systems bei Befall ist daher empfohlen.

Snapdragon 855 vorgestellt

Qualcomm hat neue Hardware-Komponenten vorgestellt. Zwei Dinge gibt es da, die besondere Aufmerksamkeit erhalten. Zum einen die neue Mobile Platform Snapdragon 855, die nicht nur mit verbesserten AI-Fähigkeiten daherkommt, sondern Smartphones auch gleich fit für 5G machen kann.

Der neue Snapdragon 855 von Qualcomm 

Als Nachfolger für den seit gefühlt einer Ewigkeit verwendeten Snapdragon 845. Aber auch ein neuer Fingerabdruckscanner, der auf Ultraschall basiert und hinter dem Display verbaut wird, gehört zur für Hersteller neu verfügbarer Hardware.

Der Scanner nimmt wenig Platz weg, soll aber besser funktionieren als die dieses Jahr bereits verbauten optischen Sensoren, die sich noch als sehr träge erwiesen haben. Mehr Infos findet ihr hier.

Neue Quiz-App

Mit Quipp steigt ProSiebenSat.1 in das Gaming-Geschäft ein. Bei Quipp handelt es sich um eine Quiz-App, mit der Teilnehmer jeden Tag live mitspielen können und auch Geldpreise erhalten können. Kleiner Haken an der App ist wohl die Sammlung von Daten, irgendwie muss mit so einer App ja auch Geld verdient werden.

Mit Quipp gibt es eine neue Quiz-App.

Man muss nicht nur seine Mobilfunknummer angeben, sondern auch Tracking ist standardmäßig aktiviert, so etwas kann für einen App-Anbieter schon viel wert sein. Gibt es für Android und iOS.

Epic Games eröffnet Store

Steam, der wohl verbreitetste Store für PC-Games bekommt Konkurrenz. Epic Games hat nun nämlich den Epic Games Store angekündigt. Entwickler zu einer Platzierung ihrer Titel in dem Store zu überreden, dürfte nicht allzu schwer fallen.

Epic Games eröffnet einen Store

Ohne Heckmeck gibt es 88 Prozent des Umsatzes für sie, keine Stufen, keine weiteren Kosten, einfach ein größerer Teil des Kuchens für die Entwickler. In Zukunft werden dann auch weitere Plattformen unterstützt, zum Beispiel Android. Man darf gespannt sein.

Pokémon GO mit einem Update

Bleiben wir bei Games, denn auch von Pokémon GO gibt es spannende Neuigkeiten. Noch im Dezember wird es möglich sein, direkt gegen andere Trainer zu kämpfen. Der Modus wurde von den Spielern, die es auch heute noch sehr zahlreich gibt, schon von Anfang an gewünscht.

Der PvP-Modus ist dabei sehr durchdacht, es zählt auch nicht einfach die Stärke der eingesetzten Pokémon. Vielleicht mal wieder ein Grund für Spielpausierer, den Pokémon GO-Account zu entstauben.

App-Charts am Ende des Jahres

Der Dezember ist auch die Zeit für die Jahresrückblicke. Gibt es auch für die beiden großen App Stores von Google und Apple, die mittlerweile ja nicht mehr nur Apps enthalten, sondern immer mehr zu Allround-Shops digitaler Unterhaltung werden.

Die besten Apps 2018

Spannend ist in beiden Fällen, dass sich die Top-Charts gar nicht so spannend darstellen. Die Listen der unterschiedlichen Kategorien und deren Unterkategorien sind recht umfangreich. Die besten Inhalte des Google Play Store findet Ihr deshalb hinter diesem Link. Und die Best of App Store 2018 sind an dieser Stelle hinterlegt.

Tumblr verbietet pornografische Inhalte

Schlechte Nachrichten gibt es zum Abschluss für freizügigere Fans von Tumblr. Der Blogging-Dienst verbietet ab dem 17. Dezember Bilder, Videos und GIFs, die sexual anzüglich sind. Nacktheit wird verbannt, nur in Ausnahmefällen dürfen dann noch weibliche Brustwarzen oder Genitalien aller Geschlechter dargestellt werden.

Für den ein oder anderen kann dies durchaus den Verlust einer Inspirationsquelle bedeuten, denn gerade für solche Inhalte war Tumblr quasi berühmt. Nichtsdestotrotz gibt es bei Tumblr aber auch genug Inhalte, die weniger anstößig sind, insofern, vielleicht tut es dem Dienst auch ganz gut. 11 Jahre besteht Tumblr mittlerweile, das Ende wird dieser Einschnitt sicher nicht bedeuten.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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