03. Januar 2019

Caschy 2019: Neues Jahr, neuer Rückblick!

Der erste Rückblick 2019 bei uns! Den Anfang machen Open Source, Essential, Netflix, die Telko-Anbieter und …. ICQ. 

Caschys Rückblick

2019 hat begonnen, auch über den Jahreswechsel stand das Rad aber natürlich nicht still. Sogar die EU-Kommission war tätig. Sie hat neue Gelder für das Bug-Bounty-Programm zur Verfügung gestellt.

So sollen Fehler in Open-Source-Software entdeckt werden, bevor sie von anderen ausgenutzt werden. Das Programm an sich gibt es schon etwas länger, 2019 wird es nun um neue Software erweitert.

Die EU-Kommission stellte Gelder für das Bug-Bounty-Programm zur Verfügung.

Bis zu 90.000 Euro können Sicherheitsforscher über das Programm abkassieren, wenn sie ausnutzbare Fehler in bekannter Software wie PuTTy, Filezilla, 7-zip, KeePass und weiteren entdecken. Das ist natürlich auch für den Nutzer gut, verwendet er so wahrscheinlich allgemein sicherere Programme.

Essential Phone ist ausverkauft

Kurz vor Jahresende gab es auch Neuigkeiten von Essential. Seinerzeit von Android-Vater Andy Rubin gegründet, konnte das Unternehmen mit einem Smartphone-Erstling Essential Phone PH-1 nie so richtig abheben. Zu groß die Konkurrenz, das Gebotene im Vergleich offenbar nicht attraktiv genug.

Das Essential Phone ist ausverkauft

Jetzt ist es vorbei mit dem Essential Phone, das bestätigte das Unternehmen. Es ist ausverkauft und wird nicht nachproduziert. Man arbeite aber mit Hochdruck an einem neuen mobilen Gerät – ob das ein Smartphone wird, wird jedoch nicht spezifiziert.

Käufer eines Essential Phone brauchen sich aber keine Sorgen zu machen. Man wird weiterhin Zubehör verkaufen und auch auf Software-Updates sollen Nutzer nicht verzichten müssen. Mal sehen wie es da für Essential 2019 weitergeht.

Netflix verzichtet auf Apple

Weniger Einnahmen dürfte Netflix Apple 2019 bescheren. Der Streaming-Anbieter geht dazu über, sein Abo nicht mehr direkt über den App Store anzubieten. Bei dieser Zahlweise wurde über Apple abgerechnet, wo natürlich auch ein Teil als Provision hängen blieb.

Netflix und Apple gehen getrennte Wege.

Diese Zahlungsmethode wird nun bei Netflix abgeschafft. Auf der einen Seite verständlich, da Netflix seinen baldigen Konkurrenten – Apple soll 2019 mit einem Angebot mit eigenen Shows starten – nicht auch noch bezahlen möchte.

Auf der anderen Seite sind iTunes- oder App Store-Abos aber auch ein sehr bequeme Möglichkeit der Abo-Verwaltung für den Nutzer. Vielen ist das ein Aufpreis wert, das ist künftig mit Netflix nicht mehr möglich. Wer allerdings schon ein Abo über den App Store abgeschlossen hat, der wird dieses auch künftig nutzen können.

ICQ verzichtet auf Drittanbieter-Clients

Uh-Oh! Wenn dieser Sound aus der Blume kam, wusste man sofort: Eine neue Nachricht ist da. ICQ war vor mehr als 20 Jahren so etwas wie der Vorreiter von WhatsApp, ein Chat-Programm, bei dem jeder Nutzer eine Nummer erhielt.

ICQ gibt es nicht mehr über Drittanbieter.

Diese kennen Nutzer von damals in vielen Fällen heute noch auswendig, ICQ hat Internetgeschichte geschrieben. Was viele nicht wissen: ICQ gibt es auch heute noch. Natürlich längst nicht mehr so erfolgreich, aber eben noch vorhanden.

Da kommt nun eine Änderung auf verbliebene Nutzer zu. Man kann künftig nicht mehr via Drittanbieter-Client auf den Dienst zugreifen. Für die Nutzung muss der originale ICQ-Client oder die Web-Version verwendet werden, teilt das Unternehmen per Mail an Nutzer mit.

Netzbetreiber gegen Bundesnetzagentur

So wird aus einem Uh-Oh schnell ein Oh-Oh. Oh-oh - das möchte man auch loswerden, wenn man über Deutschland und 5G schreibt. Die einen fordern nationales Roaming, die anderen fürchten viel zu hohe Gebühren bei der Lizenzversteigerung.

Netzbetreiber und Bundesnetzagentur sind sich beim Thema LTE nicht einig.

Unterdessen ziehen die drei großen Netzbetreiber an anderer Stelle an einem Strang. Sie klagen gegen die Bundesnetzagentur anlässlich der schon bald anstehenden Frequenzversteigerung.

Die Telekom wehrt sich zum Beispiel vehement gegen das nationale Roaming, da dies bereits getätigte Investitionen in keiner Weise würdigen würde. Telefonica sieht die Bundesnetzagentur hingegen nicht als neutral an, da der Bund ein großer Anteilseigner der Telekom ist.

CES 2019 startet kommende Woche

Ein ziemliches Durcheinander alles. Bleibt nur zu hoffen, dass die Technologie dabei nicht auf der Strecke bleibt, so wie es bei LTE schon der Fall ist. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland da sowohl in Sachen Geschwindigkeit als auch bei der Netzabdeckung im hinteren Drittel ab.

Nächste Woche findet dann schon die CES in Las Vegas statt. Die erste große Technikmesse des Jahres. Smartphones gibt es da mittlerweile nicht mehr so zu sehen, aber in Sachen Smart Home und Heimunterhaltung, vor allem im Verbund mit Smart-Speakern, wird es sicher einige Neuheiten zu bestaunen geben. Ihr werdet es erfahren.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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