26. Juni 2017

E3 2017: Weit von der Zukunft entfernt

Die E3 ist liegt ein paar Tage zurück. Wir wagen einen kleinen Ausblick auf das restliche Jahr.

Trendblog E3

Unser Ausblick fokussiert sich nicht auf sämtliche Games Ankündigungen, sondern darauf, wie sich die ganz Großen in den letzten Tagen positioniert haben und was das für das Games Jahr 2017 heißt. Und um es vorweg zu nehmen: Es sieht düster aus für Microsoft.

Eine Keynote, die 2015 angebracht gewesen wäre

Dabei sah eigentlich alles gut aus für das Unternehmen hinter der Xbox One. Wie so oft gehörte ihnen die erste große Keynote des Events und die Gerüchte im Vorfeld hörten sich vielversprechend an.

Project Scorpio Veröffentlichtung (die überholte Version der aktuellen Konsole) und eine Kooperation mit Oculus für VR. Gut, das erste Gerücht stimmte, doch warum man den sehr eingängigen Namen durch die sperrige Bezeichung Xbox One X ersetzte, ist uns ein Rätsel.

Von VR keine Spur und allgemein gab es sehr wenig zu hören, was die Vision zur Zukunft der Xbox angeht.

Stattdessen wurden die 1 1/2 Stunden Keynote mit einer wahnsinnigen Menge an Trailern für neue Spiele gefüllt. Damit scheint man die Fehler der letzten Jahre ausbügeln zu wollen - in denen zeigte man zu wenig bis gar keine Spiele und thematisierte zu stark die Komponente des Entertainment Hubs im Wohnzimmer - doch es erscheint uns einfach zu spät.

Diese späte Korrektur sorgt auch dafür, dass der Eindruck entsteht, Microsoft wäre weit ab von einem agilen Unternehmen, das schnell auf Marktänderungen reagieren kann.

 Auch Sony ohne VR

Überraschenderweise hat auch Sony das Thema VR nicht weiter priorisiert, als ein paar Spiele anzukündigen. Durch die vorhandene Brille, die bereits ca. 1 Mio. mal verkauft wurde, bezieht das Unternehmen aber auch schon eindeutig Stellung zu dieser technischen Entwicklung.

Die einzige Aussage zu der man sich bei Microsoft hinreißen ließ, war eine Versicherung, dass man Mixed Reality aktuell als reines PC Thema sehen würde, aber bei neuen technischen Entwicklungen die Xbox One X fähig wäre, um zu reagieren. Klingt ein wenig ausweichend.

Was geht bei Nintendo? 

Nintendo, die in den vergangenen Jahren teilweise sogar von der E3 abwesend waren, präsentierten auch in erster Linie neue Spieleankündigungen. Aber man hätte auch nicht ernsthaft eine Revolution erwartet, nur drei Monate nach dem Switch Launch.

Die E3, die früher mal sowas wie CES der Videospielbranche war, hat dieses Jahr aufgrund der fehlenden Performance der teilnehmenden Unternehmen eher enttäuscht. Man hatte Spektakuläreres erwartet, ein klassisches "one more thing" wäre wünschenswert gewesen. Stattdessen verhärten sich die Positionen.

Abwarten heißt das Motto 

Learning: Mit der Switch ist Nintendo 2017 das einzige Unternehmen, das tatsächlich Neuland in der Verwendung von Videospielen erkundet. Sony kann sich auf seinem Marktführerstatus ausruhen und sein Portfolio ausbauen, während Microsoft mit einer verwirrenden Produktpolitik loyale Kunden weiter irritiert.

Jetzt scheint sich auch abzuzeichnen, was wir Anfang des Jahres bereits gesagt hatten: Was VR angeht, wird 2017 ein Jahr der Reife, aber nicht der großen Ankündigungen sein.

Wenn es auf den Herbst zugeht werden die ersten großen Spieleadaptionen für diese neue Welt gelaunched, ein kritischer Punkt in der weiteren Breitenadaption der Technologie. Bis dahin müssen wir uns gedulden und damit abfinden, dass manchmal die große Überraschung leider ausbleibt.

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SEE MORE, Trendsucher und -finder aus Hamburg mit Mitarbeitern in 50 Metropolen weltweit. Getrieben von der Frage: Was will der Kunde?

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