05. April 2016

Die drei besten Fitness-Armbänder im Vergleich

wearables

Im heutigen Blogartikel beschäftigen wir uns mit den immer weiter verbreiteten „Wearables“. Diese tragbaren Computer sind zurzeit in aller Munde und das zeigt sich auch am Markt: Mit einer schier riesigen Auswahl an Herstellern und Modellen mit unterschiedlichen Features fühlen sich jedoch viele Kunden überfordert.

Damit auch ihr das für euch passende Modell findet, stellen wir euch die drei besten Fitness-Armbänder vor und bieten eine Einleitung in das Thema der Wearables.

Was sind eigentlich sogenannte „Wearables“?

Wearables sind tragbare Computer, die meist in der Form von Armbändern, Uhren oder anderer kleiner Accessoires angeboten werden und die euch verschiedenste Funktionen bieten.

Allgemein gesprochen sind Wearables also Gadgets, die euch z.B. über eingehende Emails und Anrufe benachrichtigen, euch den Alltag also leichter machen. Eine Unterkategorie der Wearables sind die sogenannten „Fitness-Armbänder“.

Diese messen euer Aktivitätslevel, bewegen euch zu mehr Sport und liefern euch Infos zu Gesundheitsmarkern wie z. B. dem Puls. Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Fitness-Armbänder in ihrem Design, ihrem Funktionsumfang wie auch ihrer Ausstattung.

Zum Beispiel verfügt Samsungs „Gear Fit“ über ein längliches, gebogenes und doch gestochen scharfes Display, wohingegen sich der Up24 von Jawbone nur über eine einzige Taste am Gerät bedienen lässt. In dieser Blogserie werden wir euch die Aktivitätstracker von Samsung, Sony und Jawbone vorstellen und deren Vor- und Nachteile erläutern.

Das „Jawbone Up24“ Fitness-Armband

Das Jawbone Up24 Fitness-Armband ist ein gummiertes Fitness-Armband, welches ihr über Bluetooth mit eurem Smartphone verbinden könnt. Das Up24 wird über einen einzigen Knopf mit Leuchtdiode bedient, verschiedene Drückmuster lösen verschiedene Funktionen aus.

So kann der Fitness-Tracker durch verschiedene Beschleunigungssensoren im Gerät eure Schritte zählen aber auch eure Schlafphasen dokumentieren. Dies ist sehr nützlich, wenn man sich per App verschiedene Tagesziele setzt, wie z. B. pro Tag 10.000 Schritte zu gehen.

Auch als Wecker fungiert das Up24: So verspricht Jawbone ein natürlicheres Aufstehen, da das Armband einen in einer Leichtschlafphase weckt. Dafür könnt ihr ein Zeitintervall wählen, in dem ihr geweckt werden möchtet, das Up24 weckt euch dann in einer Leichtschlafphase während des Intervalls – gerädertes Aufstehen gehört damit der Vergangenheit an.

Ein weiteres nützliches Feature ist der Inaktivitätsalarm. Sobald das Gerät registriert, dass ihr euch über einen längeren Zeitraum nicht bewegt habt, vibriert es und erinnert euch daran, eine Runde um den Block zu drehen.

Über die zugehörige App könnt ihr auch eure Nahrungsaufnahme dokumentieren und in kleinen Wettkämpfen eure Fitness mit Freunden, welche ebenfalls über das Fitness Armband verfügen, messen.

Aktivitäten wie Rad fahren oder Joggen müssen allerdings manuell eingetragen werden. Die Bedienung des Fitness-Trackers funktioniert trotz nur einer Taste ausgesprochen gut. Beim Kauf müsst ihr allerdings auf die entsprechende Größe achten, wir empfehlen auf eine ausreichende Enge zu achten. Erhältlich ist das Up24 z. B. bei Gravis für 149,99 €.

Sonys „SmartBand SWR10“

Der Fitness-Tracker von Sony, das SmartBand SWR10, besteht aus einem edlen Gummiarmband und einem im Gummiarmband eingefassten Kern, welcher die Elektronik enthält. Den Kern kann man beim Tragen des Armbands nicht sehen, so präsentiert sich das SmartBand in jeder Situation als stilsicher.

Verbunden wird das Armband über NFC oder Bluetooth mit dem Smartphone: Ihr solltet deshalb vor dem Kauf natürlich überprüfen, ob euer Smartphone dies unterstützt. Das Armband wird über einen Knopf an der Seite und durch Berührungen bedient.

Zwei Apps, einmal die „SmartBand“ App, welche der Konfiguration des Bandes dient, den Akkustand anzeigt und dann Firmware Updates downloadet, bilden das Grundgerüst der Funktionen des „SmartBand“.

Auch dieses Fitness Armband besitzt einen Schrittzähler und verfügt über einen „sanften Wecker“, welcher euch in einer Leichtschafphase weckt. Des Weiteren kann euch das SmartBand durch Vibrationen über eingehende Anrufe und Benachrichtigungen informiert.

Diese Funktionen kann man durch das Einschalten des „Nachtmodus“ selbstredend unterbinden. Außerdem lässt sich auch die Musikwiedergabe des Smartphones mit dem SmartBand steuern.

Die zweite App, die zur Bedienung des Fitness Armbands wichtig ist, ist die „Lifelog“ App. Mit ihr kann der Nutzer schauen, wie viele Schritte er gegangen ist, wie viele Kalorien er verbrannt hat und wie lange er geschlafen hat.

Die Festlegung von Zielen führt auch bei diesem Fitness-Tracker zu einem Motivationsschub. Das Sony SmartBand SWR10 ist für 99,99€ unter Anderem bei Gravis erhältlich.

Samsungs „Gear Fit“ Fitness-Armband

Das Gear Fit von Samsung kommt eher einer Smartwatch gleich, als einem Fitness-Tracker, es ist das einzige von uns vorgestellte Fitness-Armband, welches ein Display besitzt. Das Gear Fit ist, wie die anderen beiden Fitness-Tracker auch, dazu imstande eure Schritte zu messen und die Schlafphasen zu überwachen.

Der einzige Nachteil der Gear Fit ist allerdings, dass man diese Funktionen immer erst manuell anschalten muss. Was die Gear Fit von den anderen Fitness-Trackern abhebt, ist seine Funktion, den Puls des Nutzers zu messen.

Auch diese Funktion muss allerdings erst angestellt werden, oder durchgehend auf „aktiv“ gestellt sein. Auch dieses Fitness-Armband wird über einen Knopf an der Seite angeschaltet, die Bedienung an sich erfolgt allerdings über das Touchpad.

Auch die Gear Fit kann verschiedene Bewegungsprofile, wie z. B. Radfahren einstellen, die Entfernung und Geschwindigkeiten werden über das Smartphone ermittelt.

Ein Nachteil der Gear Fit ist, dass ihr diese ausschließlich mit Samsung Galaxy Geräten im vollen Umfang verwenden könnt, das machen andere Fitness-Tracker besser. Die Samsung Gear Fit ist zu einem Preis von 198,90€ im Gravis Shop erhältlich.

Technische Daten:

Vergleichskriterium: Jawbone Up24 Samsung GearFit Sony SmartBand
Größe S: 14-15,5 cm, M: 15,5-18 cm, L: 18-20 cm B: 57,4mm H: 23,4 mm T: 11,95 mm 25 cm; 21,4 cm Länge
Verbindungstyp Bluetooth 4.0 Bluetooth 4.0 Bluetooth 4.0, NFC
Akkulaufzeit & Ladezeit ca. 7 Tage, 80 min Ladezeit ca. 2-3 Tage, 150 min Ladezeit ca. 5 Tage, 60 min Ladezeit
Wasser- bzw. Staubabweisend Spritzwassergeschützt Ja, nach IP67 Ja, nach IP58
Bedienung über Druckknopf + Leuchtdiode Knopf + Curved AMOLED Display + Gesten Knopf + 3 LEDS + Berührungssensor
Tragekomfort Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Design Schickes Latex, edel „Smartwatch“-Design, verschiedene Themes Unauffällig, edel
Apps „UP“ App Samsung Gear Manager, S Health App SmartBand App, Lifelog App
Features Intelligenter Schlafphasenwecker, Schrittzähler, Inaktivitätsalarm Push-Benachrichtigungen (Email, WhatsApp, Anrufe), Mediensteuerung, Pulsmesser, Schrittzähler, intelligenter Wecker, Smatphoneortung Intelligenter Schlafphasenwecker, Mediensteuerung, Schrittzähler, Push-Benachrichtungen, Vibrationsalarm bei Smartphoneverlust, Kamerafernsteuerung
Preis 149,99 € 198,99 € 99,99 €

 

Vergleich der drei Fitness-Armbänder:

Das Jawbone Up24 Fitness-Armband: Für Unkomplizierte

Ein großer Vorteil des Jawbone Up24 im Vergleich zu den anderen beiden Fitness-Trackern liegt darin, dass das Up24 nicht die Nähe des Smartphones benötigt, um deine Schlafphasen zu überwachen, beim SmartBand ist dies der Fall.

Auch, dass nur eine App zur Nutzung des Fitness-Armbands benötigt wird, ist ein Alleinstellungsmerkmal. Schön ist ebenfalls die Möglichkeit, die Genauigkeit des Schrittzählers zu kalibrieren. Die Akkulaufzeit von 7 Tagen fiel im Test positiv auf, störend ist jedoch, dass der Handyakku durch die Bluetoothverbindung stärker belastet wird.

Die Protokollierung der Nahrungsaufnahme ist auch noch zu umständlich, Apps wie MyFitnessPal lösen dies besser. Vorm Kauf müsst ihr darauf achten, dass das Up24 erst ab einem iPhone 4S oder einem Android-Gerät mit einer OS-Version von 4.3 und Bluetooth 4.0 verwendet werden kann.

Wer einen einfachen Fitness-Tracker ohne Pulsmesser und Uhr sucht, der nur die Schritte und Schlafphasen protokollieren soll und auf andere Features keinen Wert legt, der wird mit dem Jawbone Up24 sehr glücklich sein.

Sonys SmartBand SWR10: Für Fitness-Enthusiasten

Vorteile des Sony SmartBand im Vergleich mit zum Beispiel dem Up24 ist die Mediensteuerung - über das Armband könnt ihr eure Musikwiedergabe steuern. Außerdem sind beide Apps, die für das Fitness-Armband benötigt werden, sehr aufgeräumt und übersichtlich.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ihr mit Hilfe des SmartBand euer verlegtes Smartphone wiederfinden könnt. Dass ihr, um den intelligenten Wecker nutzen zu können, das Smartphone in Reichweite haben müsst, ist umständlich – das Up24 löst das besser.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Unterstützung von nicht-Sony-Smartphones. Ihr könnt zwar, ohne z. B. Besitzer eines Sony Xperia Z1 zu sein, das SmartBand nutzen, die gesamte Bandbreite an Funktionen bleibt euch dann jedoch leider verwehrt.

Samsung Gear Fit: Für Samsung-Fans

Vorteile der Gear Fit gegenüber den beiden anderen Fitness-Armbändern sind zum einen das hervorragende Display inklusive der verschiedenen Themes, um eure Gear Fit zu personalisieren als auch der in der Gear Fit verbaute Pulsmesser.

Obwohl dieser nicht immer genau misst, ist das Feature doch ein Alleinstellungsmerkmal. Durch das Display könnt ihr Benachrichtigungen lesen ohne das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen. Darüber hinaus könnt ihr natürlich eure Musikwiedergabe über den Fitness-Armband/Smartwatch-Zwitter steuern.

Zwei Features, die Samsung eleganter löst als die Konkurrenz. Allerdings liegt das daran, dass sich das SmartBand und das Up24 als reine Fitness-Armbänder verstehen, während die Gear Fit eher einer Smartwatch gleichkommt.

Ein riesiger Nachteil der Gear Fit ist allerdings, dass diese nur mit Samsung Galaxy Geräten einwandfrei funktioniert und die im Vergleich zu den anderen Geräten niedrige Akkudauer von nur 2-3 Tagen.  

Wenn ihr bereits ein Fitness-Armband euer Eigen nennt, berichtet uns in den Kommentaren von euren Erfahrungen. Falls ihr euch eins zulegen wollt, lasst uns eure Entscheidung wissen.

Martin

Technik begeisterterter Apple-Jünger und Design-Freak. Verwandelte schon sein Kinderzimmer in ein Smart-Home, lange bevor es den Begriff gab. Folgt ihm auf Instagram.

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