18. Oktober 2019

Smart Home: Neues Google-Sortiment

Google hat mit dem Pixel 4 ein neues Smartphone vorgestellt. Doch auch im Bereich Smart Home gibt es Neuigkeiten!

 

Caschys Rückblick

Google hat pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft neue Hardware vorgestellt. Neben den beiden Smartphones Pixel 4 und Pixel 4 XL gibt es auch Neuheiten im Bereich Smart Home und Mesh-WLAN. 

Google hat dieses Jahr Nest zurück in Google integriert und passt nun auch so nach und nach die Benennung seiner Hardware an. Das konnte man schon gut beim Google Nest Hub und Nest Hub Max beobachten, zieht sich nun aber auch auf die Smart Speaker und das Wifi-Angebot.

Google Nest Mini 

Neu ist der Google Nest Mini, Googles kleinster Smart Speaker. Der direkte Nachfolger des Google Home Mini unterscheidet sich nur äußerlich kaum, im Inneren hat Google neu aufgebaut. Zum Einsatz kommt nun zum Beispiel ein ML-Chip, der für eine schnellere Verarbeitung von Anfragen sorgt.

Wer einen Nest Mini zum Hören von Musik nutzen möchte, wird sich über den verbesserten Sound freuen. Der ist nicht nur lauter, sondern auch druckvoller, insgesamt sollte man da einen Unterschied zum Home Mini – der ja keineswegs einen miesen Klang hat – wahrnehmen können.

Google Nest Mini

In Sachen Funktionen nehmen sich die Smart Speaker von Google nichts, das smarte kommt erst durch den Google Assistant. Damit dieser die Anfragen noch besser versteht, hat Google beim Nest Mini ein drittes Mikrofon verbaut, diesmal an der Oberseite des kleinen Lautsprechers. 

Auch preislich macht Google keinen Unterschied zum Vorgänger. 59,99 Euro werden ab dem 22. Oktober für den Nest Mini fällig. Hier kann man Interessenten eigentlich nur raten, eine Weile zu warten, denn der Google Home Mini wurde in der Vergangenheit beispielsweise eher selten zum Normalpreis verkauft.

Google Nest WiFi 

Google Wifi ist eine Hardware-Lösung, die jeden einfach ein Mesh-WLAN in den eigenen vier Wänden realisieren lässt. Kleine Pucks spannen das Netz auf. Das ändert sich mit Nest Wifi ein bisschen. Google unterscheidet nun nämlich zwischen Nest Wifi Router und Nest Wifi Zugangspunkt.

Dabei wird der Nest Router an ein bestehendes Modem oder einen bereits vorhandenen Router geklemmt und verteilt von dort aus an die Pucks. Bislang konnte man jedes Google-Wifi-Gerät als "Router" nutzen, das ist nun nicht mehr möglich. Und es gibt noch mehr Einschränkungen.

Im Gegensatz zu den Nest Wifi Zugangspunkten besitzt der Router weder Lautsprecher noch Mikrofon. Somit kann man ihn auch nicht mit dem Google Assistant nutzen.

Google Nest WiFi

Hat man den Nest Wifi Router also an einem Ort, an dem man durchaus auch gerne Zugang zum Google Assistant hätte, muss man ein weiteres Gerät bemühen, ein Nest Mini bietet sich da aus der Sicht von Google bestimmt gut an.

Bei den Nest Wifi Zugangspunkten gibt es zudem keinen Ethernet-Anschluss. Das kann für manchen nachteilig sein, vielleicht möchte man Streaminggeräte oder Spielekonsolen lieber auf diese Weise online bringen.

Auf der anderen Seite muss man natürlich sehen, dass Kabel eine aussterbende Art sind, oftmals hilft es da tatsächlich, wenn Hersteller einfach entsprechende Anschlüsse an ihren Geräten weglassen.

Nest WiFi mit hoher Abdeckung

Google verspricht mit dem Nest Wifi eine höhere Abdeckung als beim Vorgänger. Der Router alleine soll dabei 120 Quadratmeter abdecken – zu bedenken ist hier allerdings, dass dies sehr vom Gebäude abhängig ist.

Ein Nest Wifi Zugangspunkt soll dann weitere 90 Quadratmeter abdecken, mit diesen Zugangspunkten kann man dann flexibel alles abdecken, was man eben mit WLAN versorgen möchte.

Google Nest WiFi

Technisch setzt Google dabei auf 4x4-MIMO, verzichtet allerdings noch auf Wi-Fi 6. Aus der Erfahrung mit Google Wifi heraus kann man aber sagen, dass dies für die meisten aktuell überhaupt keine Relevanz haben dürfte. Dennoch, mit Hinblick auf die Zukunft hätte Wi-Fi 6 ruhig an Bord sein dürfen.

Interessant für alle Nutzer von Smart-Home-Produkten: Sowohl Nest Wifi Router als auch der Zugangspunkt unterstützen BLE und den Standard IEEE 802.15.4. Google möchte damit ein "nahtloses Internet of Things" ermöglichen. Was da aber konkret unterstützt wird, ist bisher noch nicht so klar.

Alles in einer App

Gesteuert wird Nest Wifi übrigens nicht mehr über eine eigene App. Google integriert die Wifi-App in die Home-App, sodass man sein Netzwerk von der Stelle kontrollieren und steuern kann, an der man sich auch mit seinen Smart-Home-Geräten auseinandersetzt. Sehr praktisch, kann man das Smartphone so um eine App entlasten.

Ab dem 5. November ist Nest Wifi verfügbar. Der Nest Wifi Router kostet 159 Euro, ein Set bestehend aus Router und Zugangspunkt kostet 259 Euro. Möchte man weitere Zugangspunkte kaufen, ist dies nur online möglich, 139 Euro möchte Google pro Zugangspunkt im Austausch sehen.

Nest Wifi Zugangspunkt

Wer bereits Google Wifi nutzt und mit Nest Wifi erweitern möchte, kann dies auch tun. Die Produkte sind untereinander kompatibel, man kann alte und neue Pucks also im Mischbetrieb nutzen.

Oder ein neues Set mit günstiger Gebrauchthardware erweitern, da sind die Produkte flexibel genug. So richtige Vorteile – außer der höheren Reichweite – sind bei Nest Wifi nicht zu erkennen, wobei die Nachteile eben auch nur dann welche sind, wenn sie einen direkt betreffen

 

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Caschy Google Smart Home

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