13. Februar 2018

League of Legends Team im Interview

Wie sieht der Alltag von eSports-Profis aus? Wie hoch sind Preisgelder? Antworten vom League of Legends Team Unicorns of Love.

DR_Titelbild_LoL_Interview

Das Profi-Team Unicorns of Love spielt in der höchsten europäischen Liga für League of Legends. Die Team-Mitglieder wohnen und trainieren zusammen in einem Gaming-Haus. Für uns haben sie unter anderem Fragen zur Faszination für League of Legends, zu ihrem Trainingspensum und zu den Preisgeldern beantwortet.

Wie lange hat es gedauert, bis ihr euer aktuelles Spielniveau erreicht habt?

Jeder von uns spielt mindestens seit vier Jahren League of Legends und seit mindestens zwei Jahren professionell in einer der höchsten Ligen Europas oder Koreas. Wir lernen nach wie vor jeden Tag dazu, daher ist unser derzeitiges Level wirklich etwas, das wir uns als Team erarbeitet haben.

LoL ist seit 2009 auf dem Markt und ist nach so vielen Jahren erfolgreich wie nie. Woher kommt die Faszination?

League of Legends ist auf mehreren Ebenen faszinierend und die Gründe für den Erfolg sind vielschichtig: Das Spiel ist umsonst und lässt sich einfach übers Internet downloaden und spielen – wer es ausprobieren will, kann das kostenlos tun.

Das Gameplay ist der zweite Punkt. Es ist leicht zugänglich. Auch Einsteigern ist sofort klar, was sie tun müssen. Sobald man aber wirklich angefangen hat zu spielen, entwickelt das Spiel eine unfassbare Tiefe. Es ist vergleichbar mit Schach. Sozusagen das Schach des eSports.

Wie lange trainiert ihr täglich und wie sieht euer Trainingsprogramm aus?

Ein normaler Trainingstag sieht für uns etwa so aus:

  • Zwischen 9:00 und 11:00 Uhr stehen die fünf Spieler und der Coach auf. Frühaufsteher gehen ins Fitnessstudio, der Rest wacht später auf, duscht, isst und wärmt sich mit SoloQ-Spielen auf (der Ranglisten-Einzelmodus von League of Legends).
  • Ab 12:30 Uhr treffen wir uns und legen fest, wie wir an dem Tag trainieren wollen – beispielsweise Taktiken ausprobieren oder neue Spielprinzipien lernen.
  • Von 13:00 bis 17:00 Uhr finden unsere Trainingsspiele gegen andere Teams aus der europäischen Liga statt.
  • Von 17:00 bis 18:00 Uhr essen wir und spielen von 18:00 bis 21:00 Uhr weiter.
  • Danach spielen dann normalerweise die Spieler noch einige Spiele, um sich auf den nächsten Tag vorzubereiten. Zwischen 24:00 und 2:00 Uhr gehen wir für gewöhnlich schlafen.

Fällt es schwer, Trainingsprogramm und Wettkämpfe in den Alltag und eure sonstigen Verpflichtungen zu integrieren?

Wir sind mittlerweile erfahren darin, Alltag, Training und Wettkämpfe miteinander zu vereinen. Für uns ist das also weniger ein Problem als vielleicht für unerfahrene Teams. Und das Besondere unserer Sportart ist natürlich, dass wir miteinander in einem „Gaming-Haus“ wohnen und spielen, aber solange Regeln gelten und eingehalten werden, ist das kein großes Problem.

Einige Gamer fragen sich, wie es überhaupt zu eurem Teamnamen gekommen ist.

Am Anfang hießen wir "Rainbow Bunny Lovers" und haben dann vor ca. 3 Jahren den Namen zu "Unicorns of Love" geändert. Zu der Zeit waren wir noch total unbekannt und wollten einen Namen haben, der im Gedächtnis festsitzt und nicht so generisch klingt wie alle anderen Teams. Außerdem ist der Gedanke, als neuestes Team Gegner zu besiegen umso süßer, wenn sie danach zu ihren Freunden und Familie gehen müssen und erklären, dass sie gegen "Unicorns of Love" verloren haben :)

Wie hoch war das bisher höchste erspielte Preisgeld? Könnt ihr euren Lebensunterhalt mit League of Legends bestreiten?

Als professionelles League of Legends Team wird man hauptsächlich durch monatliche Zahlungen von Riot Games (das Entwicklerstudio des Spiels) finanziert – vergleichbar mit dem Gehalt eines Angestellten.

Das höchste Preisgeld müsste bei etwa 50.000 Euro liegen. Das ist im Vergleich zu den Zahlungen von Riot allerdings ein vergleichsweise geringer Betrag. Profi-Spieler in Europa verdienen derzeit definitiv genug für ihren Lebensunterhalt. Wenn man das Alter der meisten Spieler bedenkt, in der Regel zwischen 17 und 21 Jahren, sind das sogar riesige Summen.

Redaktion

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