12. August 2017

Im Test: Amazon Fire TV Stick

Was kann eigentlich der neue Amazon Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung? Wir testen, ob sich der Kauf lohnt.

amazon Titelbild

Für 39,99 Euro bekommt ihr seit einiger Zeit den neuen Amazon Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung. Ob sich die Investition lohnt, was der kleine Stick alles kann und ob die Bedienung via Sprachsteuerung funktioniert, haben Yvonne, Marcus und Mario getestet.

Wie hast du die Einrichtung und die ersten Schritte empfunden?

Marcus: Die Einrichtung war sehr unkompliziert und einfach. Bei mir hat alles sofort geklappt und der Fire TV Stick war innerhalb von 5 Minuten einsatzbereit.

Yvonne: Ich würde sagen, dass selbst Personen ohne Ahnung von Technik keine Probleme mit der Bedienung haben werden.

Mario: Positiv ist mir die Konfiguration mit Willkommensvideo und Schritt-für-Schritt-Anleitung aufgefallen, das macht es auch unerfahrenen Usern leicht in das System einzusteigen, ganz ohne Fachchinesisch.

Einfach Fire TV Stick per HDMI an den TV anschließen. Falls wenig Platz am HDMI-Port zur Verfügung steht und/oder die Sendeleistung von WLAN und Fernbedienung verbessert werden soll, kann der Stick auch via HDMI Verlängerungskabel angeschlossen werden.

Alle Komponenten, auch Batterien, sind im Lieferumfang enthalten. Natürlich liegt auch ein 3-Schritte-Flyer bei, da kann nichts schiefgehen.

Wie gefällt dir die Bedienung?

Marcus: Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und ist mit dem kreisförmigen Bedienring leicht zu steuern, auch beim Spielen. Die Fernbedienung an sich wirkt solide verarbeitet und ist sehr leicht.

Die Sprachsteuerung funktioniert tadellos, z.B. die Suche nach bestimmten Filmen, Schauspielern, Wetter usw. Nur die Temperatur Wiedergabe in Fahrenheit oder Calvin stört etwas, da wir in unseren Breitengraden bekanntlich in Celsius messen.

Die angesagten 75° Außentemperatur waren ein bisschen verwirrend...

Mario: Die Bedienung des installierten Fire OS Betriebssystems ist wirklich intuitiv, vor allem Android Smartphone oder Tablet-User haben es mit gewohntem Home-, Zurück- sowie Kontextmenü-Button leicht.

Das Menü selbst ist übersichtlich strukturiert. Die Film- und Serienauswahl ist insgesamt wirklich enorm. Alexa erleichtert die Suche nach Film- oder Serientiteln ungemein. Erstaunlich, wie gut sie auch mit etwas unruhiger Hintergrundkulisse und Umgangssprache klar kommt.

Zudem besitzt der Fire TV Stick den vollwertigen Alexa Wortschatz, kann also auch auf allgemeinen Fragen, wie zum Wetter, Einkaufslisten, Nachrichten antworten oder mit Skills für eine Smart Home Steuerung bestückt werden .

Hast du andere Geräte mit dem Stick verbinden können?

Marcus: Ich hab meinen PS4-Controller mit dem Stick gekoppelt und muss sagen, die kleinen Spiele machen auch auf dem großen TV Spaß, ersetzen aber keinen PC oder eine richtige Konsole.

Mario: Es können Maus, Tastatur oder Gamepad per Bluetooth angebunden werden. Außerdem steht auch eine Smartphone-App für die Bedienung zur Verfügung. Einen USB Anschluss für Eingabegeräte mit Kabel hat der Stick leider nicht.

Was kannst du mit dem Produkt – außer Filme und Serien schauen – alles machen?

Marcus: Meine Samsung Soundbar hat den Stick direkt als Aynet-Gerät erkannt. So kann ich den Stick zum Musikhören nutzen.

Mario: Neben dem Streamen via Amazon Prime, Netflix und Co. kann man auch Live TV via waipu.tv oder Zattoo streamen oder die Videothek bekannter Sender durchsuchen. Das Ganze natürlich ganz ohne TV-Antenne, TV-Kabel oder Sat-Schüssel.

Ausserdem kann man eine Vielzahl von Games installieren und über Anbieter wie Deezer oder Amazon Music auch online Radio hören.


Welche Erfahrungen hast du mit der Streaming-Qualität gemacht?

Yvonne: Die Qualität ist super. Man sollte allerdings eine anständige DSL-Leitung besitzen, um flüssig schauen zu können.

Marcus: Ich habe eine 25Mbit Leitung, an der sämtliche Telefone und Konsolen der Nachbarn hängen und trotzdem läuft jeder Stream bisher einwandfrei und schneller an als auf der App für die PS4.

Mario: Die Filme und Live TV-Sender über z.B. Zattoo liefen in Full HD (mit meiner 50.000 kbits Leitung) unter 3 Sekunden nach Auswahl an. Bild- und Klangqualität sind sehr gut.

Kannst du den Stick auch als Nicht-Prime-Kunde gut nutzen?

Mario: Ohne Amazon Prime Abo sind die Möglichkeiten des Sticks schon eingeschränkt. Klar könnte ich das Amazon Musik-Paket und jeden Film kaufen. Das Prime Abo ist aber im Verhältnis immer am günstigsten.

Zum Glück gibt es eine 30-tägige Testmitgliedschaft, in dieser werde ich mal überlegen ob Prime sinnvoll für mich ist. Um lediglich Live TV nutzen zu können, benötige ich natürlich nur eine Mitgliedschaft bei einem der TV Streaming Anbieter.

Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis (regulär 39,99 Euro)?

Marcus: Für Leute mit veraltetem oder ohne Smart TV ist das eine sehr gute Alternative zum neuen Smart TV.

Mario: Ich finde das Verhältnis wirklich fair, vergleichbare "Mini PCs" sind zwar zu einem ähnlichen Preis erhältlich, bieten jedoch selten ein so geschmeidig laufendes, ausgereift wirkendes deutschsprachiges Betriebssystem und eine so komplexe  Sprachsteuerung.

Wie fällt dein Fazit aus?

Marcus: Macht für wenig Geld viel her! Die einfache Bedienung und flüssige Stream Wiedergabe sprechen für das Gerät. Für Leute, die Amazon Prime nutzen und keinen (neuen) Smart TV haben ist der Fire TV Stick zu empfehlen. Passwortschutz für Kinder nicht vergessen, sonst kann es teuer werden!

Mario: Das Gerät funktioniert mit dem installiertem Fire OS wirklich zuverlässig und zügig, das Film und Serien Angebot ist riesig und gut strukturiert.

Ich würde den Amazon Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung jedem empfehlen, der bereits ein Amazon Prime Konto jedoch kein Smart TV mit Amazon Video Unterstützung besitzt und jedem der plant ein Amazon Prime Mitglied zu werden.

Auch würde ich den Stick als kleinen mobilen Computer für Internet-TV im Freiem oder als Alternative für Sat, Kabel oder Antenne sowie zu Spielen für zwischendurch empfehlen.


Yvonne: Ich würde das Produkt in Verbindung mit einer Prime Mitgliedschaft auf jeden Fall empfehlen. So hat man alles, was man benötigt, um Filme und Serien anzuschauen, Spiele zu spielen und selbst in der Facebook Timeline zu lesen, was aktuell los ist.

Die einfache Anwendung hat nochmal einige Extrapunkte verdient! Was auch toll ist ist, dass Apps von einigen Drittanbietern angeboten werden, wie eben Netflix und auch Maxdome. So hat man mit einem Stick wirklich alles da, was das Herz begehrt.

Stefan

Stefan spricht fließend C++ und ist im Team das (digitale) schweizer Uhrwerk. 

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